StefanCaspari
Hallo,
ich glaube, dies ist eine Frage an den Hausherrn!
Besteht die Möglichkeit, dass es die neu produzierten APX auch als PF 9x12/4x5 inch geben wird?
Ich bin Berufsfotograf und vermisse dieses Material sehr, weil es sehr gutmütig war, und bei vergleichsweise hoher Abbildungsleistung relativ einfach und in Massen zu verarbeiten war.
Die CHS 50 und 100 sind vom Tonwertumfang und der Farbmodulation mit Sicherheit erheblich besser und differenzierter.
Aber für die Verarbeitung in Serie brauch' ich Filme, die ich in der Rotation schnell und mit reproduzierbaren Ergebnissen entwickeln kann.
Liebe Grüße aus München: Stefan
MirkoBoeddecker
Hallo Stefan,
wir arbeiten zu erst am AP 400, da dort die Bestände (endlich) dem Ende zu gehen.
Danach kommt der AP 100 dran.
Alle Filme sollen auch als Planfilme angeboten werden, aber unsere Konfektionierung steht noch nicht und es gibt bisher keinen der unsere Qualitätsansprüche (Zwischenblätter, Blattkontrolle alle 100 Meter etc.) zu einem bezahlbaren Preis als Lohnkonfektionierung anbietet. Wenn alles so klappt wie gedacht, könnte das volle Programm nächstes Jahr um diese Zeit stehen.
Teilbereiche schon früher.
Viele Grüße,
Mirko
StefanCaspari
Hallo Stefan,
wir arbeiten zu erst am AP 400, da dort die Bestände (endlich) dem Ende zu gehen.
Danach kommt der AP 100 dran.
Alle Filme sollen auch als Planfilme angeboten werden, aber unsere Konfektionierung steht noch nicht und es gibt bisher keinen der unsere Qualitätsansprüche (Zwischenblätter, Blattkontrolle alle 100 Meter etc.) zu einem bezahlbaren Preis als Lohnkonfektionierung anbietet. Wenn alles so klappt wie gedacht, könnte das volle Programm nächstes Jahr um diese Zeit stehen.
Teilbereiche schon früher.
Viele Grüße,
Mirko
Hallo Mirko!
Na, das sind ja höchst erfreuliche Aussichten!
Vielen Dank und herzliche Grüße:
Stefan
CPD
Hallo!
Es gibt doch immer einen Kerl, der irgendwas rumzumotzen hat... :lol: Nun ganz so schlimm ist es dann doch nicht, das Gemotze:
Den APX 400 vermisste ich eigentlich eh nie, er konnte mich nie vom Hocker hauen. Den von mir einst sehr geliebten APX 100 hat schon seit einigen Jahren der von mir mittlerweile auch heißgeliebte FP 4+ abgelöst, bei diesem werde ich, Innovationsrestistent wie ich nunmal bin, wohl auch bleiben.
Jetzt bleibt von den Dreien nur noch der APX 25 übrig und ich fürchte, dass da mit mir, und vermutlich auch anderen, obwohl ich ihn ab und zu bestimmt benutzen werde, kein großes Geschäft drin sein wird. Dazu ist dieser Film dann doch zu speziell.
Ich gehe auch davon aus, dass es diesen nicht als Planfilm geben wird (ich glaube, der letzte Agfa Planfilm dieser Empfindlichkeitsstufe war der Agfa Pan 25, auf dem die Bechers bis zuletzt photographierten, und das auf 13x18 cm!.) und vermutlich auch nicht als Rollfilm.
Ich bewundere wirklich euer Engagement und wünsche euch großen Erfolg mit den geplanten Produkten. Allerdings hege ich die schlimme Befürchtung, dass ihr damit zu spät kommt. Denn nicht wenige werden so wie ich bei den Materialien bleiben, die sie bereits kennen. Wenn dann kein zwingender Grund zum Umstieg gegeben ist, wie das damals bei den Agfamaterialien aus traurigem Anlass der Fall war. Also blieben im wesentlichen nur die Neueinsteiger. Hoffen wir, dass der Markt groß genug sein wird.
Viele Grüße
CP
StefanCaspari
Hallo!
Es gibt doch immer einen Kerl, der irgendwas rumzumotzen hat... :lol: Nun ganz so schlimm ist es dann doch nicht, das Gemotze:
Den APX 400 vermisste ich eigentlich eh nie, er konnte mich nie vom Hocker hauen. Den von mir einst sehr geliebten APX 100 hat schon seit einigen Jahren der von mir mittlerweile auch heißgeliebte FP 4+ abgelöst, bei diesem werde ich, Innovationsrestistent wie ich nunmal bin, wohl auch bleiben.
Jetzt bleibt von den Dreien nur noch der APX 25 übrig und ich fürchte, dass da mit mir, und vermutlich auch anderen, obwohl ich ihn ab und zu bestimmt benutzen werde, kein großes Geschäft drin sein wird. Dazu ist dieser Film dann doch zu speziell.
Ich gehe auch davon aus, dass es diesen nicht als Planfilm geben wird (ich glaube, der letzte Agfa Planfilm dieser Empfindlichkeitsstufe war der Agfa Pan 25, auf dem die Bechers bis zuletzt photographierten, und das auf 13x18 cm!.) und vermutlich auch nicht als Rollfilm.
