harald
Hallo liebe Leute,
nun habe ich gleich noch eine Frage zur Einrichtung meines ersten eigenen SW-Labors.
Ich habe seit einem Jahr brav gesammelt und fast alles notwendige Laborzubehör
zusammengetragen. War auch schon mehrfach in der Alten Schönhauser in Berlin
und hab mir Filme, Papier und Chemie und sonst Zeug geholt, nun soll’s endlich werden.
Labor soll in meinen Keller. Dunkelmachen ist kein Problem. Aber...
- wie ist es mit der Belüftung, riecht die Chemie sehr, wie lange hält man ohne Lüften aus?
- was für eine Beschichtung für die Arbeitsplatte sollte man wählen, der Flecken wegen?
- wieviel Platz braucht man wirklich?
- wie ist es mit dem Papierlagern, welche Luftfeuchte ist noch akzeptabel
(nicht, dass mein Keller feucht wäre...), aber überall steht drauf Kühl und Trocken lagern!?
- und wie haltet ihr eure Bäder/Lösungen auf Temperatur?
Ich glaube das reicht erstmal an Fragen.
Danke im Voraus für hoffentlich viele Antworten.
Gruß Harald.
Sandra
Hallo Harald,
als Beschichtung scheint z. B. die glatte Schrankfolie geeignet. Die kann man gut abwischen.
Zum Platzbedarf: du brauchst natürlich genügend Bewegungsfreiheit um den Vergrößerer herum, Ablagefläche, dann für die Schalen. Wenn möglich, richte dich so ein, dass du auf der einen Seite den Trocken- und auf der anderen den Nassarbeitsplatz hast.
Ich persönlich hab mir noch einen kleinen Hocker in den Keller gestellt, dass ich mich zwischendrin mal setzen kann.
Wichtig ist auch die Arbeitshöhe. Sie sollte nicht zu niedrig sein, sonst gibt es schnell Nackenschmerzen :(
Sehr praktisch sind alte Küchenmöbel. Die bieten gleich Stauraum, abwaschbare Oberflächen und eine günstige Arbeitshöhe und sind dabei schön stabil.
Auf eine Mindestquadratmeteranzahl möchte ich mich nicht festlegen. Ich habe etwa 6 qm Nutzfläche, was aber schon sehr beengt ist :P
Das Papier lager ich in der Wohnung. Nicht nur wegen der geringeren Luftfeuchte, sondern v. a. wegen den Ausdünstungen der Chemie. Also Papier immer getrennt von Chemie lagern.
Viel Spaß wünscht dir
Sandra :)
harald
Vielen Dank Sandra,
ich freue mich für jeden Typ, den ich bekommen kann.
So vermeide ich hoffentlich den einen oder anderen Fehler.
In den letzten Monaten hatte ich einiges gelesen zum Thema Labor und so,
aber dort wird immer von irgendwelchen idealen Voraussetzungen und wahrscheinlich
auch von jeder Menge zur Verfügung stehendem Platz und Kapital ausgegangen.
Die Erfahrung der breiten Masse sieht sicher anders aus.
Mal sehen, ob noch ein paar Leute einen Rat für mich haben.
Tschüss bis bald. Harald. :(
Urnes
Hallo Harald,
also alte Küchenmöbel sind ziemlich ideal. Ich benutze auch welche. Zweckmäßig ist es aber auch sich einfach sehr große Fotoschalen zu besorgen und die kleineren da hinein zu stellen. Ich habe in meinem Labor zwei große 50x60 Schalen in die ich die kleineren reinstelle, o.k. bei den 30x40 muss ich etwas unterbauen damit es passt, aber das ist eine saubere Sache und wenn man es braucht kann man die größeren Schalen mittels Aquariumheizung auch zu einem Mantelbad missbrauchen.
Belüftungsmäßig halte ich es in meinem Keller bei einer Raumhöhe von knapp 2m ca. 1-1,5 aus, je nach verwendeten Chemikalien. Aber ich kann auch zu Not auch eine Pause und kurz lüften.
Das Papier lagert bei mir auch im Labor, ist halt jede Menge Platz in den alten Küchenmöbeln. Die niedrigen Temperaturen zwischen 14 und 18 Grad wenn nicht geheizt ist und die etwas feuchtere Luft haben dem bisher nicht anhaben können. Ich bilde mir ein, dass ich bei dem Klima auch weniger Probleme mit Staub habe.
Bäder und Lösungen werden mir einem Jobo-Prozessor auf Temperatur gebracht. Im Zweifel wärme ich die doppelte Menge an und tausche zwischendurch aus.
