Gast
Hallo,
eigentlich will ich nicht noch in die Kerbe hauen, aber man munkelt :unsure: schon wieder ganz schlimme Dinge auf dem Markt: Demnächst könnte es zu Lieferproblemen mit 120er Rollfilmen jeglicher Art kommen.
Will da der Onkel Schröer :blink: nur Hamsterkäufe seines R3 ankurbeln ???
Liegt der Hase bei den Problemen der wenigen Rollfilmkonfektionen, die grade durch Turbulenzen :unsure: wirbeln ???
Gibts Probleme bei irgendeinem Lieferanten :huh: vom Rückpapier, vom Träger, von den Rollen ???
Weißwer noch mehr Ungenaueres :( ???
Danke für jegliche hilfreiche Information und trotzdem Gut Licht !
Ralph
Gast
Ralph,
irgendwo hatte ich das schonmal erwähnt.
Das Problem ist derzeit die Einstellung der Produktion des letzten unabhängigen Herstellers von Schutzpapier.
Wir haben erstmal gebunkert für unsere ADOX Linie und suchen derzeit nach Alternativen.
Wenn man sich natürlich nicht zu sehr in die Produktion eindenken möchte oder sich mit fast allen verstritten hat (so wie einige Mitbewerber) dann scheint das Problem auf den ersten Blick unlösbar.
Wir fummeln auf jeden Fall erstmal und werden bestimmt auch eine Lösung finden.
Allerschlimmstenfalls wird es etwas kniffeliger die Zahlen im roten Fenster zu erkennen.
Grüße,
Mirko
MirkoBoeddecker
habe vergessen mich einzuloggen....
RomanJRohleder
Mirko,
sollen wir vielleicht Rückpapiere sammeln, statt sie nach dem Entwickeln in die Tonne zu treten? ;-)
Wo wir beim Thema sind - welchen Sinn, welchen Zweck hat das Loch im Rückpapier von Foma-Rollfilmen, etwa 1 bis 2cm hinter dem Filmende mit ca. 0,5cm Durchmesser?
Es ist sowohl auf Fomapan aus den 1960ern oder 1970ern als auch aktuellem Fomapan 100/120 zu finden und hat mich einiges an Nerven gekostet.
Gast
Soll das heißen, Ihr bastelt Monate lang an den Plastikdosen rum,
aber schwarzes Papier fehlt für die Rolle fehlt?
Der Vergleich mit den DDR Zeiten finde ich ( aus der ferne gesehen )
ziemlich zutreffend...
Grüße Stephan
MirkoBoeddecker
Nicht immer alles in einen Topf werfen bitte.
1) ADOX ist nicht Foma
2) Oben steht wir haben ausreichend Schutzpapier gebunkert für unsere Filme
3) Langfristig müssen wir uns nach Alternativen umsehen
4) Es ist doch nicht unsere Schuld dass die Produktion eingestellt wurde !! Seid doch froh dass wir uns kümmern und nicht wie so einige andere die Schulter zucken und den üblichen "damit ist das Thema erledigt" Spruch raushauen.
@ Roman, ich benutze selber Foma Rollfilme, seit 1990 müssen es ungefähr 4000 Stück gewesen sein, dabei ist noch nie eine Belichtung durch ein Loch im Rückpapier entstanden. Was genau nervt Dich daran. Werde mal nachsehen und nachhorchen.
Altes Schutzpapier zu sammeln ist gar keine so schlechte Idee. So wie es im Moment aussieht werden die Kosten für das Schutzpapier bald über denen für das Filmmaterial liegen oder wir lassen in China konfektionieren aber dann ist alles relativ billig und lichtdurchlässig.
Man kann Schutzpapier ungefähr 10 mal wiederverwenden wenn man vorsichtig ist.
Möglicherweise kann es sich lohnen das einzusenden und im Gegenzug einen Rabatt auf die neuen Filme zu bekommen.
Müssten dann aber schon immer so 100-1000 Rollen auf einmal sein wegen den Transportkosten.