Ich bewundere wirklich euer Engagement und wünsche euch großen Erfolg mit den geplanten Produkten. Allerdings hege ich die schlimme Befürchtung, dass ihr damit zu spät kommt. Denn nicht wenige werden so wie ich bei den Materialien bleiben, die sie bereits kennen. Wenn dann kein zwingender Grund zum Umstieg gegeben ist, wie das damals bei den Agfamaterialien aus traurigem Anlass der Fall war. Also blieben im wesentlichen nur die Neueinsteiger. Hoffen wir, dass der Markt groß genug sein wird.
Viele Grüße
CP
Hallo CP!
Ich denke, grundsätzlich sollte jeder für sich selbst entscheiden, auf welchem Material er arbeitet.... das hängt auch ganz entscheidend vom Verwendungszweck und vom persönlichen Geschmack ab.
Ich, z.B. finde den FP4 trotz guter Schärfe und Feinkörnigkeit nicht so 'berauschend', weil er für mein Empfinden in der Farbsensibilisierung in den Hauttönen zu 'kalkig' kommt.
Der APX hat da mehr modulierte Grautöne...
Beim APX400 find ich das Korn gleichmäßiger, als beim HP5 oder gar TriX.
Und grundsätzlich: Die supereinfache und gutmütige Verarbeitung!
Aber wie gesagt: Alles eine ganz persönliche Entscheidung.
Beim 25er werd ich jetzt mal auf ADOX zurückgreifen, und zwar auf den 'moderneren'.
Herzliche Grüße: Stefan
CPD
Hallo Stefan,
im Grunde genommen bin ich da ja Deiner Meinung! B)
Ich bin vom mittlerweile auch nicht mehr ganz so neuen, er wurde vor ein paar Jahren neu aufgelegt, 320er Tri-x hin und hergerissen. Er ist für einen klassischen Film dieser Empfindlichkeitsklasse enorm feinkörnig (wobei mir das Korn der alten Tri-xe - 320er und 400er ausnehmend gut gefiel) und was noch viel wichtiger ist: er besitzt eine wunderbare Tonwertumsetzung.
Den FP4+ benutze ich mit Tanol für Architekturaufnahmen, für Aufnahmen unterwegs und ohne Stativ den HP 5+. Er hat bei mir seinen Vorgänger APX 100 in Rodinal abgelöst. Der Trennungsschmerz damals war heftig - aber ich bin mittlerweile sehr gut auf den FP 4+ eingearbeitet und der beste Film ist m. E. der, den man am besten kennt. Letzteres ist für mich auch eine gute Entschuldigung für meine Faulheit, mal was neues auszuprobieren; dabei stehen TMax und Delta mit gutem Grund schon lange auf der Testliste, ich krieg's bloß nicht auf die Reihe. :lol:
Aber was mir wirklich fehlt ist der SCALA als Rollfilm und Planfilm 4x5". Den benutzte ich zwar auch nicht alle Tage aber zusätzlich. Wirklich jammerschade, dass der nicht mehr zu kriegen ist. Außer als KB, und da nützt er mir nichts.
Viele Grüße
CP
MirkoBoeddecker
Hallo CP,
ich schließe mich Deiner Meinung völlig an. Jedem das Seine. Wer auf FP4 schwätzt oder auf Trix, der wird natürlich nicht auf APX wechseln. Warum sollte er auch?
Eine der spannendsten Sachen an der S/W Fotografie ist ja gerade die Vielzahl der Materialien und Kombinationsmöglichkeiten. So entfällt zwangsflüfig auf eine Kombination immer nur ein Teilbereich des Marktes.
Wir legen diese Filme wieder auf, weil es gute Gründe für die APX gibt. Stefan hat einen wichtigen Grund genannt: Sie liefern ohne großen Aufwand gute Ergebnisse, sind sehr tolerant und die Grauwerte beim 100er sind der Hammer. APX Emulsionen sind zudem überschaubar in der Komplexität der Herstellung.
Wir verfügen mit diesen beiden Filmen (100 und 400) über gute Emulsionen, die wir in alle Filmformate verarbeiten und zu einem attraktiven Preis als Allroundmaterial anbieten können.
Selbstverständlich werden sie auch als Rollfilm konfektioniert werden.
Eine Scala Variante ist auch denkbar.
Viele Grüße,
Mirko
CPD
Hallo Mirko!
Danke für Deine Stellungnahme!
Ich gehe jetzt davon aus, dass der APX 25 nicht geplant ist. Schade, aber durchaus nachvollziehbar. Es dürfte schon seinen Grund gehabt haben, dass Agfa diesen Film damals einstellte. Bestimmt nicht wegen mangelnder Qualität, er war nämlich mit das beste, was es als SW-Film jemals gab, sondern wegen der Absatzzahlen.
SCALA! Wenn das klappen würde, das wäre natürlich wunderbar. Es wurden zu diesem Film zwar immer mal wieder Alternativen angepriesen. Aber diese waren dann doch nicht in der Lage, dem "Original" das Wasser zu reichen. Außerdem waren die "Alternativen" nicht immer in den von mir benutzten Formaten erhältlich.
Viele Grüße und - nochmals - viel Erfolg!
