Gast
Hmmmm,
wenn ich mir überlege, dass ich während jedem Kiev/Rasselkrach thread locker 1-4 Filme in meiner Zenzi belichtet bekomme, ohne mir irgendeinen Kopf machen zu müssen ;)
Hey Franz,
AE-Prisma und Schnellschaltgriff taugt. Actionbilder auf 6x6, ohne die KB-Kopfschmerzen mit "Hoch oder Quer oder was jetzt?!?"
Bis jetzt war nie ein Arzt zur Stelle.
Gruß
Martin
Gast
Zuerst einmal ein Hallo!
Ich muss mit bedauern immer wieder lesen, wie schlecht die Kiev 80er & 88er sind. Anscheinend sind alles Experten, die solchen Mist verzapfen. Ich selbst habe noch nie ein Problem gehabt, außer die normalen Inspektionen, aber auch eine Haselblüte, Mamya oder Bronica brauchen diese. Ich selbst arbeite schon über 25 Jahren mit solchen Kameras und siehe da, ich lebe sogar von meiner Arbeit. Das einzige Problem, das ich habe, ist nur das hämische Grinsen von diversen Kollegen, aber damit kann ich leben. Was die Objektive angeht, so sind diese Dinger allesamt besser als das Westzeug, egal ob ein 33er oder 1000er. Ja, man staune, es gibt davon eine große Auswahl, und das zu einem ganz normalen Preis. Ich habe sie alle samt Polaroid und digitalem Rückteil in meinem Repertoire. Somit ist die Kiev auf einmal ein High-Tech-Gerät, Mamya, Bronica und Haselblüte können da nicht mehr mithalten, was Preis und Qualität anbelangt. Weiters bin ich immer wieder überrascht, was das Wissen über Geographie angeht. Russenschrott: die Kiev wird auch in Kiev hergestellt, und dies ist noch immer in der Ukraine. Ach ja, da gibt es ja noch die Pisa-Studie, langsam glaube ich daran.
Wünsche Euch noch gut Licht
mfg. mephisto
Gast
> Ach ja da gibt es ja noch die Pisa studie,langsam glaube ich daran.
ich auch ;-)
SamuliSchielke
Hallo Mephisto,
ich fotografiere auch mit einem Kiev88, kann aber nur teilweise deine Erzeugung teilen. Kiev ist, wenn man Glück hat, eine echt gute Kamera, aber wenn man Pech hat, ärgert man sich viel. Ich habe mich viel geärgert, wegen seitlichem Lichteinfall, wegen Spiegelungen im Kamerainneren, wegen daneben kalibrierter Fokuseinstellung, und so weiter. Die habe ich alle repariert/reparieren lassen, und am Ende muss ich feststellen, dass Kiev doch eine solide Kamera ist. Aber es ist ein Modell, das von der Grundkonstruktion her fehleranfällig ist (aus dem Grund hat Hasselblad längst aufgehört, das Modell zu bauen), und der Fertigungsstandard unterliegt, in gewissen Schwankungen. Aber ich arbeite jetzt gerade auch an einer Portraitserie, die hohe gleichmäßige technische Qualität (die kreative Seite hängt letztendlich an mir und nicht am Gerät) erfordert, und Kiev 88 dient mir gut.
Und die Objektive sind wirklich gut. Das gibt sogar mein Kamerareparateur in Kairo zu, der sonst Kievs hasst.
Samuli
PhilippReichmuth
Hallo "Mephisto",
Weiters bin ich immer wieder überrascht was das Wissen über Geographie angeht. Russenschrott: die Kiev wird auch in Kiev hergestellt, und dies ist noch immer in der Ukraine.
Die Ukraine hieß früher auch Kleinrussland (in der Dreiergruppe Russland, Kleinrussland, Weißrussland) und die ukrainische Sprache "kleinrussisch" (малоросійська мова), das liest man noch bei Tschechow ständig. Damit ziehe ich gelegentlich mir nahestehende ukrainische Staatsangehörige auf. ;)
Ich habe sie alle samt Polaroid und Digitalem Rückteil in meinem Repertoire.
Was hast du denn für ein Digitalrückteil an deiner Kiev, und wie ist da nur mal interessehalber der Auslösevorgang gelöst? Merkt das Rückteil selbst, wenn der Vorhang aufgeht, geht das über den Blitzkontakt, oder stellst du die Kamera auf B und steuerst die Zeiten über das Rückteil selbst?
Philipp
mephisto
Hallo Philipp!
Zum ersten das Rückteil ist von Sinar, zum zweiten es lässt sich über den Verschluss ganz normal auslösen. Also Sie erkennt den Auslösevorgang, kann sie aber auch über das Rückteil selber auslösen. Dazu ist dann eine B Stellung notwendig. Die Auflösung ist bei normaler Einstellung dann sagenhafte 65 Mio. Pixel, und das ist schon enorm. Ich hoffe Du kannst mit dieser Info was anfangen, stehe aber jederzeit für Fragen dazu bereit.
mfg. mepisto
mephisto
Hallo Samuli!
