bndctcvl
Hallo,
was sind eigentlich die Nachteile des r3?
Ich habe mir im Fotoimpex-Katalog mal die Beschreibung angeschaut, und
die Angaben klingen vielversprechend:
- Belichtung 25-6400 ISO
- die Möglichkeit der Dia-Verarbeitung (habe ich im Forum erfahren)
Ist das ein Film für alle Zwecke oder ist die Leistung zu schlecht?
Woher bekommt man die Entwicklungsangaben?
Danke,
Bene
Gast
Bene,
die Nachteile sind schnell genannt, der Film erreicht die Ergebnisse der jeweiligen Spezialmaterialien nicht ganz, er kostet das doppelte bis dreifache eines Standardfilms, oder du kaufst gleich 5 von Mirkos preiswertesten Filmen.
Und ganz wichtig, jede Empfindlichkeit hat seinen Entwickler und seine Zeit, du kannst also nicht nach zehn Bildern sagen, nein ich brauche doch 33 und nicht 15 DIN, es sei denn du zerschneidest den Film.
Warum kaufen, wenn dann weil es ein DEUTSCHER (???) Film ist auf dem auch noch ROLLEI (!!!) steht, aber ansonsten?
Roland
PS: Der letzte Satz sollte eine humoristische Einlage sein, nicht mehr und nicht weniger.
Gast
Hallo Bene
"was sind eigentlich die Nachteile des r3?"
Die Nachteile liegen bei 25, 50, 100, 400, 800, 1600, 3200 und 6400 ASA.
Will sagen: es gibt meiner Meinung nach für jeden Empfindlichkeitsbereich eine bessere Alternative.
Gut brauchbar ist er zwischen 320 und 800 ASA, aber das schafft nun wirklich jeder 400er auch.
Grüße
Elmar
mau
Mit den Entwicklerangaben ist das so eine Sache, da der Film teuer ist wird er meist von Leuten gekauft die nicht auf den Euro gucken und sich die passende Chemie gleich mit kaufen.
Passend heißt hier nur das die Zeiten schon eingetestet sind. Alle anderen Entwickler funktionieren auch aber man muss halt ein wenig herumprobieren bis es passt.
Ich halte diesen Film nach vor für super, da er neben der Dia Eignung bis in den IR Bereich sensibel ist. Ich hab's mal ausprobiert, wenn man bei IR von etwa 7-10 Din ausgeht funktioniert das gut. Besser wie dem Ilford SFX.
Es wäre natürlich schön wenn sich der Hersteller einem kräftigen Preisnachlass ermöglichen könnte. Aber auch andere (Spezial)filme wie z.B. Skala oder Kodak HSIR sind nicht gerade billig. Außerdem wird dieses Film auf archivsicheres Polyester gegossen während anderes auch nicht gerade billiges Material nach wie vor auf Acetat Träger gegossen wird.
rherz
Hallo Bene,
also ich habe den Cube 400 C (= Rollei R3) als 4x5" Planfilm gehabt. In A49 bei 400 ASA war er wesentlich grobkörniger als ein HP5+. Die IR Empfindlichkeit konnte ich ihm mit einem 715 nm Filter nicht entlocken weder bei 12 noch bei 6 ASA (und das zur besten IR Zeit im Frühjahr mit frischem Blattgrün und am späten Nachmittag). Der Träger ist ziemlich biestig, soll heißen, er wollte nicht in die Jobo Planfilmspirale und in die Kassetten ließ er sich auch schlecht laden - war wohl etwas übermäßig geschnitten.
Solange ich den HP5+ in 4x5" kriege, bleibe ich wohl bei dem.
Viele Grüße
Robert
Gast
Hallo Bene,
der R3 hat nur einen wirklichen Nachteil: Er ist teurer als andere Filme. Die Vorteile überwiegen jedoch. Ich arbeite mit dem R3, seit er als Cube 400c, noch blaue Unterlage mit Hang zum Drehen etc., herauskam. Ich verarbeite den R3 hauptsächlich in den Bereichen 50 bis 3200 ASA und verwende meine Standardentwickler R09 und Promicrol sowie, für die ganz niedrigen Asa Werte, den LP Partner Cube SX Entwickler.
Mit anderen Worten, der R3 ist in jeder Hinsicht flexibel, ist langlebig und hat schöne Tonwerte, ist jedoch in der Handhabung etwas anspruchsvoller als andere Filme, d.h. man muss vielleicht etwas mehr „testen/eintesten“ bis alles wie gewünscht sitzt. Der Aufwand lohnt sich jedoch. Übrigens entwickle ich den R3, wie alle meine Filme, im Rotationsprinzip bei 24 Grad.