CP
MirkoBoeddecker
CP,
immer wenn das Thema auf den APX 25 fällt frage ich zurück: Was war denn an dem APX 25 anders/besser als an unserem PAN 25 ?
Ich brauche konkrete Ansagen in Bezug auf Parameter die besser/schlechter sind.
Leider habe ich bisher keine einzige konkrete Antwort erhalten......
Scala: Ein nicht als Umkehrfilm geplanter Film liefert im Umkehrprozess brauchbare- aber selten Spitzen Ergebnisse.
Um Spitzen-Ergebnisse zu liefern muss der Film an den Umkehrprozess angepasst werden.
Das ist kein Hexenwerk und könnte im Prinzip von jedem Hersteller für jeden Film gemacht werden.
Ein paar tausend Euro für die Forschung und fertig wäre das neue Produkt.
Das Problem ist dann allerdings, dass dieser Film nur für die Scala Kundschaft in sehr überschaubaren Mengen produziert werden muss.
In einem anderen Forum wurde ich ja von einer bestimmten Partei mit Häme überschüttet als ich anmerkte wir könnten auch 3000qm wirtschaftlich produzieren.
Für einen angepassten Scala aus frischer 6 monatiger Produktion (konsistente Batch to Batch Anschlüsse) sehe ich nicht wesentlich mehr Absatzchancen. Gerne lasse ich mich zwar eines besseren belehren, aber produzieren lassen würde ich auf keinen Fall mehr am Anfang.
Wir können das versuchen. Ist aber auf jeden Fall erst möglich, wenn die Grundemulsion vom 100er steht und für das Polywarmtonprojekt benötigen wir auch noch Kapazitäten...
Viele Grüße,
Mirko
PS Für's Protokoll: Planfilm habe ich beim Scala nicht gesagt.
StefanCaspari
CP,
immer wenn das Thema auf den APX 25 fällt frage ich zurück: Was war denn an dem APX 25 anders/besser als an unserem PAN 25 ?
Ich brauche konkrete Ansagen in Bezug auf Parameter die besser/schlechter sind.
Leider habe ich bisher keine einzige konkrete Antwort erhalten......
Scala: Ein nicht als Umkehrfilm geplanter Film liefert im Umkehrprozess brauchbare- aber selten Spitzen Ergebnisse.
Um Spitzen-Ergebnisse zu liefern muss der Film an den Umkehrprozess angepasst werden.
Das ist kein Hexenwerk und könnte im Prinzip von jedem Hersteller für jeden Film gemacht werden.
Ein paar tausend Euro für die Forschung und fertig wäre das neue Produkt.
Das Problem ist dann allerdings, dass dieser Film nur für die Scala Kundschaft in sehr überschaubaren Mengen produziert werden muss.
In einem anderen Forum wurde ich ja von einer bestimmten Partei mit Häme überschüttet als ich anmerkte wir könnten auch 3000qm wirtschaftlich produzieren.
Für einen angepassten Scala aus frischer 6 monatiger Produktion (konsistente Batch to Batch Anschlüsse) sehe ich nicht wesentlich mehr Absatzchancen. Gerne lasse ich mich zwar eines besseren belehren, aber produzieren lassen würde ich auf keinen Fall mehr am Anfang.
Wir können das versuchen. Ist aber auf jeden Fall erst möglich, wenn die Grundemulsion vom 100er steht und für das Polywarmtonprojekt benötigen wir auch noch Kapazitäten...
Viele Grüße,
Mirko
PS Für's Protokoll: Planfilm habe ich beim Scala nicht gesagt.
Hallo Mirko!
Ich werd den Pan 25 als PF testen (hab ich oben schon gesagt).
Bin gespannt, wie er sich in den Lichtern verhält bei leichter Überbelichtung (zwecks entsprechender Unterentwicklung zur Kontrastbewertung).
Muss demnächst wieder Architektur machen.
A propos Grauwerte: Ich mach' gerade die ersten Aufnahmen für meine Ausstellung: Pflanzen im Gewächshaus und outdoor, z.T. ganz früh am Morgen in wunderschönem, flachen Gegenlicht; auf dem CHS 100 auf PF.
DAS sind Grauwerte... zum Reinsetzen!!
Herzlichst: Stefan
CPD
CP,
immer wenn das Thema auf den APX 25 fällt frage ich zurück: Was war denn an dem APX 25 anders/besser als an unserem PAN 25 ?
Ich brauche konkrete Ansagen in Bezug auf Parameter die besser/schlechter sind.
Leider habe ich bisher keine einzige konkrete Antwort erhalten......
Tja, da muss ich zu meiner Schande gestehen, dass Du mich auf dem kalten Absatz erwischst! Ich wusste bis eben noch nichts von dem Film. Ich werde ihn aber baldmöglichst mal ausprobieren. Leider kein 120er, aber ich will ja nicht schon wieder motzen. :lol:
Scala: Ein nicht als Umkehrfilm geplanter Film liefert im Umkehrprozess brauchbare- aber selten Spitzen Ergebnisse.
Um Spitzen-Ergebnisse zu liefern muss der Film an den Umkehrprozess angepasst werden.
Das ist kein Hexenwerk und könnte im Prinzip von jedem Hersteller für jeden Film gemacht werden.
Ein paar tausend Euro für die Forschung und fertig wäre das neue Produkt.