In gewisser Weise muss ich Dir recht geben, es sind auch etliche Gurken davon am Markt. Aber diese gibt es von jedem Hersteller zuhauf. Aus eigener Erfahrung mit Canon, Minolta gemacht. Ich habe mir meine Kiev direkt aus der Ukraine geholt samt Zubehör, allerdings habe ich auch gute zehn Filme verschossen. Und siehe da, es ist ein guter Kauf gewesen, habe auch eine Mamya RZ 67 professionell schon mal ausprobiert, ist aber nicht so mein Ding, erstens viel zu umständlich und die Objektive viel zu teuer für diese Qualität.
Wünsche Dir noch viel Spaß mit Deiner Kiev und gut Licht.
mfg. mephisto
Gast
Ich habe seit 1991 eine Kiev 88.
Mit dem Original Kiev-Bajonett (dreigängiges Gewinde).
Und folgende Objektive:
Mir-26B (45mm/3.5), Mir-38B (65mm/3.5), Volna-3 (80mm/2.8) und Jupiter-36B (250mm/3.5). Sowie einem Telekonverter und einigen Zwischenringen.
Kritikpunkte:
- Schwergängiges hakeliges Bajonett.
- Schwergängiger Auslöser
- recht schlechte Suchermattscheibe (dunkel)
- klobiger und schwerer Prismensucher (deswegen nutze ich meistens den Schachtsucher)
Wer schon mal einen aktuellen Mamiya-Schachtsucher gesehen hat, weiß was dem Kiev-Schachtsucher fehlt - ein Deckel rund um die Lupe, der Fremdlicht fernhält
- Selbstzerstörungsmechanismus bei Filmtransport-/Belichtungszeitenwahlknopf
(Was spricht dagegen, das mit zwei getrennten Knöpfen zu machen?!)
- Lichteinfall bei Wechselmagazinen quasi "ab Werk" (sofern die nicht individuell an die Kamera angepasst sind)
- ungleichmäßiger Filmtransport (auch wenn man alles richtig macht). Kann man zwar mit leben, aber toll ist das nicht.
- bei langen Belichtungszeiten (bis 1 sec) muss Auslöser solange gedrückt bleiben, bis Auslösung beendet, sonst bleibt der Verschluss offen
- Blendenstielübertragung über Zwischenringe erfordert Fingerspitzengefühl beim Zusammenbau, sonst stößt der Stiel seitlich gegen die Stielverlängerung und die Objektivverriegelung verriegelt nicht
- Keine Spiegelvorauslösung (Arax, Hartblei & Konsorten rüsten das mittlerweile nach)
Vorzüge:
- günstiger Preis
- Wechselmagazine
- günstiger Preis
- günstiger Preis
Als Alternative habe ich mir jetzt eine Mamiya 645 1000-S angeschafft und mir von einem Feinmechaniker einen Zwischenring bauen lassen, so dass ich die Kiev-Objektive an der Mamiya verwenden kann ... (Das geht glücklicherweise, weil das Auflagemaß der Mamiya fast 20mm kürzer ist als das der Kiev88).
Resultat:
Feine Kamera mit sauberem Filmtransport, exzellentem Sucher mit austauschbaren Mattscheiben, präzisem elektronisch gesteuerten Verschluss, gleichmäßigem Filmtransport und, Kiev sei dank, kostengünstigen Wechselobjektiven.
Außerdem behagt mir das 6x45-Format etwas mehr als das 6x6-Format ... nur bei Hochformataufnahmen ist das aufgrund des Schachtsuchers unpraktisch.
SamuliSchielke
> Kritikpunkte:
> - Schwergängiges hakeliges Bajonett.
> - Schwergängiger Auslöser
yep.
> - Selbstzerstörungsmechanismus bei Filmtransport-/Belichtungszeitenwahlknopf
(Was spricht dagegen, das mit zwei getrennten Knöpfen zu machen?!)
weil Hasseblad es ursprünglich so konzipiert hat, und die Ukrainer das Konzept mit den Vor- und Nachteilen übernommen haben. Warum die Schweden es so konstruiert haben, weiß ich auch nicht.
> - Lichteinfall bei Wechselmagazinen quasi "ab Werk" (sofern die nicht individuell an die Kamera angepasst sind)
Schwarzer Isolierband herum. Nervig wenn man schnell von Pola- auf Filmmagazin wechseln muss, aber garantiert kein Lichteinfall mehr. Und dass man überhaupt eben schnell (so schnell wie der Isolierband zulässt) zwischen Pola und Film hin- und herwechseln kann, macht manchmal echt viel aus.
> - ungleichmäßiger Filmtransport (auch wenn man alles richtig macht). Kann man zwar mit leben, aber toll ist das nicht.
Dafür kriegt man 13 Aufnahmen pro Rolle. Alternativ durch Guckloch schauen und am Magazin drehen bis die richtige Nummer dasteht. Ist zwar alles ein bisschen umständlich, aber warum es sich lohnt steht ja unten.
> - bei langen Belichtungszeiten (bis 1 sec) muss Auslöser solange gedrückt bleiben, bis Auslösung beendet, sonst bleibt der Verschluss offen
Echt? Das tut meiner nicht.
