MirkoBoeddecker
Welche TT Chemikalien vermisst ihr am meisten, so dass Ihr Euch freuen würdet, wenn ADOX ein Äquivalenzprodukt herausbringt, welches zwar identische Eigenschaften aufweist aber einen anderen Markennamen trägt?
Andere Vorschläge bitte als Antwort.
AxelSchumann
Es ist doch bestimmt der Colortec E-6 3-Bad-Entwickler gemeint?
VG, Axel Schumann
AndreasPassian
Am wichtigsten wäre mir aber das Protectan - Schutzgas. Das ist, nach meinen Erfahrungen, auch in meinem photoanlogen Bekanntenkreis sehr gefragt.
MirkoBoeddecker
Axel Schumann schrieb
Es ist doch bestimmt der Colortec E-6 3-Bad-Entwickler gemeint?
VG, Axel Schumann
Natürlich :winking-face: - genau der.
Schwarzweißdenker
1. Protectan (bereits genannt) ist m.W. Feuerzeuggas. Es würde also das Angebot eines geeigneten Sprühkopfes mit Schlauchauslass genügen, den man auf handelsübliche Feurzeuggasflaschen aufstecken kann.
2. Mirasol 2000 Antistatic. Enthält neben bakteriziden (die hat Adoflo II ebenfalls) auch fungizide Komponenten, welche die Emulsion vor Pilzbefall schützen.
3. Bei Neofin (bereits genannt) finde ich nicht so sehr die Formulierung erhaltenswert (Adox FX-39 ist m.W. mit Neofin verwandt) als vielmehr die Konfektionierung: eine Ampulle für eine Dosenfüllung (500 ml, mit Verlängerungsfaktoren für andere gängige Größen). Interessant für Einsteiger und Gelegenheitslaboranten, die sich keine Gedanken über die Haltbarkeit angebrochener Gebinde machen wollen. Auch für Entwickler, die man nur gelegentlich einsetzt, siehe den früheren Neofin Doku. Vielleicht sogar als Sortiment: Standard-, Feinkorn-, Schärfenentwickler, Entwickler mit erhöhter Empfindlichkeitsausnutzung.
Ausgelaufene Tetenal-Produkte:
4. Repolisan zur Behandlung verkratzter Filme
5. Tankreiniger zur Entfernung von Belägen
6. Probestreifenschuber. Damit konnte man auf ein Blatt 10 x 15 cm fünf positionsgleiche Probestreifen aufbelichten
Gast
Andreas Passian schrieb
Am wichtigsten wäre mir aber das Protectan - Schutzgas. Das ist, nach meinen Erfahrungen, auch in meinem photoanlogen Bekanntenkreis sehr gefragt.
Protectan und Ultrafin Plus wären meine Wahl.
AxelSchumann
Zu 2: Ich komme mit Tetenal Colortec C41 mit Teilansatz von jeweils 500 ml gut zurecht. Der Ansatz hält nach meiner Erfahrung auch länger als 6 Wochen.
Dabei verwende ich klassische Dosenentwickklung für 120 (500 ml) und 135 (250 ml) Farbfilm mit kippen bei 30°C. Ein Ansatz entwickelte bisher immer
8 Filme mit für mich guter Qualität. So konnte ich bisher in einem halben Jahr 16 Farbfilme entwickeln.
Zu 3: Was bedeutet "Nachteil: Temperierung".
VG, Axel Schumann
Rolf-Werner
Auch mir fällt in erster Linie Protectan ein.
Danach die C41-Kits, obwohl ich Pulver für den Amateurbereich wegen der Haltbarkeit für besser halte. Bei mir jedenfalls ist es so, dass ich eher kurzfristig und spontan Zeit finde für die Arbeit in der Duka. Darum bestelle ich bisher immer nach Verfügbarkeit und hoffe dann, dass ich in absehbarer Zeit zur Anwendung komme. Das letzte Mal sind aber 2 Jahre vergangen, bis ich den 1-Liter-Tetenal-Satz wirklich anwenden konnte, mit einem komischen Gefühl im Bauch... Hat noch gut funktioniert, aber man weiß ja nie.
