Gast
Hallo,
ich selbst besitze eine Kiev 60 und bin mit ihr in Sachen Funktionsweise, Qualität und Preis sehr zufrieden.
Habe 40
Gast
Gast
Hallo,
ich besitze auch eine Kiev 60 seit Jahren mit einer guten Ansammlung von Objektiven.
Damit habe ich schon so ca 400 Filme verschossen und bin immer noch zufrieden.
Grüße
Friedhelm
cfb_de
Jau, dann "oute" ich mich auch mal. Bewußt war das ja mal ein Thread um Ukrainer-Technik, wo ich nicht gleich eingestiegen bin.
Ich bin auch seit ca. vier Jahren mit einer gebraucht gekauften K-60 zufrieden. Filmschritt selbst justiert, ansonsten keine Mängel. Irgendwann zu Anfang klemmte mal der Spiegel leicht "vor ganz oben". Ließ sich mit dem Dorn vom Schweizermesser problemlos "on location" flicken, war ein Einmaleffekt und kostete eines der dreizehn Bilder.
Ja. Dreizehn Bilder. Sauber justierten Filmschritt vorausgesetzt.
Beste Grüße,
Franz (K-60 rulez!)
Godot
Wichtig, kaufe nicht bei eBay, da gibts nur den letzten Schrott davon, wer eine solche Kamera hat, die gut
läuft, gibt sie so schnell nicht wieder her.
[right][post="3884"]<{POST_SNAPBACK}>[/post][/right]
Hm, aber woher dann nehmen? In den Läden hier bekommt man keine für 40,-
Gast
Hallo!
Versteht sich doch wohl von selbst, dass wir in der Ukraine nur hervorragende und zuverlaessige Kameras bauen :) !
Oleksander
Schwedenstahl
Hallo,
Ich möchte mal ne Lanze für die Kiev 88 brechen. Egal in welches Forum man geht, immer kommt sie schlecht weg und ich denke, die Leute lässen auch nicht. Meine ist da ganz anders. Ich habe sie seit 1992, habe mehr als 100 Filme (müsste mal zählen) schon durchgejagt und sie hat mich nie im Stich gelassen. Sie war schon in der Wüste und im hohen Norden. Ich hatte mir vor Jahren eine zweite zugelegt für den Fall des Versagens meiner ersten, was soll ich sagen, auch die hat nie schlappgemacht, ich benutze sie wohl nicht so oft wie meine erste, aber das sind nun auch schon über 10 Jahre. Außer Schraubenkontrolle auf Reisen durch unwegsames Gelände und penible Reinigung musste ich noch nichts machen oder machen lassen. Bei den Objektiven hab ich lediglich am Anschluss schwarze matte Farbe aufgetragen, da dort bei einigen zu viele blanke Stellen waren.
Ich weiß nicht so recht, sie belichtet präzise, aber ich denke, ich sollte sie nach der langen Zeit mal zum Überprüfen geben, das würde man sicher auch bei ner Hasselblad machen.
Gruss
Marwan
PS: Ich kenne noch andere Eigentümer der 88, die auch diese positiven Erfahrungen gemacht haben. Wobei ich auch von eBay abraten würde.
Gast
Ich hatte auch mal eine. So lange sie funktionierte, war es eine gute Kamera, mit der man 1A Fotos machen konnte.
Positiv: Sie hat den 120 Film optimal ausgenutzt und nicht 1/2cm Film für den Rand verschenkt.
Positiv: Bezahlbare sehr gute Objektive
Aber leider ist der Verschluss zu schnell in die Knie gegangen. Noch schlimmer nach Ablauf der Garantie. Der Fachhändler war froh, dass er damit nichts mehr zu tun hatte.
Danach habe ich mir dann die doch die Exakta66 gekauft.
Beide Kameras haben eins gemeinsam: Sie täuschen eine nicht so vorhandene Robustheit vor.
Wobei ich zugegebenermaßen von den Nikon Kameras verwöhnt bin. Egal ob im Schwedischen Winter oder in den Tabakfeldern Kubas, da gab es nur eine Richtung; vorwärts. Film für Film, ohne irgendwelche Beeinträchtigungen.
