Gast
;)
Hi!
Ich bin auf dem s/w Gebiet noch Neuling habe aber inzwischen einige Erfahrungen mit HP5-, FP4-, SFX-, Cube 400c und Tri-X-Filmen gemacht (bevorzugte Entwickler: Emofin Pulver und Rodinal).
Inzwischen habe ich einige Adox und Tura (400er) ausprobiert und bin recht zufrieden.
Nun habe ich 12 belichtete Lucky SHD 400 und suche einige Erfahrungswerte für diesen Film was Entwickler betrifft.
Gibt es andere Entwickler als den D-76 mit dem der Film "gut kommt"?
Wer hat Erfahrungen?
Angaben von Entwicklungszeiten - als Anhaltspunkte - würden mich interessieren.
Bisher habe ich eine Angabe Betreff Rodinal:
Bei 1+50 14-16 min.
Irgendwo habe ich gelesen, Tanol sei für den 100er Lucky gut zu gebrauchen.
Ich weiß nur nicht was ein Stainentwickler ist!
Kann mir jemand diesen Begriff erklären?
Noch eine Anfängerfrage:
Ich habe d. Tanksystem 1500 von Jobo um Filme zu entwickeln.
In meine Dose passen zwei Filme.
Wenn ich nun einen Entwickleransatz berechne, sind die Angaben immer für einen Film.
Bei Rodinal zum Beispiel 1+25 für einen Film soundsoviel Minuten.
Wenn ich nun zwei Filme entwickeln will, muss ich dann 1+12,5 für den Ansatz berechnen (in die Entwicklerdose passen knapp 500ml) und die entsprechende Zeitangabe für einen Film nehmen? Oder auch etwas verlängern?
Wenn ich mir nun die Zusatzverlängerung von Jobo zulege, kann ich insgesamt 5 Filme auf einmal entwickeln. Teile ich dann die angegebene Verdünnung von 1+25 einfach durch 5 und nehme die Zeit wie für einen einzelnen Film?
Was gibt’s da zu beachten?
Mit Emofin ging’s ganz einfach:
1l reicht für 15 KB-Filme. Ich habe nach Vorschrift jeweils 1l angesetzt und dann mit 500ml für meinen Tank jeweils 7 Filme entwickelt.
Hat prima geklappt und ich war immer zufrieden.
Nun denn ich hoffe mir kann jemand helfen.
Vielen Dank schon mal im Voraus
Gruss
mehmet cati
CPD
Hallo Mehmet,
nein an der Rodinalkonzentration darfst Du nicht schrauben, die bleibt 1:50 oder 1:25 ganz gleich wieviele Filme Du entwickelst. Auch die Entwicklungszeit bleibt gleich. Es gibt aber eine gewisse Mindestmenge an Rodinal je Film, die Du benutzen musst. Laut Rodinalangaben sind es glaube ich 10ml, man kann aber anscheinend auch auf 5ml runtergehen. In einem anderen Forum wurde diese Mindestmenge mal hitzig diskutiert. Da Rodinal eh nicht teuer ist, hat mich das Thema nie sonderlich interessiert. Bei sehr starken Verdünnungen kann es Dir passieren, dass Deine Entwicklungdose für den Mindestgehalt an Rodinal zu klein wird. Beispielsweise 1:200 - um da auf die 10ml Mindestgehalt zu kommen brauchst Du 2 Liter Ansatz. Also brauchst Du eine größere Dose oder Du verdünnst nicht so stark.
Gruß CP
Gast
Hallo Mehmet,
ich kann dir zwar nicht zu den Rodinalzeiten sagen, weil ich A 49 nehmen, aber wenn du einen Ansatz von 1+25 hast, rechnet sich das wie folgt:
1+25 = 26 Teile 500ml : 26 = 19,2 also rund 19ml. Du nimmst dann also 19ml Entwickler und 481ml Wasser.
Die Zeiten bleiben beim einmaligen Gebrauch des Entwicklers gleich. Genauso verfährst du dann auch, wenn du die große Dose benutzt. Obwohl ich glaube, dass die nicht wirklich gut zum Kippen geht. Aufpassen musst du nur, wenn du die Konzentration des Entwicklers verringerst, also auf bspw. 1+50, und die Zeit dann verlängerst, dass du pro Film dann noch eine Mindestmenge an Entwickler da ist. Der Wert liegt dann je nach Entwickler um die 10ml pro Film, wenn ich mich recht erinnere.
Gruss Sven.