Das Problem ist dann allerdings, dass dieser Film nur für die Scala Kundschaft in sehr überschaubaren Mengen produziert werden muss.
In einem anderen Forum wurde ich ja von einer bestimmten Partei mit Häme überschüttet als ich anmerkte wir könnten auch 3000qm wirtschaftlich produzieren.
Ich habe das in dem anderen Forum mitgekriegt! Nachdem, was in diesem "bestimmten Forum" sonst so alles abgeht, solltest Du Dir da bestimmt keine grauen Haare deshalb wachsen lassen.
Ich lese ja sehr viel mit. Nicht nur in den deutsch- sondern auch in den englischsprachigen Foren. Nach den dort gemachten Aussagen kann ich mir durchaus vorstellen, dass ein Scala-Nachfolger durchaus seine Liebhaber fände. Und wenn Du sagst, dass einer Produktion auch kleinerer Mengen nichts im Wege steht, weshalb sollte man daran zweifeln. Du gehst ja schließlich das unternehmerische Risiko ein.
Für einen angepassten Scala aus frischer 6 monatiger Produktion (konsistente Batch to Batch Anschlüsse) sehe ich nicht wesentlich mehr Absatzchancen. Gerne lasse ich mich zwar eines besseren belehren, aber produzieren lassen würde ich auf keinen Fall mehr am Anfang.
Und wenn Du eine "Subscriptionsliste" auslegst? Ab soundsoviel bestellten Einheiten wird's Maschinchen angeworfen. So was gab es noch in den frühen 80ern bei Glasplatten für die Photogrammetrie. Die fingen damals bei Gevaert erst zu produzieren an, wenn genügend Bestellungen vorlagen. Natürlicherweise produzierten die dann mehr als bestellt und sie hatten auch viele Universitätsinstitute als verlässliche Abnehmer.
Du legst so eine Liste aus. Der CP (und die anderen Interessenten) machen dann eine Anzahlung und kriegen nach Fertigstellung des Scala diesen ein paar Prozent billiger. Die anderen, die sich nicht auf die Liste eintrugen müssen dann halt damit leben, dass der Film evtl. ausverkauft ist und auch teurer. Ist doch bloß gerecht! - Oder?
Viele Grüße
CP
CPD
Hallo!
Noch etwas, obwohl es allenfalls am Rande zur angesprochenen Thematik gehört. Es fiel mir aber doch schon sehr oft auf, eine Lösungsfähigkeit weiß ich auch nicht.
Ich suchte gerade verschiedene Foren (deutsch- und englischsprachige) nach dem Pan 25 ab. Abgesehen davon, dass dies durch die Suchfunktionen nicht gerade erleichtert wird (man gebe mal in einem x-beliebigen Forum "Pan" ein) werden der CHS 25 und der Pan 25 bunt durcheinandergeworfen, enorm viele scheinen den Unterschied nicht zu kennen. Die Antworten sind daher oft wertlos, da man nicht weiß, auf welchen Film aus eurem Haus sie sich denn beziehen.
Ähnliches fiel mir auch immer wieder bei CHM und CHS auf. Vielleicht, dass eine eindeutigere Namensgebung da Abhilfe schaffen könnte? Oder eine systematische Auflistung mit den wesentlichen Unterschieden, also nicht nur die der Nomenklatur, an die wichtigsten Foren schicken? Kurz, ich weiß es nicht! Aber wenn die Agfanachfolger jetzt auch noch Adox heißen. Manch einer scheint da wirklich überfordert zu sein... :lol:
Viele Grüße
CP
bernhardmangelsgmxde
Verschneidungen gibts ja bei gleicher Empfindlichkeit nur beim CHS / Pan 25. CHM nur 125 und 400, CHS 25, 50 und 100.
CHM ist eh bald Geschichte. Aber wenn wir schon grad Namen ändern: Für den CHS 25 fände ich ADOX KB 14 auch nicht schlecht... (hab da noch einen vom meinem Opa)
StefanCaspari
Hallo, Ihr 'Technikgrößen'!
Mal eine ganz bescheidene Frage: Fotografiert Ihr eigentlich auch, oder sind Euch Namen, oder Datasheets wichtiger?
CHS oder CHM ist ganz klar im Katalog definiert als single layer, oder multi layer definiert (also Einschicht, und Mehrschichtfilm)
Ich finde, gerade zum Thema 'ADOX' sind die Beschreibungen zu den Filmcharakteristika ziemlich ausführlich und genau.
Aber egal, wie's und wo's steht: Testet's doch aus, und sucht die für Euch optimale Film/Entwicklerkombination....
Nix für ungut, und herzliche Grüße aus München von einem, der in den 70ern das Fotografenhandwerk gelernt hat, wo's noch jede Menge gute und interessante Filme gab, der dann gute 20 Jahre lang erleben musste, dass das Angebot immer enger und mickriger wurde (und das nicht nur für den persönlichen Hobbybereich, sondern auch für Kundenaufträge), und der jetzt ausgesprochen glücklich ist über Filme wie CHS, den Ortho, den pan 25 und die Wiederbelebung der APX'e!
Herzlichst: Stefan
CPD
Hallo!
Hallo, Ihr 'Technikgrößen'!
