hfa
für einen "alternativen" Prozess brauche ich SW- Diapositive mit flacher Gradation und möglichst hohem Dmax.
Ich habe eine Sammlung diverser unterschiedlich gut erhaltener graphischer Filme, Röntgenfilme u. a., aber ich habe wenig Freude an langen Testreihen.
Generell arbeite ich mit unscharfen Parametern.
Welcher Entwickler (in welcher Verdünnung ungefähr) ist als Startpunkt am aussichtsreichsten?
Welcher graphische Film ist heute bezahlbar?
Besten Dank für alle Ideen!
hfa
Urnes
Welcher Prozess ist es denn?
Grüß Sven.
hfa
Kupfertiefdruck- Photogravüre; aber für meine Frage spielt der ganze übrige Prozess keine Rolle.
Ich will nur meine alten Halbtonfilme möglichst effektiv verbrauchen.
Urnes
Schon klar. Ich hatte nur überlegt für welchen Prozess man ein Positiv braucht. Die Kupferplatte wird damit belichtet und anschließend geätzt oder? Nicht dass ich dir bei deinem Problem helfen könnte, ich frag nur aus Interesse.
Wahrscheinlich würde ich es am ehesten mit dem Röntgenfilm versuchen. Entwicklungszeiten liegen zwischen 6 und 10 Minuten und gehen bei Rot-Licht auf Sicht.
Gruss Sven.
hfa
Infos, auch zum Verfahren, unter www.photogravure.com
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Meine Frage zielt auf einen Entwickler, der die eingangs genannten Anforderungen bewältigt.
Gut geht zum Beispiel die Kombination von rollei ATo 2.1 Film mit Rollei Low Contrast Entwickler.
Allerdings kommt man je Blatt (30x40 cm) auf 10 Euro Gesamtkosten und wenn man dann feststellt, dass der Kontrast nicht stimmt...
Da sollte ein Aufdruck Pflicht sein: Vorsicht, Photographieren gefährdet Ihr Vermögen, führt zu Obdachlosigkeit und zu hungernden Kindern!
In anderen Branchen gibt es das schon lange
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Urnes
Der Röntgenfilm ist ein Halbtonfilm. Den brauchst du nicht, wie bei Lith- bzw. Strichfilm mit speziellen Entwickler weich zuklopfen.
Ansonsten würde ich mal bei Spur reinschauen. Die haben damals ja den graphischen Film mit weich entwickelndem Entwickler salonfähig gemacht.
Gruss Sven.
hfa
...spur ist erst einmal eine gute Idee, danke
h.
KlausWehner
Wenn Du uns verrätst welche Filme Du zur Verfügung hast und welchen Kontrast Du erreichen möchtest, dann lassen sich sicherlich Lösungen finden.
Denkbar wären zum Beispiel Zweibad- Entwicklungen oder auch Standentwicklungen.
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Herzliche Grüße
Klaus
hfa
Wenn Du uns verrätst welche Filme Du zur Verfügung hast und welchen Kontrast Du erreichen möchtest, dann lassen sich sicherlich Lösungen finden.
hfa
Klaus,
das Dmax sollte um 2.5 sein, die Gradation dabei möglichst gerade, etwa entsprechend 2-14 auf der Stoufferscale. Ich habe in unterschiedlichen Mengen und Lagerungszuständen:
Orwo FN 5
Orwo FN 60
Wephota NP 22
Lighthouse Printfilm
Ortho Litho von Photo Warehouse
Rollei AT0 2.1
Letzterer ist ja noch erhältlich und mit den dazu angebotenen Entwicklern gut kontrollierbar, aber der Preis dieser Kombis ist völlig unakzeptabel.
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Beste Grüße
Hendrik
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KlausWehner
Hi Hendrik,
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Deine Anforderungen (D max 2,5 und Kontrastumsetzung von 1:16) lässt sich am wahrscheinlich besten mit einem hart entwickelten Halbtonfilm erreichen.
Ich würde den NP 22 wählen und ihn hart entwickeln.
Eventuell eignet sich ein verdünnter Papierentwickler dafür ganz gut.
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Die Lithfilme werden den gewünschten Kontrastumfang nicht darstellen können.
Die Weichentwicklung der Spezialfilme erfolgt durch Verminderung der Maximaldichte (unter 2,00)
Die Filme werden einfach nicht ausentwickelt. Überschüssiges Silber wird beim Fixieren herausgelöst.
Die eingeschränkte Möglichkeit einen normalen Kontrast darzustellen bleibt erhalten. Typisch für diese Filme ist ein Kontrastumfang von 1:8, also 3 Belichtungsstufen darstellen zu können.
Das lässt sich ja mit Deinem Graustufenkeil gut überprüfen.
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Minimal mehr lässt sich eventuell mit einem Zweibad-Entwickler erreichen.
Mit dem Thema habe ich mich vor einiger Zeit intensiver beschäftigt.
Allerdings habe ich mit den genannten Spezialfilmen keine praktische Erfahrung.
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Ganz ohne eigene Versuche wirst Du nicht auskommen.
Wenn Du einen Zweibad-Entwickler ausprobieren möchtest, kannst Du Dich bei mir melden.
Ich würde Dir von meiner Chemie etwas zur Verfügung stellen.
Leider habe ich aktuell keine Zeit für eigene Versuche. Aber ich würde Dir vielleicht weiterhelfen können.
Ich hatte mich mit dem Thema vor einiger Zeit intensiv beschäftigt.
Allerdings habe ich keine Erfahrung mit den genannten Spezialfilmen.
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Herzliche Grüße
Klaus
hfa
...das ist doch jedenfalls mal ein Ansatz
Ich versuche das und melde mich oder berichte bedarfsweise
vielen Dank!
h
KlausWehner
Welcher Film tatsächlich in der NP-22 Schachtel steckt, weiß ich nicht sicher. Eventuell ist es Foma Material.
Ob Du damit tatsächlich eine Maximaldichte von 2,5 erreichst ist fraglich.
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Ich würde folgendermaßen vorgehen:
von jeder Filmsorte die Du zur Verfügung hast etwas Material abschneiden und in zwei Stücke teilen.
Ein Stück maximal belichten (eventuell mit der Taschenlampe), das zweite Stück bleibt unbelichtet.
Beide Teststücke in einen (verdünnten) Papierentwickler völlig ausentwickeln.
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Damit hast Du eine gute Übersicht welche Filme Deiner Anforderung überhaupt annähernd entsprechen und welche gleich ausscheiden.
Das unbelichtete Stück gibt Dir einen wertvollen Hinweis auf der Grundschleier.
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Berichte einmal bei Gelegenheit.
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Herzliche Grüße
Klaus
Andre7878
Hallo, meine Frage richtet sich an das Zwischenbad. Leider bekommt man kein Kaliumdichromat mehr. Welche Alternativen gibt es? Immerhin bräuchte ich ja nur paar Gramm. Mein Ziel ist silvermask Rollfilm in Mamiya RC67 als Dias zu entwickeln.
Andre7878
S/W Diaentwicklung