Gast
;)
Hallo zusammen!
Also, ich habe mich vielleicht ein wenig kompliziert ausgedrückt.
Wenn ich für einen Film z.B. 19 ml Entwickler benötige (siehe Rechnung von Sven), dann müsste ich doch für zwei Filme 38ml Entwickler benötigen, oder?
Nun habe ich beide Filme ja in einer Dose.
Wenn z.B. die Entwicklungszeit für einen Film bei Rodinal bei 1+50, 20 min.
ist, für 1+25 13min. dann könnte ich doch, so meine Idee, für meine 500ml Dose einen Ansatz von 1+25 bei 20 min. machen.
Das wäre so als wenn jeder Film einen Ansatz von 1+50 bekommen hätte -Laienhaft ausgedrückt-.
Also, ein Teil Entwickler und fünfzig Teile Wasser.
Wenn ich nun mehr Filme in einem Durchgang entwickeln will, müsste ich dann nicht die Konzentration an Entwickler entsprechend erhöhen?
Ich kann doch nicht einen Ansatz von 1+25 auf 500ml verwenden, egal wieviele Filme in diesem Ansatz entwickelt werden?
Mal egal welchen Entwickler ich benutze: Wenn der Hersteller eine gewisse Konzentration vorgibt (entsprechend für einen Film), wie muss ich mich dann verhalten wenn ich in der 500ml Dose nicht einen sondern zwei Filme entwickle (ich fülle die Dose immer auf 500ml auf).
Wie muss ich mich verhalten, wenn ich in einer größeren Dose (vielleicht 1l oder so?) 5 Filme entwickle?
Das mit dem Handling bei einer großen Dose ist gar nicht so problematisch wenn man rollt statt kippt.
Nun denn, ich hoffe ich bin nicht zu nervig mit meiner Fragerei.
Gruss
Mehmet
:)
CPD
Frag ruhig! Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.
Also: für einen Film brauchst Du 10ml Rodinal Konzentrat, für zwei zwanzig usw. Das verdünnst Du wie Sven es oben beschreibt und nimmst die Entwicklungszeit aus der Liste. Da brauchst Du nichts zu verlängern und die Verdünnung bleibt auch gleich. Z. B. Deine Dose fasst 500ml und Du willst Dein Rodinal 1:50 verdünnen, 500ml:50=10ml (wahrscheinlich würde das auch für zwei Filme reichen, aber Agfa gibt glaub ich 10ml als Minimum je Film an), also musst Du eine 1Liter Dose nehmen, da hast Du dann 20ml gelöst. Aber wie gesagt, ich würde das nicht so streng sehen, die 10ml Konzentrat in der Halbliterdose dürften auch für zwei Filme gleichzeitig NICHT hintereinander ausreichen. Rodinal oxidiert sehr schnell und ist deshalb als Einwegentwickler ausgelegt, außerdem ist die Brühe so billig, dass man sie ruhigen Gewissens nach einmaligem Gebrauch wegschütten kann.
Bei großer Verdünnung und entsprechend großen Entwicklungsdosen, spart man sich übrigens den Gang in ein Bodybuilding Studio ;) .
GrußCP
CPD
Achso,
zu Tanol findest Du einiges in diesem Forum unter der Rubrik "Efke R50 in MZB"
Grüße
FrankJBeckmann
Moin,
wenn ein Ei in einem Topf drei Minuten kochen muss, wie lange müssen dann zwei Eier in dem Topf kochen?
Nocheinmal, 1:50 ist 1:50 und bleibt 1:50. 10ml Rodinal auf 500ml Flüssigkeit ergibt eine Konzentration von 1:50. 20ml Rodinal auf 500ml Flüssigkeit ergibt wieviel? Ja, genau, das ergibt 1:25, also nicht 1:50, egal ob ein Film darin schwimmt oder zwei Filme darin schwimmen, oder ob gar kein Film da drin ist.
Das heißt, dass man bei einer Mindestmenge von 10ml Rodinal pro Film in einer Jobo 1520 nur einen Film gleichzeitig entwickeln kann. Wenn man in einer Jobo 1520 zwei Filme gleichzeitig bei einer Verdünnung von 1:50 entwickeln möchte, dann bleiben pro Film nur 5ml Rodinal. das funktioniert aber auch.
Wenn eine Jobo 1520 mit nur einem Kleinbildfilm bestückt ist, und die Spule ganz unten auf dem Achsrohr sitzt (wie es eigentlich immer der Fall sein sollte), dann muss sie auch nicht immer mit 500ml befüllt werden. Es reicht, wenn die Spule vollständig von der Flüssigkeit bedeckt wird. Das sind dann 250ml.