Kleine 1-Liter-Pulversets, die für mehr Bedarf einfach zu fünft in die Packung kämen, das wäre für mich überschaubarer. So bräuchte ich auch nicht um die Konzentrate nach Anbruch zu fürchten (in der Regel erwartet man ja einen besseren Literpreis für eine größere Abnahmemenge, sonst würde es ja keinen Sinn machen). Oft braucht man aber sogar nur 500 ml oder weniger - also noch kleinere Tüten wären auch nicht verkehrt.
Und ich wünsche mir aus den gleichen Gründen RA4 in Pulverform, falls das technisch machbar ist.
Grüße
Rolf
MirkoBoeddecker
Rolf-Werner schrieb
Auch mir fällt in erster Linie Protectan ein.
Danach die C41-Kits, obwohl ich Pulver für den Amateurbereich wegen der Haltbarkeit für besser halte. Bei mir jedenfalls ist es so, dass ich eher kurzfristig und spontan Zeit finde für die Arbeit in der Duka. Darum bestelle ich bisher immer nach Verfügbarkeit und hoffe dann, dass ich in absehbarer Zeit zur Anwendung komme. Das letzte Mal sind aber 2 Jahre vergangen, bis ich den 1-Liter-Tetenal-Satz wirklich anwenden konnte, mit einem komischen Gefühl im Bauch... Hat noch gut funktioniert, aber man weiß ja nie.
Kleine 1-Liter-Pulversets, die für mehr Bedarf einfach zu fünft in die Packung kämen, das wäre für mich überschaubarer. So bräuchte ich auch nicht um die Konzentrate nach Anbruch zu fürchten (in der Regel erwartet man ja einen besseren Literpreis für eine größere Abnahmemenge, sonst würde es ja keinen Sinn machen). Oft braucht man aber sogar nur 500 ml oder weniger - also noch kleinere Tüten wären auch nicht verkehrt.
Und ich wünsche mir aus den gleichen Gründen RA4 in Pulverform, falls das technisch machbar ist.
Grüße
Rolf
Kleine Mengen Pulver einzuwiegen ist leider extrem mühselig und teuer in der Herstellung. Dafür gibt es keine Maschinen (unfinanzierbaren Sonderbau einmal ausgenommen).
Das bedeutet so verlockend wie kleine Pulvertütchen auch sind, wir müssten dafür so viel berechnen, dass der Preis hinterher wenig attraktiv ist (Lohnkosten ca. 3/4 des Preises).
Bei Flüssigchemie ist das anders. Hier gibt es Maschinen und hier können auch kleine Mengen schnell abgefüllt werden.
Die Magic Box hatte ja nur 250ml- so etwas machen wir nicht aber Halbliterkits wären eine Alternative, abgefüllt in 100ml Konzentraten.
Abgesehen davon kann man RTU C-41 bis zu 24 Monate stabilisieren (mit entsprechenden Konservierungsstoffen).
Danach fragt irgendwie keiner. Hat niemand Erfahrungen mit RTU (ReadyToUse)?
Das erscheint mir für genau den Anwendungsfall das beste zu sein.
Rolf-Werner
Mit RTU habe ich mich noch nie beschäftigt. Gab es sowas jemals? Ich hab sowas zumindest nie gehabt.
Meinst du, schon fertig angesetzt z. B. in 500 ml-Flaschen? Wäre dann der Preis so wie bei der entsprechenden Menge Konzentrat? Na gut, bei 2-Bad wäre dann eine Packung so schwer wie ein Satz RA4, schätze ich. Sonst gibt das ja doch ordentlich Gewicht, oder?
Grüße
Rolf
MirkoBoeddecker
Rolf-Werner schrieb
Mit RTU habe ich mich noch nie beschäftigt. Gab es sowas jemals? Ich hab sowas zumindest nie gehabt.
Meinst du, schon fertig angesetzt z. B. in 500 ml-Flaschen? Wäre dann der Preis so wie bei der entsprechenden Menge Konzentrat? Na gut, bei 2-Bad wäre dann eine Packung so schwer wie ein Satz RA4, schätze ich. Sonst gibt das ja doch ordentlich Gewicht, oder?
Grüße
Rolf
Genau das wäre dann z.B. ein Liter Arbeitslösung fertig angesetzt und so stabilisiert, dass es hält. Dann hat man 1 Jahr Zeit seine 8-10 Filme durch zu ziehen.