Mal eine ganz bescheidene Frage: Fotografiert Ihr eigentlich auch, oder sind Euch Namen, oder Datasheets wichtiger?
Namen sind mir insofern wichtig, als dass ich wissen möchte, ob es sich bei einem in Foren besprochenen Film auch um den handelt über den ich mich informieren will. Mit "Technikgröße" hat das überhaupt nichts zu tun und an Foren beteiligst Du Dich doch auch. Oder?
CHS oder CHM ist ganz klar im Katalog definiert als single layer, oder multi layer
definiert(also Einschicht, und Mehrschichtfilm)
Ich finde, gerade zum Thema 'ADOX' sind die Beschreibungen zu den Filmcharakteristika ziemlich ausführlich und genau.
Ich wüsste nicht, dass das jemand bestritten hatte, ich bestimmt nicht. Fakt ist aber, dass ich mich nicht auf "data-sheets" alleine verlassen möchte und schon ganz gern weiß welche Erfahrungen andere mit einem Film machten. Dann muss ich aber wissen, dass diese auch über den Film schreiben, über den ich mich informieren möchte.
Aber egal, wie's und wo's steht: Testet's doch aus, und sucht die für Euch optimale Film/Entwicklerkombination....
Danke für den Tipp! Ich photographiere ja erst seit gestern...
Diese Austesterei ist doch auch so ein Kind des Internetzeitalters. Früher entwickelte man die Filme laut Beipackzettel und lag mit dem Ergebnis schon recht nah am Optimum. Daraufhin folgte noch eine Feinkalibrierung und der Prozess saß nach wenigen Filmen. Heute beeilt sich jeder, in egal welchem Forum, erst einmal darauf hinzuweisen, dass man um ein persönliches Eintesten nicht herumkommt. Bloß komisch: ich bin aus Zeitgründen hin und wieder gezwungen, meine Filme ins Fachlabor zu geben und die Ergebnisse stimmen trotzdem sehr gut, natürlich mache ich die Leute dort darauf aufmerksam, dass ich eine Blende überbelichte und was für einen Vergrößerertyp ich benutze.
Nix für ungut, und herzliche Grüße aus München von einem, der in den 70ern das Fotografenhandwerk gelernt hat, wo's noch jede Menge gute und interessante Filme gab, der dann gute 20 Jahre lang erleben musste, dass das Angebot immer enger und mickriger wurde(und das nicht nur für den persönlichen Hobbybereich, sondern auch für Kundenaufträge), und der jetzt ausgesprochen glücklich ist über Filme wie CHS, den Ortho, den pan 25 und die Wiederbelebung der APX'e!
Herzlichst: Stefan
In den 70ern war ich noch Schüler! Aber ich hatte damals nicht den Eindruck, dass das SW-Angebot größer war als heute, zumal ich auch auf das angewiesen war, was der örtliche Fachhandel so vorrätig hatte.
Im Farbumkehrbereich heule ich den damaligen Filmen bestimmt nicht nach. Der einzige damals brauchbare Umkehrfilm war der Kodachrome und der war mir leider zu teuer. Im SW-Bereich gab es Sachen wie Ilfords HP 4, eine ausgemachte Scheuslichkeit, den Agfa Pan 400 und sein Ost-Pendant fand ich nicht viel besser - da blieb wirklich nur der TriX übrig. Ich brauche wohl nicht darauf hinzuweisen, dass ich damals nur Kleinbild photographierte, Königkeit also eine recht große Rolle für spielte. Die 15 DIN Filme dieser Zeit (Agfa und Orwo) waren zwar sehr gut, schrien aber regelmäßig nach Stativbenutzung.
Viele Grüße
CP
StefanCaspari
Hallo!
Hallo, Ihr 'Technikgrößen'!
Mal eine ganz bescheidene Frage: Fotografiert Ihr eigentlich auch, oder sind Euch Namen, oder Datasheets wichtiger?
Namen sind mir insofern wichtig, als dass ich wissen möchte, ob es sich bei einem in Foren besprochenen Film auch um den handelt über den ich mich informieren will. Mit "Technikgröße" hat das überhaupt nichts zu tun und an Foren beteiligst Du Dich doch auch. Oder?
CHS oder CHM ist ganz klar im Katalog definiert als single layer, oder multi layer
definiert(also Einschicht, und Mehrschichtfilm)
Ich finde, gerade zum Thema 'ADOX' sind die Beschreibungen zu den Filmcharakteristika ziemlich ausführlich und genau.
Ich wüsste nicht, dass das jemand bestritten hatte, ich bestimmt nicht. Fakt ist aber, dass ich mich nicht auf "data-sheets" alleine verlassen möchte und schon ganz gern weiß welche Erfahrungen andere mit einem Film machten. Dann muss ich aber wissen, dass diese auch über den Film schreiben, über den ich mich informieren möchte.
Aber egal, wie's und wo's steht: Testet's doch aus, und sucht die für Euch optimale Film/Entwicklerkombination....
Danke für den Tipp! Ich photographiere ja erst seit gestern...