Was Sandra zur Arbeitshöhe anführt ist sicherlich richtig, allerdings habe ich bei 2m Deckenhöhe wenig Raum zum variieren, so dass der 4x5" Vergrößerer auf dem Boden steht um den maximalen Auszug zu bekommen, das ist denn schon knien angesagt um große Formate abzuziehen. Will sagen probiere vorher aus, wie groß dein maximaler Auszug ist, sonst ärgerst du dich später, wenn es denn doch mal größer sein soll.
Gruß Sven.
Gruß Sven.
harald
Hallo Sandra,
ich hoffe du hast deinen Chemie-Rausch gut ausgeschlafen und bist wieder klarer Sinne.
Dank nochmals für deine Tipps.
Meine Planung geht nun von einer Arbeitsfläche von 2,40m x 0,60m aus.
Damit werde ich auskommen können.
Wie ist das eigentlich bei Euch so mit den Papierformaten?
Da ich nur Kleinbildkameras habe, kann ich sicher nicht bis aufs Maximum gehen.
Was sind Eure meist verwendeten Formate?
Schönen Abend wünscht Harald. :(
Gast
Hallo Harald
folgender Link könnte dir vielleicht helfen
http://www.phototec.de/erler.htm
Darin wird ein platzmäßig kleines Labor beschrieben.
Ich mach mir zurzeit intensiv Gedanken, wie man ein Labor in einer Art Holzkiste 1,6m x 1,6m x 2,0 m unterbringen kann. M.E. sollte es gehen und man hat dann rund 1,5 m² Platz zum stehen.
Viele Fotografen haben nicht wirklich viel Platz für eine Dunkelkammer!
Viel Mut beim Planen und Verwirklichen.
cfb_de
Hallo Harald,
da ich gerade mit Abbauen meiner Duka fertig bin: Ich habe alles andere als ideale Bedingungen und baue jedesmal mein Bad entsprechend um. Da kommt auf zwei Ikea-Bücher eine Platte von 155x60cm rein und das ganze Gedöns da drauf. Weil keine drei 30x40-Schalen nebeneinander passen, steht der Fixierer auf einem Gestell oberhalb vom Stoppbad.
Gewässert wird wahlweise im Waschbecken in einer Schale oder gleich in der Duschwanne, getrocknet in der Küche (kleine Formate im Durst FRC, größere PE auf der Leine, Baryt im Trockenrahmen).
"Beschichtet" ist die Platte mit Bienenwachs, das war gerade da und langt mir zu. Die Flecken stören mich nicht, ggf. kommt die Platte dann in den Ofen und eine neue her.
Da mein Bad über eine lichtdichte Zu- und Abluft verfügt, halte ich es annähernd beliebig lange darin beim Vergrößern aus. Die Zeit wird nur durch natürliche Bedürfnisse eingeschränkt, da die Arbeitsplatte über der Kloschüssel steht.
Papier lagere ich im Keller bei 10-12°C und 55-70% rel. Feuchte.
Bei einer fest eingerichteten Duka werde ich darauf achten, dass unter dem Vergrößerer kein Schrank ist. Irgendwo müssen die eigenen Füße auch hin.
Den Arbeitsplatz würde ich mit leicht erhöhtem Rand drumrum fliesen, dann läuft nichts auf den Boden.
Die bisher kleinste nach meiner Meinung aber auch "ideal" eingerichtete Duka habe ich mal beim Bund gesehen: Von Tetenal gab es einen fertig als Duka eingerichteten Schrank. Ca. 90 breit, 200 hoch und 60 tief. Verdunkelt wurde mit einem Tuch, der "Arbeitsplatz" war komplett in der Vertikalen mit drei Schalen übereinander. Das Ding ging bis 20x30.
Beste Grüße,
Franz
Gast
Hallo Harald,
ich kann Dir nur zu Deinem Vorhaben gratulieren. Eine stationäre Dunkelkammer beinhaltet auf lange Sicht das geringste Frustpotential.
Meine Tipps:
1) Wenn Du den vorgesehenen Raum lichtdicht bekommen hast, dann solltest Du bedenken, dass er damit auch luftdicht ist. Die Luft steht und ist - da Du mit Flüssigkeiten hantierst - auch mit Feuchtigkeit gesättigt. Das sind ideale Bedingungen für Schimmelbildung. Die Schimmelsporen sind langfristig bestimmt ebenso ungesund wie die inhalierten Chemikaliendämpfe. Deswegen muss bei Nichtbenutzung die Tür zum Labor immer einen Spalt offen bleiben. Solltest Du einen Allergiker in Deinem Bekanntenkreis haben, dann nimm ihn mal mit in Deine Dunkelkammer. Fügt er an zu niesen, dann sind Schimmelspray und eine bessere Belüftung angebracht.