Größe
Lothar
Gast
Hallo,
noch eine Anmerkung/ein Nachtrag zu Robert und zur Königkeit. Wenn der Cube 400c tatsächlich grobkörniger war als der HP5+ (gleiches gilt auch für den R3), dann hast du sehr wahrscheinlich einen der typischen "Cube 400/R3" Fehler begangen: Das Verhältnis von Entwicklungszeit und Filmbelichtungszeit stimmte nicht. D.h., du hast sicherlich zu kurz belichtet. Dieser Hinweis wird übrigens ganz deutlich in der technischen Anleitung zum R3 gegeben. Hier liegt übrigens noch ein Nachteil des R3: Wenn man ihn falsch belichtet/entwickelt, sind die Ergebnisse wesentlich drastischer, schlechter als sie bei anderen Filmen, die man falsch belichtet/entwickelt hat, zu sehen sind.
Man sollte die technische Anleitung des R3 wirklich ernst nehmen und beherzigen, sonst ist die Enttäuschung groß, das hat jedoch nichts mit den Möglichkeiten des Films zu tun, sondern nur mit den gemachten, eigenen Fehlern!
Übrigens, nur der blaue Cube 400c, dreht sich (Rollfilm) und ist stößig, der klare R3 (Rollfilm) liegt glatt wie ein Brett und macht keinerlei Probleme.
Die klaren 4 x 5 Planfilme waren und sind (Cube 400c = R3) von der Unterlage her identisch. Ich habe übrigens nicht mehr oder weniger Probleme die Kassetten zu laden als mit jedem anderen Planfilm. Gleiches gilt für das Bestücken der Jobo Spirale, und ich habe schon einige Planfilmpakete verbraucht.
Gruss
Lothar
cfb_de
Hallo Lothar,
erlaube mir bitte einige Skepsis bei bestimmten Lieferanten.
Wenn ich *das* hier:
> Zurzeit verfügen wir noch über rund 48.000 Laufmeter original Ilford HP5plus, den
> MACO -wie auch immer- konfektionieren kann.
am 01.09.2004 kurz nach der Ilford-Insolvenz bei mir im Mailkasten finde, dieses mit
> Wenn der Ilford HP5+ wirklich identisch zum Maco UP400plus ist, dann
> wäre ich an Ihrem Preis für 40 Blatt Planfilm 13x18 interessiert. Das
> bedeutete für mich bei den gegenwärtigen Vorräten eine weitere Ver-
>wendung diesen Materials für die nächsten zwei Jahre.
> Bitte beachten Sie, dass ich kein gewerblicher Abnehmer bin und bieten
> Sie mir einen Preis inkl. Mehrwertsteuer an.
am 02.09.2004 wie oben geschrieben beantworte und dann am 02.09.2004 wenig später als Antwort darauf erhalte:
> Ich kann nicht erwarten, dass Sie mit dem MACO Liefersortiment vertraut sind.
> MACO hat den HP5plus ausschließlich als 35mm bezogen und dann selbst konfektioniert.
> Bei den Planfilmen bieten wir mit dem neuen Rollei R3 eine prima Alternative.
... Dann fehlt mir jedes Vertrauen in diese Firma. Das blaue vom Himmel runterversprechen ("wie auch immer konfektionieren") und dann auf Nachfrage nach spezifischen "wie auch immer" Maßnahmen immerhin bis zu KB einknicken... Nett. Aber nicht unbedingt glaubwürdigkeitsfördernd.
Nun ja. Das alles mag sich ja geändert haben, seit der Rollei R komplett in Deutschland gefertigt... ähh... in Europa konfektioniert... wird. Ich bin gespannt darauf, wo denn in Zukunft die KB-Filme konfektioniert werden. Tura ist ja platt. Und dass Leverkusen mittlerweile außerhalb Deutschlands in einem Neu-EU-Staat liegt, sollte seit dem letzten Fine-Art-Forum und der darüber erfolgten bundesweiten Presseberichterstattung jedem klar sein. Dummerweise weiß die L6 noch nichts davon.
Offenbar gilt in Zukunft: "Roll' Dich durch die EU". Auch hübsch. Aber dafür deutsche Preise zahlen? Na klar. Der Großteil davon bleibt ja hier. In Samobor sehen die da aber wenig davon.