Diese Austesterei ist doch auch so ein Kind des Internetzeitalters. Früher entwickelte man die Filme laut Beipackzettel und lag mit dem Ergebnis schon recht nah am Optimum. Daraufhin folgte noch eine Feinkalibrierung und der Prozess saß nach wenigen Filmen. Heute beeilt sich jeder, in egal welchem Forum, erst einmal darauf hinzuweisen, dass man um ein persönliches Eintesten nicht herumkommt. Bloß komisch: ich bin aus Zeitgründen hin und wieder gezwungen, meine Filme ins Fachlabor zu geben und die Ergebnisse stimmen trotzdem sehr gut, natürlich mache ich die Leute dort darauf aufmerksam, dass ich eine Blende überbelichte und was für einen Vergrößerertyp ich benutze.
Nix für ungut, und herzliche Grüße aus München von einem, der in den 70ern das Fotografenhandwerk gelernt hat, wo's noch jede Menge gute und interessante Filme gab, der dann gute 20 Jahre lang erleben musste, dass das Angebot immer enger und mickriger wurde(und das nicht nur für den persönlichen Hobbybereich, sondern auch für Kundenaufträge), und der jetzt ausgesprochen glücklich ist über Filme wie CHS, den Ortho, den pan 25 und die Wiederbelebung der APX'e!
Herzlichst: Stefan
In den 70ern war ich noch Schüler! Aber ich hatte damals nicht den Eindruck, dass das SW-Angebot größer war als heute, zumal ich auch auf das angewiesen war, was der örtliche Fachhandel so vorrätig hatte.
Im Farbumkehrbereich heule ich den damaligen Filmen bestimmt nicht nach. Der einzige damals brauchbare Umkehrfilm war der Kodachrome und der war mir leider zu teuer. Im SW-Bereich gab es Sachen wie Ilfords HP 4, eine ausgemachte Scheuslichkeit, den Agfa Pan 400 und sein Ost-Pendant fand ich nicht viel besser - da blieb wirklich nur der TriX übrig. Ich brauche wohl nicht darauf hinzuweisen, dass ich damals nur Kleinbild photographierte, Königkeit also eine recht große Rolle für spielte. Die 15 DIN Filme dieser Zeit (Agfa und Orwo) waren zwar sehr gut, schrien aber regelmäßig nach Stativbenutzung.
Viele Grüße
CP
Hallo CP!
Fühl Dich doch nicht gleich auf den Schlips getreten!
Aber vielleicht glaubst Du mir einfach, dass das Angebot größer und 'interessanter' war.
Das sind Markennamen und Filmnamen, und keine Ansichtssache...(oder weißt Du, was ein Verichrome-Pan war?)
Und beim Diamaterial fand ich die Agfachrome 50S und -L um Lügen besser, als die Ektachrome X, die ja noch im E-4 liefen.
Aber sei's drum: Ich will hier nicht klugscheißen, bin aber im Berufsalltag einfach draufgekommen, dass das, was Dich deine Jobs wirklich gut machen lässt, und den Kunden von Dir überzeugt, konsequentes Selbsttesten und Weiterentwickeln ist. Von Job zu Job.
Das war der Sinn meiner Frage, ob Ihr auch fotografiert.
Was die CHS betrifft, so waren die ADOXE damals bereits vom Markt - die EFKES waren im Profibereich (zumindest hier in München) nicht 'vermittelbar'.
Heute, das geb ich ganz offen zu, erlebe ich einen 'Tonwertrausch' beim CHS100, der mich jubeln lässt.
Herzliche Grüße: Stefan
CPD
[quote name=''Stefan'']Hallo CP!
Fühl Dich doch nicht gleich auf den Schlips getreten![/quote]
Tu ich doch gar nicht!
[quote name=''Stefan'']Aber vielleicht glaubst Du mir einfach, dass das Angebot größer und 'interessanter' war.[/quote]
Wobei man natürlich darüber diskutieren könnte, was interessant ist...
[quote name=''Stefan'']Das sind Markennamen und Filmnamen, und keine Ansichtssache...(oder weißt Du, was ein Verichrome-Pan war?)
Und beim Diamaterial fand ich die Agfachrome 50S und -L um Lügen besser, als die Ektachrome X, die ja noch im E-4 liefen.[/quote]
Empfand ich auch so, aber beide (Ekta- und Agfachrome) waren damals um Lügen schlechter als Kodachrome - das sah erst in den 80er-Jahren so allmählich anders aus. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
[quote name=''Stefan'']Aber sei's dumm: Ich will hier nicht klugscheißen, bin aber im Berufsalltag einfach draufgekommen, dass das, was Dich deine Jobs wirklich gut machen lässt, und den Kunden von Dir überzeugt, konsequentes Selbsttesten und Weiterentwickeln ist. Von Job zu Job.[/quote]
Da unterscheiden wir uns wahrscheinlich etwas. Du bist Berufsphotograph. Ich photographiere nur im Rahmen meines Berufes (Baudenkmalpflege, Bauforschung, Archäologie) und natürlich zusätzlich auch hobbiemäßig. Die Photographie ist nur ein kleiner, wenngleich gerne ausgeübter, Teil meiner Tätigkeit.
[quote name=''Stefan'']Das war der Sinn meiner Frage, ob Ihr auch fotografiert.[/quote]
Diese Frage wird in schnellem Rhythmus in allen möglichen deutschsprachigen - nie in den englischsprachigen - Foren regelmäßig gestellt. Mir will sich der Sinn dieser Frage nicht so recht erschließen.
