camerafreak
Aber erst mal die guten Nachrichten:
sehr schwerer Träger (der auch im nassen Zustand sehr robust bleibt, ich sag nur Nova Monochrome), bleibt auch bei Heißtrocknung reinweiß, Bildschwächen sind eher kalt, die Prints leuchten aber sehr schön. Ein Papier mit tollem Preis/Leistungsverhältnis, das sich gegenüber meinem bisherigen Favoriten, dem Agfa MCC in keinster Weise verstecken muss.
Jetzt kommt die schlechte Nachricht: die Verpackung der 30x40-Version kann nur ein schlechter Witz sein. Der Kartonumschlag ist nicht wiederverschließbar. Und das kann, wenn man gerade keine leeren ordentlichen [tm] Papierkartons zur Hand hat, zu plötzlichem Adrenalinausstoß verbunden mit Gewaltphantasien führen :-)
MirkoBoeddecker
Michael,
das ist für uns auch neu gewesen, dass die Laschen verleimt werden.
Es geht zwar schon irgendwie, den Umschlag so zu öffnen, dass er hinterher wieder verschlossen werden kann, aber I can see your point.
Werden versuchen, etwas daran zu ändern.
Die Verpackung ist leider ein ganz ausschlaggebendes Preiskriterium. Bessere Verpackungen kosten gleich mehrere EUR pro Schachtel.
Irgendwo müssen wir die Balance finden.
Grüße,
Mirko
heinrich
Mirko,
wenn Ihr schon dabei seid, über bessere Verpackungen nachzudenken, sowohl die Schachteln als auch die schwarzen PE-Beutel von eurer Hausmarke könnten besser dimensioniert sein. Die Schachtel des 24x30 ist definitiv zu klein und der Beutel ist viel zu breit. Letzteres zwingt einen dazu, den Beutel beim Verschließen nicht nur an der kurzen Seite zu falten, sondern die Längsseite ebenfalls einzuschlagen. Diese "Doppelfalte" stresst die Ecken des PE-Beutels ganz gewaltig. Quetscht man das Ganze dann in den viel zu engen Karton, entwickeln sich hier mit der Zeit kleine Löcher. Da kann dann Licht rein, und man hat dann unschöne schwarze Ecken am Fotopapier.
Sind ein paar Millimeter mehr an Karton wirklich sooooviel teurer?
Grüße
Heinrich
camerafreak
Mirko,
natürlich geht das *irgendwie*, aber nicht mit vertretbarem Aufwand. Die Laschen sind derartig biestig verklebt, dass man wohl im Labor mit Heißdampf dran müsste :-(
Es wäre nett, wenn Du die Verpackungsproblematik ähnlich wie bei der RA4-Ostware im Katalog kommentierst, da schreibst Du ja auch, dass man besser ein paar Kartons bereithalten sollte...
Anderer Vorschlag: es muss doch für Euch/Dich im Rahmen der Möglichkeiten liegen, Leerkartons als Verkaufsware anzubieten. Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber ich habe ständig Bedarf an Leerkartons, zumal ich bei manchen Materialien auf Rollenware umgestiegen bin. Von daher wäre ich durchaus bereit, für Leerkartons etwas zu bezahlen.
Wäre das nicht eine Option für Euer Sortiment?
Gruss,
Michael
MirkoBoeddecker
Hallo Michael,
Leerkartons haben wir vorrängig in 24x30 / 50 oder 100 Blatt.
Das Problem mit den Leerkartons ist, dass sie nicht ineinander stapelbar sind und somit zu dem hohen Produktionspreis (2 EUR aufwärts - Buchbindearbeit, die von Hand gemacht werden muss) immense Frachtkosten dazukommen.
Daher haben wir die bisher immer nur im Laden "unter der Hand" verkauft und keine weiteren Bestellungen beim Buchbinder aufgegeben.
Zusammen mit etwas Schwerem, an dem wir Geld verdienen, taten wir die aber auch versenden :(
Vario Classic: Wir haben schon früher anderes Papier aus dieser Produktionsstätte bezogen. Das war nicht verklebt, sondern mit einem Klebestreifen versehen.
Die Problematik ist erst aufgetaucht, als dieser Beitrag veröffentlicht worden ist, da unser eigener Laborant über Doran DUKASAFES in ausreichender Anzahl verfügt und ich diese Infrastruktur mitbenutze - selber also kein Papier über 24x30 ausgepackt habe.
Aber wir werden das, sobald wie möglich, ändern.
Grüße,
Mirko
PS: Ich habe es geschafft mit einem Messer. Die Lasche leidet zwar stark, aber für ein, zwei Packungen jetzt in der Zwischenzeit geht das doch mal...
Gast
Bezüglich Kartons für den Alltagsgebrauch: Leute, bestellt Euch einfach eine Packung Kodak Polymax in der gewünschten Papiergröße dazu - das Papier ist brauchbar, nicht zu teuer, und das beste daran: die Boxen sind stabil und um einiges größer als das Papierformat, also ideal als improvisierter Papiersafe!
RomanJRohleder
Roman,
guter Gedanke, das brasilianische RC-Papier kommt in wirklich ordentlicher Pappe daher. Der Haken an der Sache - man muss den Karton ann immernoch erst einmal leer kriegen. ;-)
Und Michaels Problem war mit den groesseren Formaten, die in Umschlaegen zu 25 Blatt geliefert werden - ich denke mal, die Formate bis 24x30 kommen im "normalen" Stuelpkarton, da sie im Katalog als 50er bzw. 100er Gebinde beworben werden.
MirkoBoeddecker
richtig- bis 24x30 sind es normale Kartons- ab 30x40 aus Kostengründen Umschläge (die Boxen würden fast 5 EUR kosten).