Wenn Du die Dose rotierst, dann gelten andere Mindestmengen. Diese sind auf der Dose aufgedruckt. Das ist dann aber nur die Mindestmenge Flüssigkeit, bei der der Film vollständig benetzt wird. Sie sagt nichts darüber aus, wieviel Entwickler der Film benötigt, um entwickelt zu werden. Du hast jetzt zwei Mengenangaben. Einmal die Mindestmenge an Flüssigkeit, die die Dose braucht und zum anderen die minimale Menge an Entwickler, die der Film braucht. Immer der höhere von beiden Werten ist der richtige.
Nochmal zwei Beispiele für Leute, die es nicht so leicht begreifen:
Sichere Mindestmenge Rodinal pro Film sind 10ml. Bei einer Verdünnung von 1:50 (das ist identisch mit 1+49) kommst Du auf 500ml Entwickler. Ein Film in der Dose braucht mindestens 250ml Flüssigkeit, um vollständig untergetaucht zu sein. 500ml sind mehr als 250ml, also musst Du 500ml nehmen.
Ein Film braucht mindestens 100ml A49 um vollständig entwickelt werden zu können. Bei einer Verdünnung von 1+1 (das ist identisch mit 1:2) kommst Du auf 200ml. Ein Film in der Dose braucht mindestens 250ml Flüssigkeit, um vollständig untergetaucht zu sein. 200ml sind weniger als 250ml, also musst Du 250ml nehmen. Das heißt, dass Du bei einer Verdünnung von 1+1 125ml A49 nehmen musst.
Es gibt zwei Arten, die Verdünnung anzugeben. Die mit dem ":" und die mit dem "+". ":" bedeutet, die angegebene Menge auf das Gesamtvolumen aufzufüllen. Also 1:50 bedeutet, einen Teil Entwickler zu nehmen und dann so viel Wasser hinzu zu geben, bis man das 50fache Volumen hat. "+" bedeutet, dass man die Volumen addiert. Also muss man bei einer Verdünnung von 1+1 zu 100ml Entwickler noch 100ml Wasser hinzugeben.
Rodinal solltest Du nicht rotieren. Es ist einer der wenigen Entwickler, wo es einen Unterschied macht, ob Du kippst oder rotierst.
Tschüss
Frank
FrankJBeckmann
Moin,
zu Tanol möchte ich sagen, dass es ein sehr empfehlenswerter Entwickler ist. Die Negative sind genauso scharf wie mit Rodinal entwickelte, aber wesentlich feinkörniger. Wenn ein Film in Tanol entwickelt wird, dann färbt sich die Gelatine in Abhängigkeit von der Menge an entwickeltem Silber. Des heißt, dass die Färbung in den Lichtern am stärksten ist, was das Korn in den hellen Himmelspartien der Fotos abschwächt.
Weite Informationen über Tanol findest Du auf den Webseiten von Wolfgang Moersch:
http://www.moersch-photochemie.de/index.php
Herr Moersch ist auch am Telefon sehr freundlich und hilfsbereit.
Tanol ist inzwischen zu meinem Standardentwickler geworden. man sollte allerdings beachten, dass die Filme in Tanol (wie auch in den meisten anderen Entwicklern) nicht die vom Hersteller versprochene Empfindlichkeit bringen. Der Lucky SDH 400 bringt es in Tanol auf 250 ASA.
Tschüss
Frank
Gast
Hui....
Zunächst einmal herzlichen Dank für die vielen schnellen Antworten.
Wahrsch. bin ich von einer falschen Voraussetzung ausgegangen.
So wie Frank es beschreibt, mit dem Ei ;-)), ist es anders als ich dachte.
Aber auf die Gefahr hin zu nerven.... :
Ich dachte halt, dass die Chemikalie (Aminophenol im Falle von Rodinal. Habe gerade mal in der Rodinal-Gebrauchsanweisung nachgeschaut) ja mit dem Silberbromid des Filmes reagiert. Das Silberbromid wird zu Silber reduziert (an den Silberkeimhaltigen Stellen).
Hier verbraucht sich doch die Chemikalie. So dachte ich eben, dass wenn ein Film eine gewisse "Anzahl Moleküle" für diesen Vorgang braucht, zwei Filme eben das doppelte brauchen (vereinfacht ausgedrückt).