2) Bezüglich der Arbeitsflächen ist ein getrennter Feucht- und Trockenbereich sinnvoll. Für den Feuchtbereich bietet sich z.B. eine beschichtete Küchenarbeitsplatte an. Die mit der Zeit entstehenden Flecken wirst Du wahrscheinlich nur mit Edelstahlmöbeln verhindern können. Hauptsache Du wischt die Arbeitsfläche regelmäßig ab, damit der aus dem getrockneten Fixierbad entstehende Staub nicht die Luft im Labor kontaminiert. Wenn Du hier auch ein Laborbecken integriert hast, ist es perfekt. (Notfalls müssen die Positiven zunächst in den Wassereimer und werden dann später gewaschen.)
Im Trockenbereich werden der Vergrößerer aufgestellt, das Papier abgelegt, Negative eingespult, Papiere aufgezogen etc. Dieser Bereich sollte niemals mit den Chemikalien - insbesondere dem Fixierer - in Kontakt kommen. Eine stabile Werkbank aus Holz ist für den Trockenbereich akzeptabel. Wegen des Vergrößerers sollte das Ganze sehr stabil sein (Schwingungen) und möglichst mit der Wand verankert werden. Und wie bereits besprochen, muss die Deckenhöhe berücksichtigt werden.
Grundsätzlich solltest Du Dir überlegen, ob Du im Stehen oder im Sitzen (mit Rollhocker) arbeiten möchtest und die Arbeitsplatten auf entsprechende Höhe montierst. Das Stehen geht nämlich auf Dauer ziemlich in die Knie. Wieviel Fläche Du insgesamt brauchst, ergibt sich aus den Bildformaten, die Du maximal herstellen möchtest und anhand der Anzahl der Behälter, die Du verwendest (z.B. Entwickler, Stoppbad, Fixierer I, Fixierer II, Hypoklärbad ...)
3) Eine gute Belüftungsanlage ist eine feine Sache, nicht nur wegen der Chemikalienbehälter, sondern auch wegen der Luft, die sich durch die Körperwärme und den Vergrößerer aufheizt. Bei einem kleinen Raum (z.B. 8 qm) mit geringer Deckenhöhe kann die Temperatur innerhalb einer Stunde um gut 2 Grad ansteigen - mit entsprechender Wirkung auf das Bildergebnis.
Allerdings bietet m.W. kein deutscher Hersteller mehr lichtdichte Laborbelüftungsanlagen an - und die sind wohl auch nicht ganz billig. Für den Hobbybereich muss es daher wohl genügen, wenn Du mindestens einmal pro Stunde den Raum gut lüftest, die Temperatur der Behälter (z.B. mit Schalenwärmern) kontrollierst und den Rüssel nicht immer direkt über die Wannen hältst.
Na dann - Viel Erfolg
Dierk
harald
Klasse!
Vielen Dank liebe Leute, da hab ich ja ein paar gute Anregungen für die weitere Planung.
Werde ich gleich mal am Wochenende ordentlich überdenken.
Es kann allerdings passieren, dass ich euch dann noch ein bißchen weiter nerve, bevor es an die Umsetzung geht, weil Antworten immer wieder Fragen nach sich ziehen, wie...
ist das eigentlich mit der Temperierung der Bären?
Mit Aquarien kenne ich mich nicht aus, damit auch nicht mit deren Heizungen, worauf ist also zu achten?
Oder gibt es da noch bessere Lösungen?
Tschüss Harald.
Gast
Hallo Harald,
wenn Du nicht sofort in den FinePrint-Bereich einsteigen möchtest, mußt Du Dir wegen der Temperierung der Bänder nicht übermäßig Sorgen machen, solange der Temperaturbereich bei 20 Grad liegt.
Liegt die Temperatur darunter, dann verwende am besten Schalenwärmer. Einer für den Entwickler reicht. Für kleine Formate (Schalengröße 24x30 für Formate bis 18x24) sind diese gebraucht recht günstig zu bekommen. Für größere Formate stellst dann eben zwei zusammen. Im Übrigen temperieren diese Dinger etwa mit einer Toleranz von +/- 1 Grad, so daß die Anschaffung nur Sinn macht, wenn die Temperatur in Deinem Labor deutlich unter 20 Grad liegt.