Meine Erfahrung mit der Kiev liegen noch in der Vor-Ebay Zeit.
Wer eine Kiev kauft, weiß, was er tut und bekommt, bzw. nicht bekommt. Es ist eine Illusion bei einer 50
SamuliSchielke
Ich schließe mich dem Vorredner an. Ich habe vor einem Jahr eine Kiev 88 gekauft, für ca 100 Euro von einem Großformatfotografen, der unbenutzte Mittelformatkamera loswerden wollte. Seitdem war ich mehrmals kurz davor, das Ding an die Wand zu schmeißen. Im Laufe von einem Jahr habe ich einiges investiert in
-Reparatur vom Bajonettanschluss
-Reparatur der Springblende bei zwei Objektiven
-Justierung des Spiegels
-Filz in die Innenräume, damit es keine Spiegelungen gibt...
und siehe da, gerade wo ich schon fest entschlossen war aufzugeben und Geld für eine Mamya zu sparen, hat meine Kiev angefangen reibungslos zu funktionieren. Nur Belichtungszeiten kürzer als 1/250 kriegt es nicht richtig hin, sonst ist es jetzt ein prima Gerät. Fazit: Kiev kann gut sein, aber setzt viel Arbeit voraus. Vor allem wegen der 2.8/120mm Vega und 3.5/65mm Mir38-Objektive bin ich inzwischen ein sehr zufriedener Besitzer eines Kiev. Hätte ich vor einem halben Jahr noch nicht erwartet...
SamuliSchielke
Ich schließe mich dem Vorredner an. Ich habe vor einem Jahr eine Kiev 88 gekauft, für ca 100 Euro von einem Großformatfotografen, der unbenutzte Mittelformatge rätschaft loswerden wollte. Seitdem war ich mehrmals kurz davor, das Ding an die Wand zu schmeißen. Im Laufe von einem Jahr habe ich einiges investiert in
-Reparatur vom Bajonettanschluss
-Reparatur der Springblende bei zwei Objektiven
-Justierung des Spiegels
-Filz in die Innenräume, damit es keine Spiegelungen gibt...
und siehe da, gerade wo ich schon fest entschlossen war aufzugeben und Geld für eine Mamya zu sparen, hat meine Kiev angefangen reibungslos zu funktionieren. Nur Belichtungszeiten kürzer als 1/250 kriegt es nicht richtig hin, sonst ist es jetzt ein prima Gerät. Fazit: Kiev kann gut sein, aber setzt viel Arbeit voraus. Vor allem wegen der 2.8/120mm Vega und 3.5/65mm Mir38-Objektive bin ich inzwischen ein sehr zufriedener Besitzer eines Kiev. Hätte ich vor einem halben Jahr noch nicht erwartet...
Schwedenstahl
was heisst verschlusszeiten kürzer als 250 kriegt sie nicht hin??
lässt sie da nicht aus oder schliesst sie da nicht mehr???
das Hemmwerk von 1-30stel und von 60-1000stel arbeiten unabhängig. also müsste vermutlich was bei der verstellung über 250stel nicht stimmen. das löst sich glaube ich recht leicht beheben wenn ab 250 nur noch 250stel eingestellt bleibt.
hast du das rep handbuch???
gruss
mawan
cfb_de
Hallo mawan,
> wenn ab 250 nur noch 250stel eingestellt bleibt
exakt das ist offenbar das Problem.
Bei den drei 88ern meiner Kenntnis habe ich das aber noch nicht beobachten können. Zwei von den drei Besitzern lesen in d.r.f., ein dritter im Parallel-Forum.
Das Leben ist hart und endet tödlich. Und wer zuletzt lacht, stirbt fröhlich.