Für so gelegentliche Anwendungen eigentlich perfekt, denn selbst 500 ml aus Colortec angesetzt "schreien" ja nach 4-5 Filmen in 4-6 Wochen.
Für mich wäre das schon zu viel (bei Farbe).
MirkoBoeddecker
[quote="Axel Schumann" pid='81760' dateline='1700730734'
Zu 3: Was bedeutet "Nachteil: Temperierung".
VG, Axel Schumann
[/quote]
Konzentrate kann man mit passend temperiertem Wasser verdünnen. Stammlösungen müssen "irgendwie" auf Arbeitstemperatur gebracht werden....
matthias28
moin.
protectan
und repolisan zum verbessern zerkratzter filme
fixierbadteststreifen: säureprüfer art. nr. 4596
danke für die umfrage
Rolf-Werner
Mirko Boeddecker schrieb
Rolf-Werner schrieb
Mit RTU habe ich mich noch nie beschäftigt. Gab es sowas jemals? Ich hab sowas zumindest nie gehabt.
Meinst du, schon fertig angesetzt z. B. in 500 ml-Flaschen? Wäre dann der Preis so wie bei der entsprechenden Menge Konzentrat? Na gut, bei 2-Bad wäre dann eine Packung so schwer wie ein Satz RA4, schätze ich. Sonst gibt das ja doch ordentlich Gewicht, oder?
Grüße
Rolf
Genau das wäre dann z.B. ein Liter Arbeitslösung fertig angesetzt und so stabilisiert, dass es hält. Dann hat man 1 Jahr Zeit seine 8-10 Filme durch zu ziehen.
Für so gelegentliche Anwendungen eigentlich perfekt, denn selbst 500 ml aus Colortec angesetzt "schreien" ja nach 4-5 Filmen in 4-6 Wochen.
Für mich wäre das schon zu viel (bei Farbe).
Oh ja, wenn das geht, fänd ich das super - wenn es die Sache nicht unnötig verteuert, sowohl beim Produzieren als auch beim Versand.
Grüße
Rolf
Franky
"RTU" (nie vorher gehört, den Begriff :-) für C41 in 500ml fände ich auch toll! Das ist genau die richtige Amateurmenge, wenn damit 5-6 Filme in 12 Monaten zu entwickeln wären.
Franky
Ich finde die Temperierung mittlerweile unproblematisch, nachdem ich das Verfahren mit dem Sous-Vide-Stick entdeckt habe. Damit lässt sich im Wasserbad alles gut steuern.
MirkoBoeddecker
Franky schrieb
"RTU" (nie vorher gehört, den Begriff :-) für C41 in 500ml fände ich auch toll! Das ist genau die richtige Amateurmenge, wenn damit 5-6 Filme in 12 Monaten zu entwickeln wären.
RTU kommt aus der Fachlaborchemie. Das gab oder gibt es eigentlich von allen und vereinfacht den Prozess. Das Verdünnen und Starten fällt weg, so kann weniger falsch gemacht werden :winking-face:
JürgenRiebl
Am meisten vermisse ich die RA4 Chemie für die Verarbeitung bei Raumtemperatur in der Schale.
MirkoBoeddecker
Jürgen Riebl schrieb
Am meisten vermisse ich die RA4 Chemie für die Verarbeitung bei Raumtemperatur in der Schale.
:hundred-points: da sind wir schon seit zwei Jahren dran. Das musste ja schon länger gerettet werden ;-)
AxelSchumann
Franky schrieb
Ich finde die Temperierung mittlerweile unproblematisch, nachdem ich das Verfahren mit dem Sous-Vide-Stick entdeckt habe. Damit lässt sich im Wasserbad alles gut steuern.
Dem stimme ich zu. Auch ich verwende einen Sous-Vide-Stick für die Farbfilmentwicklung mit Dose im Wasserbad und die Temperierung der Chemie auf z.B. 30°C.
Man muss nur etwas experimentieren um die richtige Temperatur am Sous-Vide-Stick einzustellen, die die genau gewünschte Temperatur im Wasserbad liefert.
Von daher könnte ich anstelle von Colortec C-41 auch mit Version 3 (Stabilisierte Ansatzlösungen) gut leben.
Die Diskussion hier überschneidet sich mit
Theodor Teichgräber Wiederbelebung.
Kann man das zusammenführen? EDIT: Hiermit geschehen.
VG, Axel Schumann