Aber das ist wie gesagt alles Zukunftsmusik.
Ich wollte eigentlich nur eine sinnvolle Antwort auf die Frage geben was derzeit mit der Konfektionierung von Rollfilmen für Hintergrundproblematiken bestehen.....
Mirko
Gast
Hi Mirko,
da ich im Sack umspule ist das Papier meist etwas zerknickt, aber im Ernst, wenn Du die Spulen gebrauchen kannst, sag Bescheid.
Grüße
Martin
MirkoBoeddecker
Spulen sind kein Problem zu fertigen.
Das Problem ist das Schutzpapier.
Aber wie gesagt - derzeit haben wir kein Problem.
Ich habe lediglich versucht zu kommentieren, warum andere möglicherweise behaupten, es sehe derzeit alles so schlecht aus mit Rollfilmen.
Grüße,
Mirko
Gast
Was ist denn so schwer daran, bedrucktes Papier herzustellen, das auf einer Seite komplett schwarz ist?
StefanHeymann
Sorry, jetzt hatte ich vergessen, mich anzumelden ...
Gruße Stefan
MirkoBoeddecker
leider vieles.
Es darf keine chemische Reaktion mit dem Film stattfinden; muss bis zu einem gewissen Grad lichtundurchlässig sein (Rotes Fenster); muss über 150 cm Länge bedruckt werden (Durchmesser des Druckzylinders ist hier der limitierende Faktor); muss passgenau geschnitten werden (erzähl mal deinem lokalen Drucker etwas von Schnittpassgenauigkeit auf einen hundertstel Millimeter); usw....
Grüße,
Mirko
Gast
Hallo,
ein paar Einwürfe:
1) Wephota hat ein rotes Schutzpapier mit schwarzer Rückseite, worin die Fotopapiere verpackt werden, das könnte auch für Filme gehen.
2) Warum muss das Papier auf einen 1/100 mm genau geschnitten sein?
Ich bezweifle ganz allgemein, dass die ersten 120iger Rollfilme von 1901 so genau zugeschnittenes Papier besaßen.
3) Meines Erachtens benutzt z.B. Svema ein etwas anderes, dickeres, Rückpapier, sollte ich mich nicht gewaltig geirrt haben, müsste man doch ggf. an dieses Schutzpapier herankommen können.
Roland
Gast
hallo Mircopex
zu den spulen.
ich habe schon einige gesammelt.
kann man sie nicht einfach abgeben und man bekommt für 100 Stück einen Film gratis ;-) .
RomanJRohleder
Mirko,
"@ Roman, ich benutze selber Foma Rollfilme, seit 1990 müssen es ungefähr 4000 Stück gewesen sein, dabei ist noch nie eine Belichtung durch ein Loch im Rückpapier entstanden."
Ich fürchte nicht um eine Belichtung - höchstens bei Klappfaltern älteren Datums mit ausgeblichenen Rotfenstern.
Aber du weißt, von welchem Loch ich rede, ja?
"Was genau nervt Dich daran. Werde mal nachsehen und nachhorchen."
Drei Punkte:
- Das Loch verhindert erfolgreich die Verwendung von Foma-Filmen mit der Tageslichtdose, die ich ab und an verwenden möchte - die Rondinax 60. Hier wird der Film in eine Kammer eingelegt, Deckel drauf, das Rückpapier nach außen über eine Kante gezogen und so der Film in eine zweite Kamera gespult. Anschließend wird die Filmkammer verschlossen, der Deckel geöffnet, der Film an einem Zugband eingehängt...etcpp.
Hier eine Anleitung:
http://grosskabinett.de/photo/Labor/entw/Rondinax60/
Nun hat das Fomarückpapier nun das Loch und einen leichten Falzkante in Querrichtung - das reicht um beim Rausziehen aufzukanten und den Film ans Tageslicht zu reißen... was dem latenten Bild nun gar nicht bekommt. *gnarr.
Im Zuge des deutschlandweiten Rondinax-Revivals ist dies nun ganz sicher ein Fleck auf der Foma-Weste. ;-) Ist aber auch ’ne Methode um den Absatz zu steigern.