>>Nocheinmal, 1:50 ist 1:50 und bleibt 1:50. 10ml Rodinal auf 500ml Flüssigkeit ergibt eine Konzentration von 1:50. 20ml Rodinal auf 500ml Flüssigkeit ergibt wieviel? Ja, genau, das ergibt 1:25, also nicht 1:50, egal ob ein Film darin schwimmt oder zwei Filme darin schwimmen, oder ob gar kein Film da drin ist.
Das heißt, dass man bei einer Mindestmenge von 10ml Rodinal pro Film in einer Jobo 1520 nur einen Film gleichzeitig entwickeln kann. Wenn man in einer Jobo 1520 zwei Filme gleichzeitig bei einer Verdünnung von 1:50 entwickeln möchte, dann bleiben pro Film nur 5ml Rodinal. das funktioniert aber auch.
<<
Ja das ist schon klar!
Das bedeutet dann also auch, dass bei 1+25 doppelt soviel Rodinal drin ist wie bei 1+50. Daher kann ich zwei Filme entwickeln.
Wenn ich nun fünf entwickeln will (gleichzeitig) brauche ich nach Adam Riese 50ml Rodinal (je 10 für einen Film).
(Das mit den 10ml steht nicht in der Rodinal Gebrauchsanweisung drin. Die Rechnung geht so wie Sven es beschrieben hat und man kommt auf 19ml Konzentrat pro Film)
Für das Rotieren braucht man weniger. Obige Rechnungen waren ja exemplarisch.
Das ich für einen Film immer knapp 500ml Gesamtflüssigkeit genommen habe, liegt daran, dass ich mal gelesen habe, dass schnell Luftblasen entstehen können und es besser wäre beim Kippen den Behälter voll Flüssigkeit zu haben.
Keine Ahnung ob das stimmt.
Danke für den Tipp, dass man Rodinal nicht rotieren soll!
Bisher habe ich immer nur gekippt.
Ich dachte mir, dass wenn ich mir eine Verlängerung zulegen sollte, eine größere Dose besser zu handhaben ist wenn man sie rollt.
Zum Thema Tanol habe ich hier im Forum einiges interessantes gefunden (was ein Stain ist etc.) .
Danke.
Die Homepage von Moersch habe ich auch inzwischen ausgemacht.
Danke für den Tipp!
>>
Tanol ist inzwischen zu meinem Standardentwickler geworden. man sollte allerdings beachten, dass die Filme in Tanol (wie auch in den meisten anderen Entwicklern) nicht die vom Hersteller versprochene Empfindlichkeit bringen. Der Lucky SDH 400 bringt es in Tanol auf 250 ASA.
<<
Aaargh..., nun wirft das Empfindlichkeitsproblem neue Fragen auf.
Was mache ich meinen auf ISO 400 belichteten Luckys wenn ich Tanol ausprobieren will?
Wahrsch. dann doch lieber den von Lucky in der Umverpackung angegebenen d-76 nehmen.
Gruss und Danke
Mehmet
CPD
Hallo Frank,
zum Rotieren von Rodinal gibt es sehr unterschiedliche Aussagen. In der Zeitschrift Schwarzweiss Magazin testete ein Herr Jangowski mal verschiedene Entwickler und auch Rodinal in verschiedenen Verdünnungen und einmal auch rotiert. Die Unterschiede waren anscheinend marginal, angeblich auch bei unterschiedlichen Verdünnungen, was sich aber NICHT mit meinen Erfahrungen deckt. Ich kippe übrigens nach wie vor, teilweise mit starken Verdünnungen und zum Schluss zu Nahestillstandsentwicklung. Mag ja sein, dass da auch ein bißchen Aberglaube mit reinspielt, geschadet hat dieser meinen Filmen bisher aber nicht.
Die Testmethoden (Bild normalen Kontrastumfanges) wurden im Phototecforum auch schon kritisiert. Aber eigentlich ist doch klar, dass man mit geeigneten Entwicklern fast gleiche Ergebnisse kriegt - es geht ja ums "Feintuning".
Tanol wird von mir demnächst mal ausgiebig getestet, was ich darüber bislang so hätte hat mich wirklich neugierig gemacht.
Gruß CP
FrankJBeckmann
Moin,
aus der "Anzahl Moleküle", wie Du es nennst, errechnet sich die benötigte Mindestmenge an Entwickler. Die Verdünnung hingegen wirkt sich auch die Schattenzeichnung und den Kontrast des entwickelten Bildes aus.