Natürlich sind viele unterwegs, die außer Graukarten nichts photographieren. Aber das sollte uns hier wenig kümmern. Immerhin sorgen diese Zeitgenossen für einen gewissen Umsatz und helfen so, dem Erleben des "Mediums" Film. Und mit Erfahrungen können diese "Nur-Tester" schließlich auch mir helfen.
Jedenfalls käme ich nicht im Schlaf auf die Idee, meine Auftragsphotos auf einen Verichrome (ja, den kenne ich auch noch) aufzunehmen. Angeblich tolle Grauwerte hin oder her.
Ich glaube einfach nicht, dass das Angebot in den 70ern besser war, vielleicht größer. Aber außer Agfa, Ilford, Kodak und Orwo kannte ich damals nichts und ich denke, ich wäre damals glücklich gewesen, Filme wie die heute erhältlichen zu haben. Also nichts mit Kulturpessimismus. Und, ach was gab es früher so alles was interessanter war.
Viel habe ich in allen möglichen Archiven mit historischen Aufnahmen; teilweise mit solchen aus dem 19. Jh. zu tun. Ich bin auch immer wieder davon angetan, welche Leistungen damals möglich waren. Die Leute wussten, was sie taten und hatten in aller Regel mit sehr viel unzuverlässigerem Material zu tun als wir heute. Aufnahmen des Istanbul der 1920er Jahre vergrößert von Glasnegativen beeindruckten mich in sehr starkem Maße. Aber deshalb vermeintlich verloren gegangenen Materialien nachtrauern?
Was den CHS angeht, so freut es mich, wenn Du damit zufrieden bist. Ich photographierte eine Zeit lang (vielleicht 20 Rollen 120er) mit ihm als er noch Efke hieß. Auch mir gefiel er sehr gut. Es waren aber nicht zuletzt Internetaussagen über seine mangelnde Zuverlässigkeit, die mich von ihm wegbrachten. Ich kann es mir nämlich nicht leisten unter Umständen nicht wiederholbare Aufnahmen mit einem Material zu machen, auf das ich mich nicht verlassen kann. Vielleicht stimmten die Internetberichte ja gar nicht... Aber Hand aufs Herz, was würdest Du in ein Land wie den Jemen beispielsweise mitnehmen, wenn Du genau wüsstest, dass dies vermutlich die einzige Reise in Deinem Leben dahin sein würde? Oder wenn Du, mein Beruf kann durchaus traurig sein, ein zum Abriss bestimmtes, bauhistorisch aber einzigartiges, Gebäude in der Oberpfalz zu dokumentieren hättest.
Ich will hier nicht länger "rumzerfen" wie man im Schwäbischen sagt, dies würde unweigerlich zu Zuständen wie in einem anderen Forum führen, aber ich denke, Du wirst mir zugestehen, dass ich mir die Erfahrungen anderer zu Photomaterialien einhole und dabei natürlich das Risiko eingehe, Internetenten aufzusitzen.
Viele Grüße
CP
StefanCaspari
[quote name=''Stefan'']Hallo CP!
Fühl Dich doch nicht gleich auf den Schlips getreten!
Tu ich doch gar nicht!
[quote name=''Stefan'']Aber vielleicht glaubst Du mir einfach, dass das Angebot größer und 'interessanter' war.[/quote]
Wobei man natürlich darüber diskutieren könnte, was interessant ist...
[quote name=''Stefan'']Das sind Markennamen und Filmnamen, und keine Ansichtssache...(oder weißt Du, was ein Verichrome-Pan war?)
Und beim Diamaterial fand ich die Agfachrome 50S und -L um Lügen besser, als die Ektachrome X, die ja noch im E-4 liefen.[/quote]
Empfand ich auch so, aber beide (Ekta- und Agfachrome) waren damals um Lügen schlechter als Kodachrome - das sah erst in den 80er-Jahren so allmählich anders aus. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
[quote name=''Stefan'']Aber sei's drum: Ich will hier nicht klugscheißen, bin aber im Berufsalltag einfach draufgekommen, dass das, was Dich deine Jobs wirklich gut machen lässt, und den Kunden von Dir überzeugt, konsequentes Selbsttesten und Weiterentwickeln ist. Von Job zu Job.[/quote]
Da unterscheiden wir uns wahrscheinlich etwas. Du bist Berufsphotograph. Ich photographiere nur im Rahmen meines Berufes (Baudenkmalpflege, Bauforschung, Archäologie) und natürlich zusätzlich auch hobbiemäßig. Die Photographie ist nur ein kleiner, wenngleich gerne ausgeübter, Teil meiner Tätigkeit.
[quote name=''Stefan'']Das war der Sinn meiner Frage, ob Ihr auch fotografiert.[/quote]
Diese Frage wird in schnellem Rhythmus in allen möglichen deutschsprachigen - nie in den englischsprachigen - Foren regelmäßig gestellt. Mir will sich der Sinn dieser Frage nicht so recht erschließen.
Natürlich sind viele unterwegs, die außer Graukarten nichts photographieren. Aber das sollte uns hier wenig kümmern. Immerhin sorgen diese Zeitgenossen für einen gewissen Umsatz und helfen so, dem Erleben des "Mediums" Film. Und mit Erfahrungen können diese "Nur-Tester" schließlich auch mir helfen.