- Bei dem erwähnten Uraltfilm hat nun der Farbstoff des Rückpapiers mit der Emulsion reagiert und einen ordentlichen Grundschleier erzeugt. Nur an der Stelle des Loches.... ist ein Loch weniger verschleiert - durchgehend über mehrere Wicklungen.
- Und drittens der wahre und eigentliche Grund - jeder mir bekannte Hersteller von Fernost bis Nahwest kommt ohne Löcher aus und mich piesackt es schlichtweg, nicht zu wissen weshalb Foma das seit 30 bis 50 Jahren konsistent so durchzieht. :-)
Nuja, die Tschechen haben schon öfters Eigenarten aufgewiesen... wie z.B. nicht lichtdichte Fotopapierkartons (die ollen weißen mit Wolkenmuster).
"Altes Schutzpapier zu sammeln ist gar keine so schlechte Idee."
He! Das gilt nicht, das war ein Witz!
"So wie es im Moment aussieht werden die Kosten für das Schutzpapier bald über denen für das Filmmaterial liegen oder wir lassen in China konfektionieren aber dann ist alles relativ billig und lichtdurchlässig."
Auch "mit ohne" Klebstoff auf den Klebelaschen wie bei den J&C-Pro100?
(Sind die eigentlich identisch mit deinen Classic Eco 100?)
Wenn es pressiert - ruf vielleicht mal in München an - wenn die dortige Agfa Photo-Niederlassung KB-Patronen und -dosen an die Dürener liefern man, werden die vielleicht auch ein paar Meter Rückpapier abgeben und sie beherrschen ihr Handwerk.
Meine Spulen verticke ich zukünftig bei Ebay, das scheint ein Zukunftsmarkt zu sein.
Gast
Bei meinem nächsten Forma muss ich mal das Loch suchen, da ich die Deckpapiere meist gleich wegschmeiße, ist mir das noch nicht aufgefallen.
Fuji-Rollfilme haben übrigens auch ein Loch im Deckpapier - aber am Anfang, zum Einhängen in das 'T' in den Fuji-Spulen, ein geniales System!
CPD
Hallo Mirko,
besteht hier nicht die Möglichkeit, die Gelgenheit beim Schopf zu packen und 220er Film zu konfektionieren? Dieser Film hat enorme Vorteile, beispielsweise auch in der Planlage wie eine Zeiss-Studie zeigt.
Papier braucht man nur für den Vor- u. Rückspann, bei Reisen, ich bin meistens mit dem Rucksack unterwegs, ist jede Volumen- und Gewichtsersparnis von Vorteil. Außerdem kann man munter drauflosknipsen.
Kameras vor einem bestimmten Herstellungsdatum können mangels Umschaltmöglichkeit nicht benutzt werden, traurig sieht es auch für Hasselbladbesitzer ohne 220er Magazin aus.
Die Gigabitleute wollen doch einen "320er" Rollfilm kreieren, könntest Du Dich bei denen nicht mit dranhängen?
Nur eine Überlegung!
Gruß CP
Gast
Spulen sind kein Problem zu fertigen.
Das Problem ist [...]
Grüße,
Mirko
Der gelbe Riese recycelt!!!
Ist doch irgendwie lustig, ich bekomme gerade einen Kodak 320TXP 120er zur Entwicklung `rein: Auf der Spule steht oben groß und breit "Fujifilm Easy Loading" :(
Am liebsten würde ich den gar nicht aufmachen und entwickeln...
Gruß
Ole
Gast
Nochmals tief durchatmen und darüber nachdenken!
Also:
Worauf wird ein Rollfilm aufgewickelt? Auf der leeren Spule des letzten Films, der in der Kamera war - und wenn halt vorher ein Fuji drinnen war...?
Die Fuji-Spulen sind übrigens ganz besonders fein (wegen des kleinen 'T' im Schlitz, da die Lasche besser hält) - da Recycling also durchaus ein gute Idee... :(
Roman