Mit Tanol werden Deine schon belichteten Negative nicht optimal. Die nächsten Filme kannst Du dann ja etwas kräftiger belichten. Deine Filme kannst Du ja in Rodinal entwickeln.
Tschüss
Frank
CPD
Hallo Mehmet,
Dein Lucky wird auch in Rodinal 2-3 DIN weniger haben. Die Firmenangaben auf den Filmschachteln sind meist mit Vorsicht zu genießen. Da kommst Du um eigenes Rumprobieren einfach nicht rum, da kommen Faktoren wie die Art Deines Vergrößerungsgerätes, Deines Rhythmus beim Entwickeln, Deinem Objektiv und auch Deinem persönlichen Geschmack u. v. a. mit rein. Probiers mal mit der halben Empfindlichkeit und reduziere die Entwicklungszeit um 25% - Du kommst dann der ganzen Sache etwas näher und hast dann beim Vergrößern deutlich weniger Stress. - Aber probieren, macht ja auch Spaß.
Gruß CP
FrankJBeckmann
Moin,
von Martin kann man viel lernen, aber er ist auch nicht immer unumstritten. Viel hängt vom persönlichen Geschmack und vom Bildinhalt ab.
Tschüss
Frank
MehmetCati
Moin moin,
>>
aus der "Anzahl Moleküle", wie Du es nennst, errechnet sich die benötigte Mindestmenge an Entwickler. Die Verdünnung hingegen wirkt sich auch die Schattenzeichnung und den Kontrast des entwickelten Bildes aus.
<<
Uups, das wusste ich gar nicht!
Bisher habe ich mich immer an Standardwerte gehalten und ein wenig mit den Entwicklungszeiten rumprobiert. Ein Einfluss der Agitation etc. war mir auch bekannt, dass mit der Verdünnung aber.....
>>
Dein Lucky wird auch in Rodinal 2-3 DIN weniger haben. Die Firmenangaben auf den Filmschachteln sind meist mit Vorsicht zu genießen. Da kommst Du um eigenes rumprobieren einfach nicht rum, da kommen Faktoren wie die Art Deines Vergrößerungsgerätes, Deines Rhythmus beim Entwickeln, Deinem Objektiv und auch Deinem persönlichen Geschmack u. v. a. mit rein. Probiers mal mit der halben Empfindlichkeit und reduziere die Entwicklungszeit um 25% - Du kommst dann der ganzen Sache etwas näher und hast dann beim Vergrößern deutlich weniger Stress. - Aber probieren, macht ja auch Spaß.
<<
Schon klar, dass man rumprobieren muss. Einige Anhaltspunkte (Ausgangspunkte zum Probieren) brauche ich aber immer irgend wie.
Ich bin in der s/w Fotografie einfach zu "neu" und damit zu unsicher. So ist es mir einfach lieber mir ein paar Erfahrungen anderer anzuhören und mir auch einfach Vorgaben von Herstellern zu Gemüte zu führen.
Das rumprobieren macht aber auch so viel Spaß, dass das mit ein Grund ist, warum ich so seit c.a. September 2004 99% s/w fotografiere.
>>
Viel hängt vom persönlichen Geschmack und vom Bildinhalt ab.
<<
Unbestritten!
Ich hatte mir hier bei FotoImpex meine ersten Luckys bestellt, weil ich gelesen hatte, dass der gern überstrahlt und dass er unterschiedliche Farben nicht in Grauwerte umsetzt.
Das fand ich klasse und wollte das einfach mal probieren.
Dann ging’s unmittelbar in Urlaub in die Toskana und ich hatte keine Gelegenheit mit diesem Film vorher noch einige "Tests" zu machen.
Die angegebenen Filmeigenschaften haben mich so "gefesselt", dass ich eine ganze Menge Landschaftsaufnahmen und auch Städte mit ihren kleinen Gassen mit dem Lucky gemacht habe.
Bin mal gespannt was draus geworden ist.
Zunächst werde ich aber wohl lieber meine Turas, Cubes und SFXs entwickeln und dann erst mit den Luckys anfangen.
Mit obigen habe ich einfach mehr praktische Erfahrung gesammelt.
Okay, nochmals vielen vielen Dank für Eure Hilfe!
Gruss
Mehmet
MehmetCati
Hi!
Für alle Lucky interessierten:
Ich hatte bei Tetenal mal angefragt ob die Entwicklungszeiten für Emofin Pulver für den Lucky 400 NEW angeben können oder für einen anderen Entwickler aus deren Hause.