Wir versuchen das Problem mit der Lasche und den Ecken zu lösen.
Mirko
Gast
Hallo Mirco,
das Problem trat genau dann auf, als Ihr die 25 ger Packungen ( 30 x 40 ) mit den Briefumschlägen geliefert habt. Auf die Idee ist noch kein Hersteller gekommen?!
Aber man muss sich ja nicht krumbiegen,
auch andere Mütter haben hübsche Töchter...
Grüße Stephan
MatthiasStark
Hallo,
also ich finde diese Schwabbelumschläge auch alles andere als prickelnd. Wenn man nur noch wenig Papier drin hat, muss man schon regelrecht aufpassen, dass einem die Packung nicht zerknickt. Außerdem ist das umgeklappte Ende so lummelig, dass es sehr leicht aufgeht, was ja nicht sonderlich förderlich ist.
Das komische ist, dass es genügend andere Hersteller gibt, die schöne stabile Schachteln oder Umschläge haben und kaum teurer sind?! Wie machen die das bloß?
Seltsamerweise sind die schwarzen Tüten, in denen das Papier eingeschlagen ist, die stabilsten und fettesten, die ich je gesehen habe, das ist schon etwas seltsam. Hier stoßen offensichtlich zwei Welten aufeinander.
Nun, das Papier ist preiswert und gut und es hat und wird mich nicht abhalten, das Papier auch weiterhin zu kaufen, aber schön fände ich ein "Upgrade" mit einer "handhabbaren" Verpackung schon.
Gruß
Matthias
MirkoBoeddecker
Hallo Matthias,
zu diesem Preis macht das soweit ich weiß kein anderer Hersteller mit 25 Blatt Packungen.
Wir haben vor einigen Jahren versucht nur 50 Blatt Schachteln anzubieten, aber das hat dazu geführt, dass die Hälfte unserer Kundschaft (diejenige, die von der Hand in den Mund lebt) das Papier gar nicht mehr gekauft hat.
Zwei Artikel (10 Blatt und 50 Blatt) können wir nicht lagern. Es ist ein riesiges Chaos und immer ist genau das nicht da, was gerade benötigt wird.
Eine Kartonschachtel 30x40 kostet uns in der Herstellung ca. 4 EUR, ein Umschlag 25-40 cents.
Der Preis müsste also um 3,60 EUR pro Packung steigen.....
Besteht daran wirklich Interesse?
Grüße,
Mirko
MatthiasStark
Hallo Mirko,
es gibt jemanden, der 25 Blatt-Packungen günstiger als Ihr anbietet und sehr viel stabilere Schachteln hat und ich hatte ja schon erwähnt, dass die Konkurrenz in der Regel wenigstens ein paar Euro teurer ist.
Die 25er-Menge ist meiner Meinung nach optimal. Es müssen ja nicht dicke fette Schachteln sein. Es würde schon reichen, wenn man die jetzigen Umschläge einfach aus etwas dickerem Karton machen würde und nicht aus diesem "Lummel-Seidenpapier-nlichen-Karton".
Es hat übrigens auch einen weiteren Nutzen, wenn die Umschläge etwas stabiler sind. Man kann Sie nämlich dann auch wenn Sie leer sind noch für etwas benutzen. So wäre ein kleiner Preisaufschlag für mich akzeptabel.
Ich weiß natürlich, dass in Zeiten von "Geiz-ist-Geil" die meisten aufschreien würden und so müssen wir uns wohl alle weiter mit diesen Umschlägen abquälen.
Gruß
Matthias
MatthiasStark
Da fällt mir gerade noch was ein.
Ist es nicht paradox, dass offensichtlich jede Menge Leute bereit wären, extra Leerschachteln zu kaufen, um das Papier, das in ungenügenden Schachteln geliefert wird, umzupacken????
Es wäre doch günstiger, gleich richtige Schachteln zu machen!?
Grüße
Matthias
MirkoBoeddecker
Hallo Matthias,
Bezüglich der Leerschachteln:
Wir haben ja welche am Lager, nur die liegen seit 3 Jahren wie Blei :(
Die "Nachfrage" ist schon da aber wenn wir den Preis nennen fallen alle auf den Tresen und beißen in die Holzkante.
Es handelt sich leider um die kollektive Annahme, dass diese Schachteln nichts kosten würden.
Fakt ist, dass sie industriell nicht gefertigt werden können und so von Hand in Buchbindearbeit hergestellt werden müssen.
Ich habe Deinen Punkt aber schon richtig verstanden.
Schachtel = Mehrwert.
Wir prüfen derzeit, was möglich ist. Eventuell klappt es ja mit Schachteln, wenn wir große Produktionsmengen vorfinanzieren und einlagern. Das Geld ist dann nur leider erstmal futsch und wir können insgesamt weniger Ware lagern.....
So wie sie sind, bleiben die Umschläge jedenfalls nicht. Zumindest die Laschen werden verlängert werden und es wird geprüft, ob zwei Kartonstücken mit eingepackt werden können.
Meine Ausführungen hier und weiter oben sollten nicht so verstanden werden, dass wir Eure Vorschläge nicht aufgreifen wollen. Ich wollte nur in möglichst viele Käufe hineinbekommen, dass diese Schachteln leider sehr teuer sind und deswegen nicht "einfach mal schnell so" umgepackt werden kann.
Grüße,
Mirko
Gast
Ich habe ne Lösung,
In Firmen, die Drucke für Firmen zur Präsentationen etc anbieten, werden häufig Folien
und Spezialpapier in schönen Schachteln in den gängigen Größen verarbeitet.
Bei mir um die Ecke haben sie diese Schachteln über gehabt.
Einfach mal fragen, sie sind genauso wie Fotoschachteln, meistens sogar ein wenig höher/ größer.
Grüße Stephan