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Stand der Rollfilm-nicht-Produktion
#1
Wir werden immer wieder gefragt warum wir denn keine Rollfilme anbieten.
Dabei schwingt manchmal schon ein Unterton mit als wenn wir dazu gar verpflichtet wären.
Fakt ist, dass wir natürlich wissen, dass Rollfilme genau so gebraucht werden wie Kleinbildfilme.
Wir bieten aktuell aber nur Kleinbildfilme an, weil wir technisch nur in der Lage sind Kleinbild- und Planfilme zu fertigen.

ADOX hat zwischen 2012 und 2018 Rollfilme konfektioniert. Dann ist uns der Parttner weggebrochen, welcher die Filme für uns geslittet hat.
Wir haben daraufhin umfangreiche Investitionen in unseren Slitter vorgenommen, um selber in die Lage versetzt zu werden dieses durchführen zu können.
Nachdem wir die ersten Pancakes 2020 erfolgreich geslittet hatten, mussten wir feststellen, dass unsere Spulmaschine nach zwei Jahren Stillstand ebenfalls nicht mehr zu reaktivieren war.
Da wir mit dieser Maschine aufgrund stetig nötiger Überwachung und Wartung bereits in den letzen Jahren schon nicht mehr wirtschaftlich produzieren konnten, haben wir uns für eine Generalinstandsetzung entschieden. Bedingt durch die vielen Personalausfälle während der Corona Pandemie ist das leider eher langsam und mühsam vorwärts gegangen.
Zu allem überfluss sind die Preise für Plastikartikel so explodiert, dass wir ebenfalls eine Lösung für die bisher verwendeten Plastic-plopp-Container finden mussten, in welche wir bisher unsere Rollfilme verpackt hatten.
Daher haben wir unsere vollautomatische Verpackungsstraße reaktiviert. Bei Kleinbild läuft diese Bereits bis hin zum 10er Block, beim Rollfilm läiuft das Verschweissen in Alupapier (Bonbonière) und die Kartoniermaschine ist fast einsatzbereit.
Was uns aktuell fehlt ist die Spulmaschine im Originalzustand, teilautomatisch-lauffähig. Zu diesem Zeitpunkt würden wir anfangen wieder Rollfilme zu konfektionieren. Das wird aber noch nicht wirtschaftlich sein, denn die Maschine wird wieder ausfallen.
Parallel dazu planen wir eine zweite Maschine logisch neu aufzusetzen und mit moderner Software anzusteuern.
Wenn diese dann vollautomatisch -ohne ständige Übrwachung durch einen Mitarbeiter- läuft, würde es auch wirtschaftlioch tragfähig (bei Farbfilmen schon vorher).
Das Tempo, mit welchem wir vorwärts kommen, hängt natürlich von der Auslastung unserer Mitarbeiter ab. Die maßgeblichen Einflussfaktoren sind hier aktuell der Krankenstand (Corona Quarantänen), die vielen Noteinsätze bei den laufenden Maschinen (können gut und gerne alle Projekte für Wochen anhalten) und der Zufallserfolg.
Wir können daher keine zeitlichen Zusagen machen.
Wer Mechatroniker ist und einen langfristigen Job sucht, der rufe jetzt "hier!": Dann geht es in jedem Fall schneller ?

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