Hier die Antwort, wenn’s jemanden interessiert:
>>
Sehr geehrter Herr Cati,
für die Lucky Filme liegen keine Entwicklungszeiten vor, weder für Emofin noch für andere Entwickler unseres Hauses.
Nach unserer Einschätzung sollte die Entwicklungszeit bei 4 bis 5 Minuten liegen.
Sollten Sie mit diesen Zeiten arbeiten, dann ist zu prüfen ob Sie die Gradation 2 - 3 erreichen. Brauchen Sie die 4, sollte die Zeit verlängert werden, sind sie bei der 1 muss die Zeit verkürzt werden.
Mit freundlichen Grüßen
TETENAL AG & CO. KG
Walter Buddelmann
Technischer Service
Tel.: ++ 49 (0) 40 - 521 45 273
Fax: ++ 49 (0) 40 - 521 45 132
mailto:walter.buddelmann@tetenal.com
http://www.tetenal.com
<<
Nun denn!
Gruss
Lucky Mehmet
FrankJBeckmann
Moin,
noch ein Hinweis: In den Packungen von Tura stecken Filme von Agfa.
Für Experimentemit Tanol empfehle ich FP4+ (80 ASA) und HP5+ (200 ASA).
Tschüss
Frank
MehmetCati
Hi!
Ja, der Tura P 400 entspricht wohl dem Agfa Apx 400. Steht auch so im Fotoimpex Katalog.
Danke für den Tipp mit Tanol. Ich werde das mal ausprobieren und den HP 5 mit 200 ASA belichten.
Bisher war ich immer von der Kombination Emofin Pulver und HP5 begeistert.
Bin auf Tanol mal echt gespannt.
Inzwischen habe ich den HP5 durch den entsprechenden ADOX CHM ersetzt. Soll ja der gleiche Film sein.
Wie viele Filme kann man eigentlich mit den 200ml Tanol entwickeln?
Gruss
Mehmet
FrankJBeckmann
Moin,
Emofin bringt den Film auf hohe Empfindlichkeiten und entwickelt sehr feinkörnig. Dafür sind die Bilder nicht umwerfend scharf. Tanol holt nicht so viel Empfindlichkeit aus dem Film und gleicht nicht so stark aus, dafür sind die Negative unglaublich scharf, dabei noch sehr feinkörnig und sehr detailreich.
Ein Kleinbildfilm braucht mindestens 3ml von jedem der beiden Konzentrate. Somit kannst Du mit der Packung 33 Filme entwickeln.
Tschüss
Frank
MehmetCati
Hi!
>>
Tanol holt nicht so viel Empfindlichkeit aus dem Film und gleicht nicht so stark aus, dafür sind die Negative unglaublich scharf, dabei noch sehr feinkörnig und sehr detailreich.
Ein Kleinbildfilm braucht mindestens 3ml von jedem der beiden Konzentrate. Somit kannst Du mit der Packung 33 Filme entwickeln.
<<
Danke für die Info.
Gruss
M.C.
Gast
a das ist schon klar!
Das bedeutet dann also auch, dass bei 1+25 doppelt soviel Rodinal drin ist wie bei 1+50. Daher kann ich zwei Filme entwickeln.
Wenn ich nun fünf entwickeln will (gleichzeitig) brauche ich nach Adam Riese 50ml Rodinal (je 10 für einen Film).
(Das mit den 10ml steht nicht in der Rodinal Gebrauchsanweisung drin. Die Rechnung geht so wie Sven es beschrieben hat und man kommt auf 19ml Konzentrat pro Film)
Hallo Mehmet,
nach meiner Rechnung kommst auf 19ml für 500ml Ansatz, ob du nun ein oder zwei Filme in die Dose packst ist bei der Menge egal. Relevant wird es dann wenn du die Mindestmenge durch hohe Verdünnung unterschreitest. Normalerweise wird bei einem Entwickler die Verdünnung so angegeben das es ausreichend ist. Allerdings kann man die Verdünnung speziell bei Rodinal oder auch bei HC-110 erhöhen wenn man ein spezielles Ergebnis anstrebt, dann muss man auf die Mindestmenge achten, die nicht angegeben ist und den Erfahrungswerten vertrauen die kursieren. Du brauchst eine bestimmte Menge um die Reaktion in Gang zu setzen. Sonst wäre es auch nicht möglich unter Verlängerung der Entwicklungszeit, den Entwickler mehrfach zu verwenden.
Gruss Sven.