Jedenfalls käme ich nicht im Schlaf auf die Idee, meine Auftragsphotos auf einen Verichrome (ja, den kenne ich auch noch) aufzunehmen. Angeblich tolle Grauwerte hin oder her.
Ich glaube einfach nicht, dass das Angebot in den 70ern besser war, vielleicht größer. Aber außer Agfa, Ilford, Kodak und Orwo kannte ich damals nichts und ich denke, ich wäre damals glücklich gewesen, Filme wie die heute erhältlichen zu haben. Also nichts mit Kulturpessimismus. Und, ach was gab es früher so alles was
interessanter war.
Viel habe ich in allen möglichen Archiven mit historischen Aufnahmen; teilweise mit solchen aus dem 19. Jh. zu tun. Ich bin auch immer wieder davon angetan, welche Leistungen damals möglich waren. Die Leute wussten, was sie taten und hatten in aller Regel mit sehr viel unzuverlässigerem Material zu tun als wir heute. Aufnahmen des Istanbul der 1920er Jahre vergrößert von Glasnegativen beeindruckten mich in sehr starkem Maße. Aber deshalb vermeintlich verloren gegangenen Materialien nachtrauern?
Was den CHS angeht, so freut es mich, wenn Du damit zufrieden bist. Ich photographierte eine Zeit lang (vielleicht 20 Rollen 120er) mit ihm als er noch Efke hieß. Auch mir gefiel er sehr gut. Es waren aber nicht zuletzt Internetaussagen über seine mangelnde Zuverlässigkeit, die mich von ihm wegbrachten. Ich kann es mir nämlich nicht leisten unter Umständen nicht wiederholbare Aufnahmen mit einem Material zu machen, auf das ich mich nicht verlassen kann. Vielleicht stimmten die Internetberichte ja gar nicht... Aber Hand aufs Herz, was würdest Du in ein Land wie den Jemen beispielsweise mitnehmen, wenn Du genau wüsstest, dass dies vermutlich die einzige Reise in Deinem Leben dahin sein würde? Oder wenn Du, mein Beruf kann durchaus traurig sein, ein zum Abriss bestimmtes, bauhistorisch aber einzigartiges, Gebäude in der Oberpfalz zu dokumentieren hättest.
Ich will hier nicht länger "rumzerfen" wie man im Schwäbischen sagt, dies würde unweigerlich zu Zuständen wie in einem anderen Forum führen, aber ich denke, Du wirst mir zugestehen, dass ich mir die Erfahrungen anderer zu Photomaterialien einhole und dabei natürlich das Risiko eingehe,
Internetenten aufzusitzen.
Viele Grüße
CP
[/quote]
Hallo CP!
Du hast völlig recht!
Der CHS ist bei mir 'nur für die Kunst' - nur für mich, und hilft mir, das zu fotografieren, warum ich damals auf Fotograf umgesattelt habe, und dem 'Staatsanwalt Caspari' ade gesagt habe. - Sozusagen für den Hobbyfotografen, den ich mir bewahrt habe (wobei gesagt werden muss, dass die Ur-Adoxe mal quasi Standardmaterial für Journalisten war, und die können auch nix wiederholen!)
Für den Job brauch ich reproduzierbare und berechenbare Parameter. Deshalb hab ich Eingangs auch nach dem APX als PF gefragt.
Jeder hat da seine eigene Philosophie....
Und um ganz ehrlich auf deine Frage nach dem Jemen zu antworten: Da würd ich in jedem Fall redundant arbeiten, und zusätzlich zum APX und Ektachrome auch eine hochauflösende Digicam mitnehmen! (Und die Speichermedien getrennt heimschicken).
Herzliche Grüße: Stefan
KlausWehner
Hi Stefan,
verschärfte Empfehlung für den Adox 25 - insbesondere auch für das Großformat!
Begründung: 1. die Nennempfindlichkeit wird tatsächlich erreicht (da gibt es nur wenige Filme die das schaffen)
2. Problemlose Verarbeitung in vielen Entwicklern.
3. Sehr gute, augenrichtige Grauwertwidergabe.
4. Feines Korn und hohe Schärfe sind selbstverständlich.
5. Ungewöhnlich gute Differenzierung in den Schatten.
Für mich nicht ganz unwichtig: den Film kann ich auch (mit kleinen Einschränkungen) als SW Dia verarbeiten.
(Einschränkung bedeutet: die Maximaldichte erreicht 3,10...3,30)
Gerade habe ich Adox Pan 25 Planfilm geordert. Mein Projekt: 8x10 inch Schwarz Weiß Dias!
herzliche Grüße
Klaus
StefanCaspari
Hallo Klaus!
Schönes Projekt, das mit den Dias!
Und ab auf den Leuchtkasten damit, und dann ganz nah, oder sogar mit der Lupe auf Suche gehen nach Details und mikro-Szenarien, also allem, was man normalerweise gar nicht so mitbekommt, wenn man das Ganze live anschaut.
Das lieb' ich am Großformat - diese unglaublichen Details!
Hab eben auch zwei pan25 PF bestellt, und werd mich in Architektur eintesten.
Danke für Deine ausführliche Beschreibung!
Herzliche Grüße: Stefan