> Vorzüge:
> - günstiger Preis
> - Wechselmagazine
> - günstiger Preis
> - günstiger Preis
Gute Optiken nicht vergessen. Aber letztendlich ist der Preis der entscheidende Faktor. Deswegen nimmt man eben die Unannehmlichkeiten in Kauf. Ich habe mich mal erkundigt, ob es möglich wäre, Kiev-Optiken auf ein neueres Hasselblad-Gehäuse der 200-Serie zu montieren. Es wäre zwar technisch möglich (mit ein bisschen Umbau), aber mannomann, ich wusste gar nicht dass Kameras so viel kosten können...
> Außerdem behagt mir das 6x45-Format etwas mehr als das 6x6-Format ...
Bei mir andersherum, sonst hätte ich auch schon ein Mamiya-Gehäuse in Erwägung gezogen. Letztendlich ist es also eine Geschmack- und Finanzfrage.
Samuli
cfb_de
Hallo Claudius,
zuerst: Ich habe keine 88, ich habe eine 60. Und seit ich der den Filmtransport vor nunmehr >300 Filmen justiert habe, bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden.
Allerdings schreibst Du einige Sachen, die ich nicht unkommentiert stehenlassen will im Vergleich zu meiner auf Arbeit benutzten Hassi.
- recht schlechte Suchermattscheibe (dunkel)
Das gibt es bei den Schweden auch. Nur ist die Funzelscheibe da schon teurer als z.B. die hellere Rolleischeibe für die 88/60 bei Baier. Man muss halt in der Lage sein, eine Mattscheibe zu tauschen und zu justieren.
- klobiger und schwerer Prismensucher
Dafür ist er preislich höchst attraktiv und um ebensowenig Geld auch in sehr guter Spot-Ausführung erhältlich.
Mal ehrlich: Wer sich einen MF-Würfel ans Auge halten will... der soll das tun. Den Arzt rufen dann die umstehenden Passanten :-)
was dem Kiev-Schachtsucher fehlt
Klarer Vorteil für meine 60. Die hat das. Und außerdem eine leicht vom Optiker tauschbare Linse drin, Anpassung auf die eigene Blindheit ist da dann nur noch eine Frage von ca. 20,- Ersatzmark.
Was spricht dagegen, das mit zwei getrennten Knöpfen zu machen?!
Nichts. Es verkompliziert die Knips nur noch mehr (und die Sowjets waren mit der Knips schon an der Grenze ihrer Industrieproduktion angelangt).
Was spricht dagegen, einfach die Bedienung der Kamera zu lernen? Bei bestimmten Nikons zetert auch keiner, weil der Schnellschalthebel im Auge stecken muss ehe der Beli geht nur weil man Linksäuger ist.
- ungleichmäßiger Filmtransport (auch wenn man alles richtig macht).
Das machen meine dstl. Hassi-Magazine auch. Und zwar auch noch, *nachdem* sie aus Ahrensburg zurück waren. Auch meine privaten Rolleis zeigen diesen Effekt, meine K-60 eh. Stört es? Gibt es Überlappungen? Falls nein: So lassen, geht beim Rollfilm im Prinzip nicht anders. Die Pentacon-Six versucht es, scheitert aber auch. Bei meiner K-60 bekomme ich reproduzierbar 13 Bilder von der 120er-Rolle. Und das finde ich eigentlich ganz hübsch.
- bei langen Belichtungszeiten (bis 1 sec) muss Auslöser solange gedrückt bleiben, bis Auslösung beendet,
Hm. Du hast noch nie eine V-Hassi in den Fingern gehabt? Bei der geht nämlich der Hilfsverschluss dann zu, ehe das Ding vorne im Objektiv fertig ist. So gesehen, scheint die K-88 erstaunlich konsequent der Bedienphilosophie der Schwedenkamera zu folgen.
Alles in allem habe ich mir damals bewusst eine 60 gekauft, weil die viele der Designkrücken eben nicht hat: Sucherlupen-Maske: Serie, Filmtransport/Verschluss Zwei Knöpfe, Filmtransport: Einmal einstellen langt zu, Hilfsverschluss entfällt.
Dafür habe ich eben keine Wechselmagazine und zum Preis eines Lichtschachtsuchers bei Hasselblad mein komplettes System erstanden.
Zu den Linsen:
- 50er-Flektogon SC: taugt, leicht schlechter als das Zeiss für Hassi.
- 65er-Mir: Mein zweites taugt, aber erst ab Blende 5.6.
- 80er-Volna: Meins nimmt sich im direkten Vergleich zum Planar an der Hassi nix. (!)
- 120er-Biometar: Optisch super, mechanisch (Blende!) eine Katastrophe.
- 180er-Sonnar: *Der* Grund für Knipsen mit P-Six-Anschluss
- 250er-Jupiter: Mein unvergängliches braucht die Geli, ist aber dann ab 5.6 gut. Und gibt mit dem WEP-Konverter ein tadelloses 6.x/500 ab.
Nicht vernachlässigen darf man bei den Schlitzverschlussnipsen, dass eine große Störquelle rausfällt: Unterschiedlich laufende Verschlüsse in den Objektiven. Deshalb flogen meine drei dstl. Scherben (olles 50er, 80er und 150er) ab in den Service. Frag' nicht nach den Kosten. Jetzt passt aber alles perfekt.
Andererseits ist der ziemlich blöd konstruierte Verschluss einer K-88, wie auch der einer 1000er oder 1600er Hassi alles andere als dauerstabil und bedarf Zuneigung und Pflege.
Im Vergleich zur Rasselkrach würde ich mir für zuhause wieder eine K-60 kaufen. Die kann ich selber flicken, falls mal etwas sein sollte. Das traue ich mich bei der kruden Konstruktion einer K-88 aber nicht. Und enorm unschlagbar kostengünstig ist das K-60/P-Six-Linsen-Zeugs auch. Tauglich obendrein und man hat es nicht mit diesem hässlichen APS-MF an der Backe zu tun. Querformat? Gibt's nicht. So einfach ist die Welt.
Beste Grüße,
Fr(Rechtecke sind vergewaltigte Quadrate)anz
Claudius
> Hallo Claudius,
>
> zuerst: Ich habe keine 88, ich habe eine 60.
>
> Die kannte ich damals zur Zeit der Anschaffung meiner 88 nicht. Auch hätte ich mich damals an den fehlenden Wechselmagazinen gestützt; heute sind die mir nicht mehr so wichtig.
>
> > - recht schlechte Suchermattscheibe (dunkel)
>
> Das gibt es bei den Schweden auch. Nur ist die Funzelscheibe da schon
> teurer als z.B. die hellere Rolleischeibe für die 88/60 bei Baier.
> Man muss halt in der Lage sein, eine Mattscheibe zu tauschen und zu justieren.
>
> Das ist interessant; Baier(?) ist also eine Bezugsquelle für alternative Mattscheiben.
> Muss ich mir mal ansehen.
>
> > Mal ehrlich: Wer sich einen MF-Würfel ans Auge halten will... der soll das tun.
> Den Arzt rufen dann die umstehenden Passanten:-)
>
> Was auch immer Du jetzt damit meinen magst ...
>
> > Was spricht dagegen, das mit zwei getrennten Knöpfen zu machen?!
>
> Nichts. Es verkompliziert die Knips nur noch mehr (und die Sowjets waren
> mit der Knips schon an der Grenze ihrer Industrieproduktion angelangt).
> Das will ich nicht bestreiten.
>
> > Was spricht dagegen, einfach die Bedienung der Kamera zu lernen?
>
> Nichts. Damit habe ich auch keine Probleme. Nur bleibt ein mies konstruiertes Gerät trotzdem ein mies konstruiertes Gerät.
> Ich weiß wie ich die Kiste zu bedienen habe, sie ist seit '91 von einem wohl schon defekt gekauften Magazin abgesehen auch bislang defektfrei geblieben.
>
> > Bei bestimmten Nikons zetert auch keiner, weil der Schnellschalthebel
> im Auge stecken muss ehe der Beli geht nur weil man Linksäuger ist.
>
> Habe keine Erfahrungen mit Nikons, außer den Eindruck, dass sie mir als KB-SLRs zu klobig wären.
>
> > - ungleichmäßiger Filmtransport (auch wenn man alles richtig macht).
>
> Das machen meine dstl. Hassi-Magazine auch. Und zwar auch noch,
> *nachdem* sie aus Ahrensburg zurück waren. Auch meine privaten
> Rolleis zeigen diesen Effekt, meine K-60 eh.
> Stört es? Gibt es Überlappungen?
> Falls nein: So lassen, geht beim Rollfilm im Prinzip nicht anders.
> Die Pentacon-Six versucht es, scheitert aber auch.
> Bei meiner K-60 bekomme ich reproduzierbar 13 Bilder von der 120er-Rolle.
> Und das finde ich eigentlich ganz hübsch.
>
> Akzeptiert. Überlappungen gibt es nur, wenn beim Filmeinlegen geschlampt wird. Wer macht das schon? Ich etwa?!
>
> Immerhin merkt man, dass die Ukrainer eine wirklich perfekte Kopie der Hasselblad geliefert haben - sie haben auch die Fehler kopiert.
>
> > - bei langen Belichtungszeiten (bis 1 sec) muss Auslöser solange
> gedrückt bleiben, bis Auslösung beendet,
>
> Hm. Du hast noch nie eine V-Hassi in den Fingern gehabt?
>
> Nein, auch noch nie 'ne andere.
>
> > Bei der geht nämlich der Hilfsverschluss dann zu, ehe das Ding vorne
> im Objektiv fertig ist.
> So gesehen, scheint die K-88 erstaunlich konsequent der Bedienphilosophie
> der Schwedenkamera zu folgen.
>
> Das klingt ja schauderhaft. An sich sind ja Zentralverschlüsse im Objektiv 'ne reizvolle Angelegenheit, zumindest wenn man Blitze verwendet (was ich vermeide).
>
> Das von mir geschilderte Verschlussverhalten habe ich erst vor einiger Zeit festgestellt (lange Belichtungszeiten habe ich bislang mit der Kiev nicht gebraucht, nun kam ein neues Sujet) und ich dachte zunächst, dass die Gute den Löffel abgegeben hat, als ich das Magazin abnahm und den offenstehenden Verschluss bemerkte. Da war ich mit 'ner Handvoll noch nicht belichteter Filme in einer Industrieruine unterwegs und annähernd gleich zu Anfang fällt die Kiev aus - Grr.
>
> > Alles in allem habe ich mir damals bewusst eine 60 gekauft, weil die
> viele der Designkrücken eben nicht hat: Sucherlupen-Maske: Serie,
> Filmtransport/Verschluss Zwei Knöpfe, Filmtransport: Einmal einstellen
> langt zu, Hilfsverschluss Entfällt.
>
> Dafür habe ich eben keine Wechselmagazine und zum Preis eines
> Lichtschachtsuchers bei Hasselblad mein komplettes System
> erstanden.
>
> Preislisten von Hasselblad könnte man wegen der großen Zahlen darin auch für Telefonverzeichnisse halten.
>
> > Zu den Linsen: (...)
> > - 180er-Sonnar: *Der* Grund für Knipsen mit P-Six-Anschluss?
>
> Für meine Mamiya 645 habe ich auch einen P-Six-Adapter; mal sehen, wann mir so ein Schmuckstück über den Weg läuft.
>
> > - 250er-Jupiter: Mein unvergängliches braucht die Geli, ist aber dann ab 5.6 gut.
> Und gibt mit dem WEP-Konverter ein tadelloses 6.x/500 ab.
>
> Habe ich noch nicht sonderlich lange, aber der erste Eindruck ist gut. Notfalls kann man mit dem Teil auch irgendwelche Lötlinge erschlagen.
>
> > Nicht vernachlässigen darf man bei den Schlitzverschlussnipsen,
> dass eine große Störquelle rausfällt: Unterschiedlich laufende Verschlüsse
> in den Objektiven.
>
> Das kann einem wohl auch bei einer der schönsten Mamiyas überhaupt passieren - der C330.
>
> > Deshalb flogen meine drei dstl. Scherben (olles 50er, 80er und 150er)
> ab in den Service. Frag' nicht nach den Kosten.
>
> Ich werde mich hüten.
>
> > Andererseits ist der ziemlich blöd konstruierte Verschluss einer K-88, wie
> auch der einer 1000er oder 1600er Hassi alles andere als dauerstabil
> und bedarf Zuneigung und Pflege.
>
> Ich kenne ja nur die Kopie und bin erstaunt, dass der überhaupt funktioniert.
> Schön sind die Lichtreflexe auf dem Verschluss, wenn das Magazin Lichteinfall hat; die seltsamen Effekte auf den Negativen musste ich erst einmal deuten lernen - zumal das erste Magazin, bei dem dieser Effekt auftrat, auch noch eine grottige Filmplanlage hatte und ich das damals alles überhaupt nicht durchblickte.
>
> > Im Vergleich zur Rasselkrach würde ich mir für zuhause wieder eine K-60
> kaufen. Die kann ich selber flicken, falls mal etwas sein sollte.
> Das traue ich mich bei der kruden Konstruktion einer K-88 aber nicht.
> Und enorm unschlagbar kostengünstig ist das K-60/P-Six-Linsen-Zeugs auch.
> Tauglich obendrein und man hat es nicht mit diesem hässlichen APS-MF
> an der Backe zu tun.
>
> Wenn ich was kleines will, nehme ich meine Pentax ME Super. Nix APS, nix MF, aber fein und klein.
>
> Die K88- und (sofern ich denn welche haben werde) P-Six-Linsen sind für mich ein Grund, die an der Mamiya 645 zu verwenden. Der Adapter sei Dank ist das kein Problem.
> Leider unter Verlust der Blendensteuerung, aber damit kann ich leben.
>
> Ob ein K88-Mamiya-Adapter irgendwelche Marktchancen hätte? Sowas habe ich noch nie von irgendwem angeboten gesehen; meinen hat ein Feinmechaniker in meinem Auftrag angefertigt.
>
> > Querformat? Gibt's nicht. So einfach ist die Welt.
>
> Handelt es sich nicht vielmehr um eine Kugel?
>
> > Beste Grüße,
> Fr(Rechtecke sind vergewaltigte Quadrate)anz
>
> Mein Photopapier hat immerhin auch etwa vier Ecken. Und grüß zurück.
>
> ---
>
> Nachtrag: Das Ding hier mag keine zitierten Zitate. Daher die Spitzklammern.
Gast
Hallo Claudius,
vorweg: ein Großer Teil deiner Kritik an der K88 ist sehr berechtigt, und der zuverlässigsten eine ist die Kamera tatsächlich nicht ;) Hier nur ein paar kurze Kommentare:
- Keine Spiegelvorauslösung (Arax, Hartblei & Konsorten rüsten das mittlerweile nach)
- Selbstzerstörungsmechanismus bei Filmtransport-/Belichtungszeitenwahlknopf
(Was spricht dagegen, das mit zwei getrennten Knöpfen zu machen?!)
Was meinst du, dass man den Knopf nur in eine Richtung drehen soll oder dass man die Belichtungszeit nur im gespannten Zustand wechseln soll?
Meine 1985er K88 mit unmodifiziertem Verschluss verkraftet beides ohne Probleme und hat auch dein Auslöserproblem bei langen Zeiten nicht. Die allgemeinen Warnungen und Horrormeldungen von kaputten Verschlüssen bei falscher Bedienung des Zeitenknopfes kamen wohl verstärkt auf, als Leute in den 90ern anfingen, Spiegelvorauslösung in ihre K88 einzubauen. Speziell scheint es eine frühe Variante der Spiegelvorauslösung von Hartblei gegeben zu haben, wo Drehen in die falsche Richtung den Verschlussmechanismus zerstört. Eine andere habe ich bei einem 96er Body von Urbi gesehen, den ich mit nach Kiew zur Reparatur genommen habe; bei diesem Body wurde die Spiegelvorauslösung durch halbes Drücken des Auslösers betätigt und der zweite Verschlussvorhang blieb bei langen Zeiten reproduzierbar zwischendrin hängen, wenn man den Auslöser zu schnell durchdrückte. (Gevorg Vartanyan hat dann in Kiew den Techniker aufgetrieben, der die MLU damals eingebaut hatte; der meinte, sowas hätten sie damals probeweise als Kleinserie von 10 Exemplaren gebaut, gesehen, dass es Murks war, und mit einer deutlichen Warnung zum Resteverwerten weitergegeben - Resteverwertung bestand beim Nürnberger Händler, von dem Urbi die Kamera hatte, wohl darin, sie ohne Warnung zum vollen Preis weiterzuverkaufen).
Solche Probleme bestehen nicht bei allen K88, aber zum einen lieber einmal zu viel gewarnt als einmal zu wenig, zum anderen ruiniert ein Fehler bei einer modifizierten, "verbesserten" K88 den Ruf des Geräts wohl besonders nachhaltig, selbst wenn die Fehlerursache in der Modifikation selbst lag. Das ist einer der Gründe, warum ich die Nachrüstung einer Spiegelvorauslösung für eine schlechte Idee halte, weil sie einen nicht sehr robusten Mechanismus noch anfälliger macht, indem man nicht vorgesehene zusätzliche Mechanik ranfrickelt.
Ich hab's mir trotzdem angewöhnt, erst zu spannen und dann einzustellen, seit ich mit Russenleicas fotografiere. Ist ja auch nicht so viel verlangt :)
Wer schon mal einen aktuellen Mamiya-Schachtsucher gesehen hat, weiß was dem Kiev-Schachtsucher fehlt - ein Deckel rund um die Lupe, der Fremdlicht fernhält
Es gibt einen alten und neuen Schachtsucher für die K88, der neuere hat den von dir angesprochenen rechteckigen Deckel mit Lupe in der Mitte, der alte hat ihn nicht. Ich finde den neuen um ein Vielfaches angenehmer.
Ob ein K88-Mamiya-Adapter irgendwelche Marktchancen hätte? Sowas habe ich noch nie von irgendwem angeboten gesehen; meinen hat ein Feinmechaniker in meinem Auftrag angefertigt.
Arax
bietet einen für 35 EUR an; man braucht dann noch den Gewindeadapter für K88-Objektive auf P6-Bajonett, kann dafür aber auch die ganzen Carl-Zeiss-Jena-Objektive an seiner Mamiya nutzen.
Philipp
Claudius
> [viele Details über Verschlüsse, Modifikationen etc.]
Da ich es bislang noch nicht geschafft habe, meine Kiev88 zu zerstören, und es sich um ein unmodifiziertes Exemplar handelt, sind meine Ausführungen dann wohl eher als Wunsch in Richtung einer Verbesserung zu betrachten.
Der Seriennummer zufolge habe ich damals eine praktisch neue und unbenutzte Kiev gekauft (Seriennummer fügt mit 90 an, gekauft habe ich sie '91). Vielleicht funktioniert sie ja auch deswegen?!
Allerdings gefällt mir rein haptisch weder der Filmtransportvorgang noch die Verschlusszeiteneinstellung. Für den Filmtransport muss man gerade das bisschen mehr Kraft aufwenden, das bei anderen Geräten den Unterschied zwischen funktioniert und kaputt ausmacht ...
> > Wer schon mal einen aktuellen Mamiya-Schachtsucher gesehen hat,
> > weiß was dem Kiev-Schachtsucher fehlt - ein Deckel rund um die Lupe,
> > der Fremdlicht fernhält
>
> Es gibt einen alten und neuen Schachtsucher für die K88, der neuere
> hat den von dir angesprochenen rechteckigen Deckel mit Lupe in der Mitte,
> der alte hat ihn nicht.
> Ich finde den neuen um ein Vielfaches angenehmer.
Ah. Ich habe offensichtlich nur einen alten.
> > Ob ein K88-Mamiya-Adapter irgendwelche Marktchancen hätte?
> > Sowas habe ich noch nie von irgendwem angeboten gesehen; meinen hat
> > ein Feinmechaniker in meinem Auftrag angefertigt.
>
> Arax bietet einen für 35 EUR an; man braucht dann noch den Gewindeadapter
> für K88-Objektive auf P6-Bajonett, kann dafür aber auch die ganzen
> Carl-Zeiss-Jena-Objektive an seiner Mamiya nutzen.
Ich sehe einen Unterschied zwischen der Verwendung eines Adapters und zweier Adapter, die man kombinieren muss.
Fazit:
Danke für die konstruktive Auseinandersetzung mit meinen Anmerkungen; ich sehe, dass ich durch Beschaffung einer neuen Sucherscheibe und eines neuen Lichtschachtsucher meine Kiev wohl werde verbessern können.
PhilippReichmuth
Ich sehe einen Unterschied zwischen der Verwendung eines Adapters und zweier Adapter, die man kombinieren muss.
Klar, einer weniger ist immer besser.
Wobei es bei diesen beiden eigentlich nicht so schlimm sein dürfte. Der P6-M645-Adapter hat einen Bajonettring, mit dem man das K88-P6-Gewindestück sehr fest ziehen kann. Ich habe das mit einem P6-FD-Adapter von Arax ausprobiert, es hielt eigentlich sehr gut. Störend ist eher, dass die K88-Objektive nur hineingeschraubt, aber nicht arretiert werden, so dass sie sich in ungünstigen Situationen herausschrauben können. Das Problem habe ich auch, wenn ich K88-Objektive am P6-Anschluss meiner Kiev verwende. Wie ist das bei deinem K88-M645-Adapter gelöst, hast du da eine Arretierung drin?
Philipp
mephisto
Welch ein Wunder! Wer hätte gedacht, dass es noch so viele Kiev Besitzer gibt, also bei manchem Beitrag muss ich trotzdem den Kopf schütteln. Das Schöne an der Kiev ist noch immer, dass sie ohne Schnick Schnack auskommt, wer aber sowas zum Fotografieren braucht, nun der sollte sich tunlichst nicht mit MF beschäftigen. Was das Problem mit der Lupe angeht, muss ich Euch recht geben, der Lichteinfall stört schon. Doch ich habe es mit einem Einstelltuch ganz einfach gelöst, da ich sowieso auch mit GF arbeite.
Was den Filmtransport angeht, muss ich zum Teil Euch auch recht geben, doch wer gut schmiert, fährt auch gut. Ab und zu etwas sehr, sehr wenig Fett in die Mechanik und siehe da, es funktioniert super, aber wozu brauchen wir zwei Knäufe? Meiner Erachtens ist einer doch genug. Die Haselblüte hat es zwar versucht, bei der 500 c es dann auch wieder eingestellt, wurde von vielen Kunden als störend empfunden. Weniger ist oft mehr, soviel dazu.
Wer sich über die Magazine wegen Lichteinfall beschweren muss, nun ja, ich hatte das selbe Problem damit. Doch ich habe auch ungefähr zehn Magazine getestet und dann vier Stück mitgenommen. Das selbe bei den Objektiven, habe allesamt direkt bei Arsenal in Kiev gekauft. Ich möchte die Kiev aber nicht in den Himmel loben, dazu hat sie auch zu viele Macken, doch gegen manch sogenannten West-Hersteller im Vergleich bestimmt ist sie nicht schlecht. Was die Langzeitbelichtung angeht, nun meine funktioniert einwandfrei, Mamya RB67 muss man dabei immer vom T auf eins rückstellen. Zumindest mein Kollege, das finde ich umständlich.
Also alles in allem ist es doch immer so, alles hat so seine Macken, egal welche Marke. Solange sie nicht modifiziert wurde, ist es doch ein gutes Ding, einfach und robust, und gerade deswegen liebe ich meine.
Wünsche Euch noch viele tolle Motive und stets gut Licht!
mfg. mephisto ;)
Claudius
Philipp, nein, derzeit ist noch keine Arretierung eingebaut.
Die aus dem für diesen Adapter* geschlachteten Zwischenring ist zu groß und klobig, als dass sie in den Adapter passt, aber wir (ich & der Feinmechaniker) sind noch am Nachdenken, wie sich das am elegantesten lösen lässt.
Auch reizvoll wäre ein Anschlag, der das Drehen des Objektives über die "rausnehm"-Position verhindert, denn sonst verhakelt sich nur diese kleine Anschlagsschraube.
Was den Einbau von beidem ermöglicht, und auch die Konstruktion des Adapters verhältnismäßig einfach machte, ist die Tatsache, dass das Auflagemaß der Mamiya fast 20mm kürzer ist als das der Kiev; der Unterschied ist beim P6-Bajonett wohl, wenn überhaupt vorhanden, sehr viel geringer, so dass sich da konstruktiv keine elegante Lösung finden lässt.
Nun habe ich noch keinen dieser Kiev88-P6-Adapter gesehen; wenn ich das richtig verstehe, ist das ein kurzer Zylinder mit dreigängigem Innengewinde, der auf das Gewinde des Objektives aufgeschraubt wird und nach außen die P6-Aufnahme darstellt.