Alternativ dazu kannst auch ein Wasserbad verwenden. Die Entwicklerschale wird dazu in eine größere Schale mit temperiertem Wasser gestellt. Zum Heizen des Wassers kann ein Aquariumheizstab verwendet werden. Ich selbst war mit dieser Lösung nicht glücklich, da der Heizstab irgendwie nicht so toll funktioniert hat und mir das eine zu große Panscherei war beim Bewegen der Entwicklerschale. Alternativ zum Aquariumheizstab könnte man evtl. auch ein Heizkabel verwenden, nur müßte dieses mit einem Thermostaten gekoppelt werden. Selber habe ich das nicht ausprobiert.
Die eleganteste Art ist, wenn Du die Temperatur im gesamten Labor um 20 Grad halten kannst. Es ist m.E. auch kein Problem, wenn die Temperatur um 2 - 3 Grad höher liegt, der Entwickler arbeitet dann halt schneller. Die Temperatur sollte nur dauerhaft konstant bleiben, um gleichbleibende Ergebnisse erzielen zu können.
Für feinere Temperierung ist ein Prozessor wahrscheinlich unabdingbar, da ich hier aber wenig Erfahrung habe, überlasse ich entsprechende Aussagen gerne anderen Laborfreunden.
Gruss
Dierk
harald
Klasse Dierk,
so tolle Antworten hatte ich gar nicht erwartet.
Hat sonst noch jemand ein paar Anregungen zum Thema Einrichtung, also Dinge,
welche er beim nächsten Mal garantiert anders machen würde.
Man muss ja nicht alle Fehler nachmachen, wenn man sie vermeiden kann.
Harald. :(
Sandra
Hallo,
also, mit dem AQ-Heizstab sehe ich ein Problem. Ganz einfach: ein Heizstab hat zwar einen eingebauten Thermostat, du kannst ihn grob auf 20 °C einstellen und er wird dir plus/minus 1 oder 2 °C diese Temperatur liefern, ABER... du musst ja auch bedenken, dass du bei so einer Laborschale (anders als im AQ) keine Wasserbewegung hast. Daher wird punktuell um den Heizstab herum das Wasser schön warm werden, während es drumherum kalt bleibt :( Außerdem müsste gewährleistet sein, dass der Stab entsprechend seiner Mindesteintauchtiefe im Wasser ist, sonst kann er platzen.
Es gibt aber Heizplatten für den AQ-Bereich, das wäre evtl. eine denkbare Alternative.
Ja, was gibt es noch? Hast du schon herausgefunden, wo in deiner Stadt du die Altchemie abgeben kannst?
Du brauchst noch so banale Dinge wie einen Mülleimer (nicht nur wegen der Fehlprints - kleiner Scherz von einem durch Chemiedämpfen nach ein paar Stunden Dunkelkammergepansche vernebeltem Hirn). Da du ja, wie ich, im Keller arbeiten möchtest, solltest du auch an eine Heizung denken...
Du brauchst noch etwas um den Staub von Negativ und Negativbühne entfernen zu können. Einen dicken Blasebalg oder so ein Negativtuch. Dann brauchst du noch was zum Schreiben, einen Bleistift, um auf der Rückseite deiner Bilder die Belichtzeit, die Blende und die Gradation zu notieren (nimm bloß keinen Kuli! Das ist eins der Dinge, die ich nie wieder tun würde). Ein Laborbuch zu führen, ist sehr empfehlenswert! Du kannst alle Bilder, die du machst, durchnummerieren und in dem Buch alle entsprechenden Daten notieren, also auch Papiergröße, Marke, Entwickler etc.
Notier dir auch irgendwo gut sichtbar die Daten für Kontaktkopien. Einmal ermittelt, kannst du dann dabei bleiben (klar, wenn du immer beim gleichen Papier bleibst). Für Kontakte reicht - IMO - auch eine einfache Glasplatte; die teuren Kontaktkopierrahmen sind nicht notwendig.
Trichter, um die Chemie wieder sauber von den Schalen in die Flaschen zu befördern.
Genial und IMO unverzichtbar: Protectan Spray. Das sprühst du in die Chemieflaschen, um die Luft zu verdrängen. Dieses Gas schützt die Chemikalien vor vorzeitigem Verderb durch Oxidation, da es schwerer als Luft ist. Ist sehr ergiebig.