Hurra Deutschland, Grüße nach Belgien und Stapelfeld,
Franz
Gast
Hallo Franz,
ich weiß zwar nicht welche Probleme du mit Mahn, Maco, Schröer u.a. hast, aber diese Verständigungsprobleme haben doch nichts mit dem Filmmaterial zu tun: Entweder das Material ist gut und für meine Zwecke geeignet, bzw. ideal, oder eben nicht. Im letzteren Fall kaufe ich es eben nicht. Gesagt wird viel in diesem und auch in anderen Ländern, auch von anderen Herstellern und Vertrieben. Und so mancher Produzent und Vertrieb legt seine Informationen sehr großzügig und auch widersprüchlich aus. Schau dir doch einmal die Elektronik- oder Autobranche an; - wer, was wo produzieren lässt und welche Teile wohin geschafft und wo sie zusammengebaut werden!
Siehst du, so komplex dieser vorherige geschachtelte, verwirrende Satz ist, so ist es halt heute mit der Ware. Es gibt keine, wenn man mal echte kleine Manufaktur- oder Betriebe rauslässt, "nationalen" (Made in ?) Produkte mehr! Man mag das bedauern oder begrüßen, für mich zählt allein die Qualität und die Bedingungen unter denen das Produkt hergestellt wird. Aber das wäre ein anderes Thema und nicht "fotospezifisch".
Aber um noch einmal auf deinen anscheinenden "Hauptfreund" zu kommen: Maco lässt auch bei Agfa "fertigen". Maco wird, soviel ich weiß, demnächst Agfas APX 100er und 400er Filme "fertigen"/vertreiben, allerdings unter einem speziellen Maco Label.
Ja, so ist das halt. Und im Übrigen, vielleicht wird Maco tatsächlich einmal, in vielleicht nicht allzu langer Zeit, der letzte "Hersteller" von SW Filmen sein (wo immer Maco auch seine Filme herbekommt und/oder fertigen lässt), und dann wird vielleicht mancher froh sein, der gerne in sw fotografiert, dass er überhaupt noch sw Filme, auch wenn es "multikulti" ist, bekommt.
Ach ja, ich bin kein Maco PR-Mann, ich benutze auch noch andere Filme.
Viele Grüße
Lothar
fotohuisrovo
Etwa Info über Maco:
Auch in Kroatien hat MACO seit 1995 bei einer ehemaligen Fotokemika/Du Pont Filmfabrik in Samobor (nicht Zagreb) spezielle Filme anfertigen lassen, die ausschließlich (exklusiv) für MACO produziert wurden. Dazu gehörten u.a. die Ortho- u. (seit 1998) die Infrarot-Filme.
Der MACO UP 100plus war "baugleich" mit dem Efkepan 100, allerdings extrem selektiert, bedeutet, speziell für MACO kontrolliert, geprüft und herausgesucht. Nur die 1A-Qualität wurde für MACO eingesetzt. Später kam dann noch der Efkepan 25 dazu, der ebenso speziell ausgesucht für MACO konfektioniert wurde.
Der MACO UP 400 ist von ILFORD produziert. Nicht einfach ein weiterer HP5plus, sondern auf speziellem, transparenterem Basismaterial.
Das war nie ein Geheimnis, zumindest hat MACO nie eines daraus gemacht.
Seit vielen Jahren jedoch erfolgt Forschung und Entwicklung, vor allem Gütekontrolle in Zusammenarbeit mit Labors in Deutschland. Diese Arbeiten konzentrierten sich vor allem auf
extrem hochwertige, vor allem wissenschaftliche Anwendungen, wie Astrofotografie, für Elektronen-Mikroskopie, für die Luftbildfotografie, für die Verkehrs- u. Banken-Raumüberwachung. Dazu noch weitere Spezialgebiete, die ich jetzt nicht weiter ausführen möchte. Aber auch im Internet ist öffentlich, dass sich MACO bereits früher als mit Foto, mit Röntgen befasste. Da geht es dann um Spezialfilme u.a. für zerstörungsfreie Materialprüfung usw.
Seit einiger Zeit arbeitet MACO verstärkt mit der AGFA zusammen. Öffentlich wurde das per Februar 2005 durch Anzeigen in der deutschen Foto-Fachpresse. Die Agfa ist ein Konzern, der vor allem in Großmengen begießen kann, aber an der Weiterverarbeitung, z.B. zu Rollfilmen hapert es. Auch der Detailvertrieb kann keine Domäne eines "Giganten" sein.