Beste Grüße,
Franz
Schwedenstahl
also wenn das so ist, dann denke ich das es sich um die verstelltung der auslösung des 2. verschlussvorhangs handelt, vermutlich muss da etwas gängig gemacht werden oder gerichtet werden. ich bin momentan im ausland wenn ich zurück komme schaue ich gerne mal nach, es sollte aber kein kapitaler schaden sein, löst sich sicher recht leicht beheben. ich selber hatte das problem nicht meine kievs machen keinen Ärger.
gruss
marwan
SamuliSchielke
Ich habe mich vorhin wohl etwas unklar ausgedrückt. 1/500 und 1/1000 funktionieren bei Kiev 88 schon, aber die Belichtung ist oft ungleichmäßig wegen des Vorhangverschlusses, d.h. eine Seite bekommt mehr Licht als die andere. D.h. man kann mindestens bei meiner Kiev keine gescheiten Fotos bei 1/500 und 1/1000 machen. Bei 1/250 und langsamer gibt es dagegen keine Probleme. Nicht jede Kiev hat das Problem, aber Hans Roskam, der in Holland Kievs repariert und vertreibt, sagt, dass es ein Konstruktionsfehler ist, den die Ukrainer von den Schweden übernommen haben, und dass man so gut wie nichts dagegen machen kann. Hasselblad hat deswegen längst auf die Sorte Verschluss verzichtet, bei Kiev muss man damit leben.
PhilippReichmuth
1/500 und 1/1000 funktionieren bei Kiev 88 schon, aber die Belichtung ist oft ungleichmäßig wegen des Vorhangverschlusses, d.h. eine Seite bekommt mehr Licht als die andere.
Da gibt es zwei Effekte, einer ist "shutter fading" (eine Seite bekommt mehr Licht als die andere), der andere ist "shutter banding" (unregelmäßige Streifen in der Belichtung). Ersteres liegt daran, dass die Vorhänge verschieden schnell laufen, und kann durch Einstellung der Federspannung wohl behoben werden. Letzteres kommt von Vorhängen, die selbst ungleichmäßig ablaufen, da kann man nicht viel machen außer das Ganze mit einer minimalen Menge Öl zu schmieren und zu hoffen, dass das reicht.
Neulich gab es im Kiev Report Threads dazu:
diesen (mit einer Schmieranleitung für Kievs mit Metallvorhängen) und
diesen.
Philipp
RomanJRohleder
Samuli,
es ist kein Bug, es ist ein Feature - "variable Belichtungskompensation" nennt sich das. Oder auch "Banding". ;-)
Das Thema ist auch von anderen Schlitzverschlusssystemen bekannt, aktuell scheint die D200 von Nikon vergleichbare Schwächen zu zeigen und auch bei den 200/2000er Hassies hat man davon gehört.
Man kann es in den Griff kriegen - reinigen des Verschlusses, der Tuchführung und genauestes Abstimmen der Tuchspannung bzw. der relativen Spannung der beiden Vorhänge zueinander.
Meine K88Six vom Wiese ist diesbezüglich problemfrei, unauffällig; ich benutze aber auch wirklich seltenst Zeiten jenseits der 1/30s.
Roman
Schwedenstahl
Um für alle Fälle gerüstet zu sein, bezüglich der Reinigung gibt es im Netz dazu Anleitungen… Eventuell mit Aufnahmen der einzelnen Arbeitsschritte??
Gruss
Marwan
RomanJRohleder
Marwan,
siehe Philipps Beitrag.
Bilder zu den Innereien findest Du im Weiner bzw. im Netz in der Tento-Anleitung und der Arbeitsanweisung von Steve Ash.
Roman, nach Diktat verreist.
Gast
Hallo,
das Handbuch hab ich, ich finde nur nie die Anleitung von Steve Ash. Dort sind nur die auf der Contax basierenden Kievs beschrieben.
Kann mir da jemand weiterhelfen???
Gruss
Marwan
piu58
Ich habe auch ne Kiev. Zeiten schneller als 1/125 nehme ich kaum, Sprotfotografie uns so ist m.E was für KB. Es bleiben kleine Deckungsunterschiede, wenn man eine andere Zeit benutzt. Kann man vielleicht justieren, mich stört es bei SW nicht so sehr.
Ansonsten : Sehr zuverlässig, weniger Probleme als mit meiner P6. 13 Bilder kein Problem.
Kleiner Tipp noch: Wenn man überlappende Bilder hat und nicht justieren will, kann man einfach den Filme einen oder zwei Zentimeter hinter den roten Punkt drehen, dann klappts. Allerdings geht das 13. Bild fliehen.