Wenn du Barytpapier verarbeiten möchtest, wirst du dich noch darum kümmern müssen, dieses ganz plan zu bekommen. Du kannst dabei so vorgehen, dass du beim Vergrößern gleich einen etwas größeren weißen Rand belässt. Wenn die Bilder ausgewählt sind, kannst du sie auf Platten legen (ich habe Glasplatten von alten Bilderrahmen genommen, sicher geht aber auch was anderes) und mit Nassklebeband, wie es Aquarellisten nehmen, festkleben. Pack aber vorher unter das Barytpapier noch normales Papier, sonst läuft dir die Reißtücke zu weit in den Barytträger Richtung Bild (womit wir wieder bei Fehlern sind, die man nicht mehr machen würde...).
Das war's erst mal. Ich schlafe jetzt meinen Entwickler-, Stoppbad- und Fixiermitteldampf-Rausch aus :)
Herzliche Grüße
Sandra
Sandra
Hallo Harald,
>ich hoffe du hast deinen Chemie-Rausch gut ausgeschlafen und bist wieder klarer Sinne
:) Danke, ich hätte halt den Rüssel nicht gar so tief über die Schalen beugen dürfen :( Nee, das war eher, weil ich ein bisschen unterzuckert war. Nix Neues.
Papierformate nehme ich von - bis. Je nach Einsatzzweck oder Motiv.
Liebe Grüße
Sandra
cfb_de
Hallo Harald,
bis 30x40: Grundbrett. Allerdings ein leicht umgebautes, ich habe dem Opemus-5 mal eine MDF-Platte untendrunter gegönnt. Jetzt isser 74cm tief.
40x50: Wand an der Seite.
Größer: Vergrößerer drehen und Projektion auf die Badezimmertür. Das geht bis 150x150, allerdings mache ich da dann nur noch Ausschnitte.
240x60 halte ich für ganz ordentlich (aus Sicht meines bescheidenen Gelegenheitslabors). Da sollte 30x40 auch mit Schalen nebeneinander locker möglich werden und Platz kein großes Problem sein.
Falls möglich, solltest Du aber Nass- und Trocken-Arbeiten räumlich voneinander trennen. Zu leicht passiert es, dass man noch einen Tropfen Fixierer an den Flossen hat und dann doch in die Papierschachtel langt. Ich behelfe mir momentan noch dadurch, dass ich die linke Hand für Papier und Vergrößern nehme, die rechte ist für die Nassarbeit da. Zwischen Schalen und Vergrößerer liegt ein Handtuch, das auch benutzt wird. Geht auch. Gut sogar, wenn man sich mal diszipliniert hat (bin Linkshänder und arbeite von links nach rechts. Papierschachtel, Vergrößerer, Schalen).
@Sandra: Cola statt Rotwein in der Duka verhindert das :-)
Beste Grüße,
Franz
rednaxelA
hallo,
ich würde die Arbeitsplätze nach Möglichkeit nicht in einer Linie anordnen sondern Naß und Trocken gegenüberliegend.
Ablageflächen kann man nie genügend haben.
Papierformate habe ich 9x13 und 10x15 für das Schnappschüßed’s und damit mache ich auch Probestreifen.
Mein bevorzugtes Format ist aber 13x18. Da habe ich in mehreren Varianten matt und glänzend.
Ganz ganz selten mache ich auch 30x40.
Bei den resultierenden Formaten halte ich mich aber öfter nicht an das vom Papierformat vorgegebene Seitenverhältnis. Ich überlege mir deshalb schon seit ner Weile ob ich nicht auf Rollenware umsteigen soll. Was mich davon abhält ist halt die Zuschneiderei.
Alexander
harald
Hallo Leute,
wenn ich getrennte Arbeitsbereiche mache, also Trocken und Nass, dann könnte ich 2 gegenüberliegende Platten von 1,20m x 0,60m machen. Dann ist aber der Nassbereich irgendwie zu klein, oder nicht?
Grüße Harald.
Gast
Hallo Harald,
1,20 erscheint mir ausreichend. Du kannst ja zwei Schalen übereinander stellen und hast so bis 40x50 ausreichend Platz, wenn Du nicht auch noch da wässern willst. Dann wird's eng.
Beste Grüße,
Franz
harald
Dank an alle,
ich werde eure Tipps und Vorschläge beherzigen und sie einfließen lassen.
Wenn ich dann eigene Erfahrungen gesammelt habe, werde ich mich gern aktiv in diesem Forum tummeln
und dann vielleicht auch an andere etwas weitergeben.
Also. Bis bald. Harald. :rolleyes: