canned
hallo liebes forum,
in der bedienungsanleitung eines älteren wallner color analyzers steht, dass die belichtungszeit mindestens 5 sekunden betragen solle. ist diese angabe noch zeitgemäß? ich arbeite mit einem tetenal ra-4 kit.
gruss & danke!
canned
Gast
Canned,
ich könnte mir denken, dass das 2 Gründe hat:
a) Der relative Anteil des wärmeren Lichts beim Aus/Einschalten der Lampe wird kleiner (kannst Du auch dadurch erreichen, dass Du einen Karton oder so vor das Objektiv hältst);
B) Die Belichtungszeiten unter 5 Sek. sind wohl nur schwer genau einzuhalten (Abhilfe hier: Zeitschaltuhr).
Grüße
Ferdinand
Gast
TEST: ergibt das einen Smiley?
B)
canned
dankeschön für deine antwort!
ich bin schon jetzt bei 2-3 sekunden und blende 16 (kleinste blende meines objektivs). was tun?
zusätzlich cyan reindrehen und zu gleichen anteilen magenta und yellow, um die belichtungszeit auf diese weise künstlich zu verlängern?
oder gibts objektive (für kb-vergrößerungen) bis blende 22 und kleiner?
grüße,
canned
fotohuisrovo
Ja, es hat zu machen mit der Reproduzierbarkeit und das Anteil Rotes Licht bei zu kurzen Belichtungszeiten bei HLX-Birnen.
In Bereich von 8 S bis 20 S werden Sie kein Problem haben und kann man zuverlässig arbeiten. Arbeitsblende 2-3 F (Vergrößerungsobjektiv) zudrehen und weiter mit der Densitätsregelung (N.D. 0,0 bis meistens 0,6 = 2 Blenden) die richtige Belichtung machen.
Beste Grüße,
Robert
MirkoBoeddecker
wir verkaufen genau dafür neutralgrau Filter die man unter das Objektiv halten kann.
Eigentlich passend für Beseler Filterhalter aber mit etwas Geschick überall einsetzbar.
So ein Filter ist aus neutral-grauem Kunststoff hat den Faktor 2x wurde seinerzeit hergestellt von Lee Filters und kostet 5 €.
Kleiner als 8 solltest Du nicht abblenden weil dann die Leistung Deines Objektives wieder abnimmt.
Was Robert gesagt hat stimmt. Steht auch in unserer trouble-shooting guide im Mietlabor :-)
Grüße
Mirko
canned
danke für eure prompten antworten!
ich werde es mit dem neutralgrauen filter probieren...
grüße,
canned
cfb_de
Mirko,
könntest Du nicht evtl. den (mir bisher unbekannten) "Problem-Schießer" auch online verfügbar machen? Das würde sicher viele Fragen beantworten.
Beste Grüße,
Franz
(Oder habe ich den bisher nur nicht gefunden?)
canned
alternativlösung zum neutralgrau-filter: anstelle der üblichen 100 watt lampe eine 75 watt verwenden.
wie wirkt sich der rat von ferdinand übrigens in der praxis aufs ergebnis aus:
[font="Courier"]Der relative Anteil des wärmeren Lichts beim Aus/Einschalten der Lampe wird kleiner[/font] (bei größerer belichtungszeit)
wird da ein farbstich sichtbar?
ist die qualitätseinbusse bei blende 16 (oder < 8) nur ein theoretischer wert - oder von bloßem (geübtem) auge sichtbar?
größe,
canned
MirkoBoeddecker
Canned,
das mit der 75 Watt Birne halte ich nicht für so gut.
1) höchstwahrscheinlich hat sie eine andere Farbtemperatur und du musst alles neu filtern.
2) Die Keramik Sockel sind empfindlich und wenn Du mal wieder S/W machen willst fehlt Dir das Licht und musst Du die Lampe wieder umbauen. Spätestens bei einer zerschossenen Lampe oder Sockel hätte sich die "Investition" in den Filter gelohnt...
3) Oft sind die Sockel ähnlich aber nicht gleich was zu einer ruinierten Lampe führt......
Eine Grundregel des Farbvergrößerns ist: Immer länger als 10 Sekunden belichten weil Du darunter "in teufels Küche" kommst.
Die Birne gibt in der Anbrennphase andersfarbiges Licht ab und zwar je nach "Lust und Laune".
Das ist jetzt mal nicht streng wissenschaftlich aber praxistauglich umschrieben.
Die Folge ist: "Du filterst Dich tot" und jedes Bild wird trotz Filterung-Wechsel wieder farbstichig.
Objektiv: Das ist messbar und nachgewiesen. Inwieweit man es bei deinem Objektiv und dem von Dir praktizierten Vergrößerungsmaßstab sieht weiss ich nicht.
Je größer desto mehr Abbildungsfehler. Ist ja klar.
Mirko
MirkoBoeddecker
Franz,
der hängt im Labor an der Wand. An eine online Version im "allgemeinformat" habe ich noch nicht gedacht.
Das was da hängt bezieht sich natürlich auf diese eine DUKA und ihre Eigenarten (Regenerieren, Farbfiltern, Analyzer benutzen etc.).
Mal sehen wenn ich mal Zeit habe....
Grüße
Mirko
Gast
Canned,
die durch hohes Abblenden entstehenden Abbildungsfehler halte ich für akademisch. Ich habe einmal 2 Prints vergrößert (auf 24 x 30), der eine mit Blende 8, der andere mit Blende 16 (natürlich unter Anpassung der Entwicklungszeit). Ich und andere sahen da keinen Unterschied.
Gruß
Ferdinand
canned
mirko,
welche Maße hat der Neutralgrau-Filter von "Lee Filters"? Wo müsste der montiert werden? Hast du noch welchen an Lager?
Gibt's den Neutralgrau-Filter auch mit Faktor 3 oder 4 -> d.h. meine aktuelle Blende 16 minus 3 = Blende 8 / oder minus 4 = Blende 5,6 -> sehe ich das richtig?
Gibt's Qualitätseinbußen hinsichtlich der Kontraste mit dem Neutralgrau-Filter?
Grüße,
canned
MirkoBoeddecker
Der Filter ist 7,7 x 7,7 cm und nur so wie er ist.
Möglicherweise musst Du 2 Kombinieren.
Da wo er platziert wird sollte er keine großartigen negativen Auswirkungen auf das Bild haben - so wie der MG Satz von Ilford für unter das Objektiv auch.
Vorausgesetzt natürlich er ist nicht total verdreckt.

Mirko
Ja klar ist lieferbar!
Merlin
neutralgrau Filter
Kann man durch einen dieser Filter mit dem Paterson Kornscharfsteller noch scharfstellen?
und wie sieht's mit 2 Filtern aus?
evtl wichtig: hab nen Durst Farbkopf CLS 66 (Wattzahl der Birne hab ich gerade nicht im Kopf)
MfG Martin
Richard
Kann man durch einen dieser Filter mit dem Paterson Kornscharfsteller noch scharfstellen?
und wie siehts mit 2 Filtern aus?
Hallo Martin,
ob Du durch diese Filter noch scharfstellen kannst, hängt wohl davon ab, ab wann es für Dich zu duster dazu ist. Wenn Du, wie's hier der Vorschlag ist, mit dem Filter aus einer zu starken Blende heraus willst, dann dreh die Blende ohne die Filter wieder zu und schau nach ob Du noch genug Licht hast. Ansonsten, Filter erst nach dem Scharfstellen einschwenken...
Ich selber benutze zum Einstellen inzwischen sehr gerne die Hebel zum Filterausschwenken am Meo Color3 :unsure: .
Viele Grüße
Richard