Daher haben beide Unternehmen eine strategische Allianz vereinbart, in der MACO die AGFA mit der Großproduktion von Spezialprodukten beauftragt und dann bei anderen Fotofabriken z.B. Rollfilme, konfektionieren lässt.
Daraus wurde auch nie ein Geheimnis gemacht, insoweit nachzulesen in der Technischen Anleitung zum Rollei R Film www.rollei.com
Deutsche Firmen und einige potente Partner in Europa (u.a. Forte) arbeiten zusammen.
MACO organisiert, finanziert, ist verantwortlich u.a. für den Vertrieb.
ROLLEI kontrolliert und stellt die weltweiten jahrzehntelang bewährten Geschäftsbeziehungen.
AGFA produziert, kontrolliert.
FORTE und andere geeignete Spezialisten sind zuständig für die End-Verpackung.
ALLE neuen ROLLEI-Filme wurden in Deutschland produziert, kein Film unter dem ROLLEI Label stammt aus einer Produktionsstätte außerhalb Deutschlands.
Ich denke für weitere Fragen können sie besser direkt Kontakt nehmen mit Maco in Stapelfeld.
R3: Wir haben doch gute Resultate bekommen mit dem R3 Film im Bereich E.I. 50 bis E.I. 1000. Ob die Preis sich lohnt für ein Multispeed Film ist eine andere Sache. Ähnliche Ergebnisse kann man auch bekommen mit Pan F, FP4+ und HP5+ aber nicht in einem Gesamtbereich von E.I. 50 bis E.I. 1000. Verarbeitung ins S/W Bereich bleibt natürlich ein Geschmacksache.
Beste Grüße,
Robert
cfb_de
Hallo Lothar,
ich habe halt gewisse Schwierigkeiten mit Anbietern, die unlautere Aussagen treffen.
So wurde die Aussage getroffen, der Rü köne im Bereich von 25-3200 ASA alles und käe komplett aus Deutschland.
Nachdem ich dieses Material getestet habe, kann ich nur sagen, dass dieser Film absolut nichts besser kann als entsprechende andere Produkte. Ich lege mir keinen Film in die Kamera, der mir bei 50ASA weniger gut gefällt, mir bei 400ASA klar weniger gut gefällt, mir bei 1600ASA klar weniger gut gefällt. Nach meiner Erfahrung mit 1600ASA-Belichtung habe ich mich an 3200 nicht mehr herangetraut. (Und die Jubelbildchen in "Photographie" waren ja nun auch entsprechend jenseits-grenzwertig.)
Bei diesem Film spielt extrem viel Marketing mit, was sich im Produkt leider nicht wiedererkennen lässt. Für 50ASA ist ein Efke besser, für 400 ein TMax weit überlegen, für 1600ASA-Push ein alter HP5+. Da man auch beim Rü nicht beliebig zwischen Belichtungsempfindlichkeiten wählen kann, dieser Rü also um den fast dreifachen Preis nichts besseres darstellt, halte ich nichts von diesem Film. Im Übrigen ist er in jeder dieser Einzeldisziplinen selbst bei empfohlener Entwicklung klar schlechter als jeder der oben genannten Filme bei dazu empfohlener Entwicklung.
Deshalb rege ich mich über dieses Politikergeschwätz der Marketing-Brigaden aus Stapelfeld auf. Die erste Wahlkampflüge wurde ja da auch schon offenbar: "Vollständig in Deutschland gefertigt" (ein Anspruch aus dem "Lastenheft") wurde auf Druck der Verwender (die nämlich überraschenderweise genau wissen, wer in D konfektioniert) schon wirksam verbrannt als "trotzdem tragen sie 'Made in Germany' zu Recht" umformuliert. Konfektioniert werden die Rollfilme irgendwo in Europa in einer Stadt, die ehemals zum Hl. Römischen Reich Deutscher Nation gehörte. Nachdem bei Tura die Tore zufallen, wäre der Ort der KB-Konfektionierung interessant. Der SW-Filmguß in D bei Agfaphoto ist eine andere sehr interessante Geschichte.
Mag ja sein, dass Agfaphoto in ihrer Verzweiflung APXe umpackt und fremdvertickt. Mag ja sein, dass Agfaphoto in ihrer Verzweiflung Tura durch eine andere Bude ersetzen, um so das Papier noch verkaufen zu können (was im Übrigen schon lange nicht mehr aus Deutschland kommt; bei den Filmen ist es mit halbjährlichem Guß vor der Insolvenz grenzwertig).
Ich mag einfach keine Filmumpacker, die mich auch noch für dumm verkaufen wollen. Deshalb kaufe ich lieber bei Mirko Efke/Adox-50 und nicht in Stapelfeld um mehr Geld einen anderen -identischen- Film. Auch wenn ich als braver Käfer leider ein Opfer Stapelfelder Träumerwünsche geworden bin und jetzt mit PET leben muss.
Aber an der Abzocke namensgeiler Kunden teilzunehmen? Mit mir nicht. Ich kaufe lieber Qualität bei Efke/Ilford/Kodak. Und erhalte dort für weniger Geld mehr Qualität. Gerade Efke ist da ein wunderhübsches Beispiel: Immer das Gerede um "wer liefert in Zukunft noch?" und der allheilende angebliche "Hersteller" lässt da seine Filme auch aus der grünen Rolle schnippeln.
Natürlich "besonders qualitätskontrolliert". Ohne jeden Zweifel.
Es benötigte vier Leute und zwei Wochen Zeit, bis wir wussten, wo der Rü gegossen wird, wie er konfektioniert wird und wo die Rollfilme herkommen. Mit Wissen um die Herkunft der Rollfilme war auch klar, warum es die Plastebüchsen (berechtigterweise, eigene Erfahrung) drumrum dazu gibt.
Mittlerweile bedarf es einer ordentlichen Internet-Recherche, dann weiß man auch, wo welche Firma ihre Filme umpacken lässt/in Auftrag gibt. Das Leben wird einfacher, Werbung zunehmend schwerer :-) Stichworte: Kroatien, China, Europa, Berlin(? Da stammt angeblich der Rü-Gußher).
Beste Grüße,
Franz
Gast
Franz,
im Prinzip bin ich deiner Meinung, aber ich finde gut das es Maco gibt, denn die sind die einzigen, deren Produkte man hin und wieder auch einmal in einem bessersortierten Fotoladen findet.
Ansonsten sieht es doch so aus, wenn Agfa, Kodak, Fuji und Ilford nicht mehr da sein sollten, weil Ihre "gigantischen" Maschinen keine Kleinstmengen machen, dann bezweifle ich das "Foto Kunze" am Bahnhof von alleine zu Foma, Efke, Svema, Lucky, Forte oder Tasma geht um 50 SW Filme, die man pro Jahr noch verkauft zu bestellen.
Erstens vergesse ich ab und zu Filme einzupacken, zweitens entdeckt ja auch mal der neugierige kleine Fritz Opas Kamera und will sich schnell einen SW Film holen, wenn das nur noch im Netz geht, dann kauft er vieleicht den Film nicht.
Roland
Gast
Moin Leute,
ich finde es immer wieder interessant, wie emotional die Diskussionen über die Marketingstrategien einzelner Hersteller geführt werden.
Dass Maco das Marketing eher in einem "professionellen" oder "industriellen" Ansatz verfolgt als z.B. Mirko mit seinem eher auf Family/Insider und Mund zu Mund Propaganda abgestützten Konzept ist für mich eine reine Geschmackssache und für meine Bewertung der Produkte absolut irrelevant.
Macos Ansatz erreicht z.B., wenn auch vom Ansatz ähnlich, den strategischen Impact von Kodak nicht im entferntesten (wie wohl auch unangemessen) (siehe BW CN, der auch die eierlegende Wollmilchsau sein sollte).
Ich erinnere mich noch amüsiert, wie vor ca. 3 Jahren in fast allen Foren die Leute nach Alternativen zu den irakkriegbelasteten "Yellow-Giant" Produkten suchten.
Und ebenfalls tauchen immer wieder Forenten auf, die (wohl sich selbst) erklären müssen, dass effkes oder Fortes bei dem Preis nur Schund sein können.
Offensichtlich kann man da nur per Mitleidstour über längere Maladiestrecken wie bei Ilford oder Agfa halbwegs ungeschoren davon kommen.
Zum konkreten Problem (wenn es denn eins wäre):
Der R3 wird ja nicht nur (oder nicht primär?) von Maco sondern mit von Rollei vermarktet. Das macht schon mal was am Auftreten im Markt.
Die vereinzelten Versuche als Maco Mitarbeiter verdächtiger Forenteilnehmer Maco Werbetexte als Erfahrungen neutraler Anwender in Foren zu bekommen, sind auf das extrem negative Echo meiner Kenntnis nach nicht mehr vorgekommen. (Gabs aber auch vereinzelt damals beim Gigabitfilm).
Unterm Strich ist es durchaus angenehm, bei Problemen mit dem Produkt direkt beim Produktmanagement (wenn schon nicht beim Kesselrührer der entsprechenden Schicht) anrufen zu können und halbwegs kompetente Auskunft zu bekommen. (Das soll Mirkos Engagement in keiner Weise herabwürdigen). (Ich weiß ich bin noch ein Ergebnis zu meinen 820IR Problemen, für die ich sofort!! ein Testpäckchen 4x5!! zugeschickt bekam).
Einen Film, der "alles kann" kommt bei mir sowieso nicht mal in den Test, da ich wie andere von Euch auch für (fast) jedes Problem eine angepasste Lösung habe.
In der Hoffnung diesen mittlerweile ja komplett irrelevanten Thread noch eine Weile am Leben erhalten zu haben,
Gruß
Martin
Gast
Mir ging es mit dem R3 ähnlich, wie meinen Vorrednern. Durch überschwängliche Presseberichte neugierig geworden, habe ich ihn in verschiedenen Empfindlichkeiten mit den jeweils dafür angegebenen Entwicklern durchgetestet und war hinterher zwar nicht enttäuscht, aber auch nicht gerade begeistert:
Bei 50 ASA gefällt mir z.B. der Efke besser, bei 100 ASA der Acros, bei 400 der Neopan 400 und bei 1600 der Neopan 1600. Und zu SW-Dias umkehrentwickelt kann der R3 den Scala auch nicht toppen.
Wozu also viel Geld für einen R3 ausgeben? Weil er ein Allrounder ist und ich nicht mehr verschiedene Filmsorten mit mir rumschleppen müsste? Aber mal ganz ehrlich, in den meisten Fällen reichen einem doch bereits die Allroundqualitäten eines 400er Films. Weil sein Träger so archivfest sein soll, dass er mein fotografisches Wirken über Jahrhunderte für die Nachwelt festhält? Au backe...
Gruss
Fred
FrankJBeckmann
Moin Robert,
wie kommt es, dass jemand anderes im Nachbarforum zu einem anderen Thema eine Nachricht veröffentlicht hat, die mit Deiner hier (bis auf die Grußformeln) identisch ist? Hat da jemand Deinen Text von hier geklaut? Du liest doch da auch mit, da würde ich mich mal beschweren.
Tschüss
Frank
RomanJRohleder
Frank,
aus gegebenem Anlass: *floet* ;-)
Roman
cfb_de
Leute,
kauft diesen Drückerkolonnen das Zeug *jetzt* ab. Ab September ändern sich nämlich die Preise.
Hübsch ist aber, dass es ab September eine Einwegknipse mit SW-"Retro"-Film gibt. 24 Bilder für so knapp über 10,- EUR.
Welches Großabor damit umgehen kann, wurde leider nicht geschrieben. Und Selbstentwickler dürften kaum eine ausreichende Zielgruppe darstellen.
Ich bin ja mal gespannt, wann auf der Einwegknipse auch "Rollei" draufsteht, bei anderen Filmen ist das ja demnächst der Fall.
Irgendwie kann das heutige Brunsviga kaum noch an alten Glanz anknüpfen. Ich muss mir doch noch eine nagelneue Flex zusammensparen, um zukünftige Irrungen vermeiden zu helfen.
Beste Grüße,
Franz
fotohuisrovo
Ich denke für weitere Fragen können sie besser direkt Kontakt nehmen mit Maco in Stapelfeld.
Richtig, unsere Info ist durch Maco damals zur Verfügung gestellt um etwa Klarheit in die Konfektionierung von die Maco Produkten darzustellen.
Das Maco in Stapelfeld nicht selber produziert aber die Produkten Europaweit, aber auch in Deutschland, fertigen lässt ist also kein Geheimnis.
Am Ende hat man ein Endergebnis, das gefällt oder vielleicht auch nicht.
Wie man ein Produkt im Markt setzt ist natürlich eine andere Sache. Es gibt mehrere Produzenten und Lieferanten die OEM machen.
Wir führen zwei Maco Produkten für die Niederländische Markt: R3 und I.R. Film, beide Spezialfilme wo es hier eigentlich keine Alternative mehr gibt.
Beste Grüße,
Robert
http://www.FotohuisRoVo.nl