Je nach Wandstärke des Zylinders wäre es sich hier an, ein Loch mit Innengewinde anzubringen und mit einer kleinen Madenschraube den Zylinder am Kiev-Objektiv zu fixieren, aber das dürfte erst ab 2..3mm sinnvoll machbar sein.
Ansonsten müsste man das Sakrileg begehen und das Loch mit Innengewinde im Bajonett-Teil des Kiev-Objektives anbringen und die Madenschraube durch den Adapterzylinder in das Kiev-Objektiv drehen.
Die Wandstärke des Kiev-Gewindezylinders müsste das zulassen, schließlich ist die originäre Bajonett-Verriegelungsschraube in den gleichen Zylinder eingesetzt.
Beide Überlegungen setzen allerdings voraus, dass man
a) die K88-Objektive überwiegend als P6 verwenden möchte und
b) für jedes Objektiv einen einzelnen P6-Schraubadapter hat.
(und c) Zugang zu entsprechendem Werkzeug bzw. Fähigkeiten hat)
*) Der Adapter besteht im Wesentlichen aus einem konischen Aluminiuming, der am schlankeren Ende das M645-Bajonett aufweist und am weiteren Ende einer aufgeschraubte K88-Bajonettfassung (aus einem geschlachteten Zwischenring). Der Zylinder muss konisch sein, da M645-Objektive zur Kamera hin schlanker sind als K88-Objektive und es sonst zu wenig Platz rund um den Auslöser/Selbstauslöser gäbe.
Das Schlachten von Zwischenringen zur Bajonettfassungsgewinnung ist wirtschaftlich sinnvoll, da die Herstellung solch eines dreigängigen Gewindes, bei dem die Gewindeflanken auch noch leicht unter Spannung stehen können, extrem aufwendig ist.
-Claudius
Schwedenstahl
Also ich habe zwei 88 die eine hab ich 92 von meinem ersten zivi gehalt gekauft und die zweite hab ich mir ein paar jahre später zugelegt weil mir alle welt eingeredet hat das der nächste film der letzte sein wird den ich dann hoffentlich ganz belichten kann. Nun ja beide funktionieren immer noch einwandfrei und waren schon im hohen norden bei nasskaltem wetter und mehrere male in der wüste. ausser dem 5,6 250mm hab ich alle objektive und auch da kann ich nicht wirklich was beanstanden. klar die verarbeitung unterscheidet sich gewaltig von meiner leica aber die war mittlerweile auch schon mal in reperatur, die kievs nicht. erstaunlicherweise musste ich in all den jahren nur bei einem magazin die dichtungen tauschen und das hatte ich bei ebay ersteigert, die magazine im set waren vollkommen in ordnung. wenn ich vergrößerungen 30x30 von diaaufnahmen machen lasse staunen alle immer im fotogeschäft und mancher munkelt "tja wohl hasselblad?" nun gut ich will jetzt die objektive nicht besser machen als sie sind, gegenlicht etc. macht da schon probleme aber wo kriege ich für diesen gegenwert soviel ausrüstung als normaler mensch???? klar es gibt hasselblad rollei zenza und selbst mamiya, sicher alles super geräte mit tollen optiken und auch toll anzufassen, aber ich handele nicht mit drogen oder so das ich mir die einfach so leisten kann. ich kann aber auch die verstehen die denken sie hätten sich für wenig geld ne hasselblad gekauft und die dann enttäuscht sind wenn sie nen blender in der hand halten und für ne nicht funktionstüchtige ist auch die kiev zu teuer.
eine kurze frage interessehalber...wo bekommt man ein digitalrückteil
angepasst??? wer macht das???
gruss
marwan
mephisto
Hallo Schwedenstahl!
Deine Frage nach einem Digitalrückteil für eine Kiev kann ich beantworten. Ich hoffe Du sitzt jetzt fest auf dem Stuhl! Die Firma Sinar hat ein solches seit 2 Jahren im Programm, der Preis war damals
Gast
Hallo Dietmar,
also einen furzordentlichen ( :) ) Sinarback? War das mit der mechanischen Adaption die für Rasselkrach? (War mir so, also ob brenner mal geworben hat, die beiden Anschlüsse der Kiev für Kassette und Sucher seien schwedenkompatibel)
Oder gibt's tatsächlich einen dezidierten Schweiz-Ukraine Translator?
Grüße
Martin
Schwedenstahl
hallo max,
die von brenner angebotenen Rückteile waren leicht geändert, so dass man sie an der hasselblad verwenden konnte.
ich habe selber versucht die magazine an meinen 500er hasselblad anzuschließen, das gelang mir nicht. ansonsten von den abmessungen passen sie wie angegossen, es muss wohl was an der verriegelung geändert werden. marek wiese von wiese fototechnik adaptiert die magazine immer noch. erstaunlicherweise ließ sich das polaroid Rückteil anschließen. ob die aufnahmen was geworden wären hab ich nie ausprobiert.
gruss
marwan