thms
Hallo Leute,
ich habe gestern meinen ersten Film entwickelt und zwar einen APX100 mit Rodinal 1+50 bei 20 Grad etwa 12 Minuten.
Leider sind die Ergebnisse sehr unbefriedigend. Hier ein Beispielbild (der Staub kommt vom Scanner):
https://photos-3.dropbox.com/t/2/AAAoIq8GTOrXn8OpdgSKozxKni3nm_GWLuiZ4OUtaRprCg/12/6357747/jpeg/32x32/1/1439830800/0/2/img057.jpg/CPOFhAMgASACIAMgBCAFIAYgBygBKAIoBw/pYqeKZ60pEIdStQdM8y6_6b8IobLwRphAMFu70td770?size=1024x768&size_mode=2
Habt ihr vielleicht eine Idee, was da schief gelaufen sein könnte. Die anderen Bilder sehen ähnlich aus. Gerade an Stellen, die etwas dunkler sein sollten, ist das Bild einfach Schwarz. Ist die Entwicklungszeit zu kurz? Ich bin leider echt ratlos.
Neutrino
Dunkle Bildstellen, die keine Zeichnung mehr beinhalten, sondern nur noch schwarz sind wie du beschreibst, deuten auf eine zu geringe Belichtung hin. Bei fehlender Schattenzeichnung bringt längeres Entwickeln nur wenig bis gar nichts. Mit welcher Kamera hast du denn fotografiert?
thms
Habe den Film mit meiner AE-1 belichtet. Ist aber auch schon länger her. Dann bin ich etwas beruhigt. Ich dachte schon, ich hätte beim Entwickeln irgendwas nicht richtig gemacht.
Morte
Schade, dass dein Dropbox-Link nicht funktioniert. So kann man nicht sagen, ob der Fehler im Scanprozess liegt. Wenn du den Schwarzpunkt zu hoch eingestellt hast (bzw. die Voreinstellung des Scanprogramms), kann es auch passieren, dass alle dunklen Bildpartien im Histogramm "abgeschnitten" sind. Die mitgelieferte Scannersoftware ist für Negativscans oft ungeeignet. Ich empfehle Programme wie Vuescan, bei denen man wirklich alle Parameter beeinflussen kann.
- Ein Scanner liefert eben nicht, wie man denken könnte, "neutrale" Bilddaten. Er ist im Grunde wie eine zusätzliche Kamera - auch hier müssen Belichtung usw. stimmen ...
Neutrino
Komisch, bei mir hat der Link noch funktioniert. Meiner Beurteilung nach liegt es nicht an einer falschen Schwarzpunkteinstellung. Die tiefen Schatten waren sogar eher etwas aufgehellt, keinesfalls aber beschnitten. Zumindest meiner Erinnerung nach.
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thms, vielleicht kannst du das Bild ja neu einstellen, damit auch andere es beurteilen können. Interessant wäre vielleicht auch wenn du den Negativstreifen an sich, mit zwei, drei Fotos drauf, abfotografierst (mit einer Digiknipse oder Handy) und einstellst. Vielleicht kann dann der ein oder andere auch mehr sagen.
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Welchen APX 100 hast du denn verwendet? Den alten, originalen Film oder den neuen? Im alten Agfaphoto APX 100, der bis vor kurzem noch angeboten wurde, steckte noch der originale Agfa Leverkusen Film. Bevor Agfa Leverkusen 2005 pleite ging, haben die noch so viel Film produziert, dass die Restbestände fast zehn Jahre unter den unterschiedlichsten Marken noch angeboten werden konnten. Einer dieser Marken ist eben Agfaphoto von lupus imaging. Seit die Restbestände dann schließlich vor kurzem zu Ende gingen, wird ein komplett anderer Film unter diesem Namen angeboten. Er wird von Ilford hergestellt und ist vergleichbar oder identisch mit dem Kentmere 100. Auf den neuen Verpackungen steht allerdings dann auch so etwas wie "New" oder "New Emulsion".
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Die Entwicklungszeiten weichen bei diesen Filmen ab. digitaltruth.com gibt eine Entwicklungszeit von 10 Minuten für den neuen Film an bei Rodinal 1+50, beim alten allerdings knappe 12 Minuten. Solltest du also den neuen Film verwendet haben, hättest du also mit 12 Minuten Entwicklungszeit sogar eher überentwickelt (etwas über- oder unterentwickeln ist aber meiner Meinung nach wirklich nicht schlimm). Deswegen, gerade weil du entweder korrekt oder sogar etwas überentwickelt hast, gehe ich sehr stark von einer Unterbelichtung aus. Wie schon gesagt, unzureichende Schattenzeichnung deutet meistens immer auf unzureichende Belichtung hin und weniger auf falsche Entwicklung.
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Meine Vermutungen was schief gegangen sein könnte:
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.) Falsche ISO-Einstellung an der Kamera.
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.) Belichtungsmesser der Kamera arbeitet nicht mehr einwandfrei. Vergleiche mal die Werte mit anderen Kameras.
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.) Verschlusszeiten laufen nicht mehr richtig.
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.) Hauptsächlich Gegenlichtaufnahmen oder Bilder in denen viel Himmel oder andere sehr helle Bereiche enthalten sind und deswegen die Kamera das gesamte Bild dann unterbelichtet. Bei dem gezeigten Bild trifft dies allerdings nicht zu.
thms
komisch mit dem Bild. Hier nochmal ein neuer Link:
https://www.dropbox.com/sh/gdow3fg3c27mja3/AACCFN8ToKlFsbz8umAXzzm_a?dl=0
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ich benutze tatsächlich die standard software, die bei dem scanner dabei war. werde vuescan mal ausprobieren. danke für den tipp.
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der film war ein "neuer" apx. ich tendiere auch mittlerweile eher dazu, dass der belichtungsmesser der kamera gesponnen hat. viele bilder auf dem film sind leider sehr dunkel, andere wiederum sind eigentlich ganz ok belichtet. ich habe nur erstmal auf die entwicklung getippt, weil ich das vorher noch nie gemacht habe und dachte da hätte sich vielleicht ein grösserer fehler eingeschlichen. mit dem belichtungsmesser meiner ae-1 hatte ich vorher noch nie probleme. ich werde da in zukunft mal genauer drauf achten.
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ich tatsächlich etwas verwirrt was die entwicklungszeiten von apx100 filmen angehen. in einem anderen forum habe ich gelesen, dass manche leute den film 17min im entwicklungsbad lassen, das würde ja dann überhaupt nicht mit der vorgabe von 12 oder 10 min korrespondieren.
DerReisefotograf
Hallo,
die 17 Minuten sind für die alten APX Filme. Hier der alte Film:
http://www.fotoimpex.de/shop/images/products/media/11220_1_APX100%20Datenblatt.pdf
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und hier der neue:
http://www1.lupus-imaging-media.com/images/downloads/apx100ger1.pdf
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hm, ich bin unschlüssig, was ich von dem Bild halten soll. Ich denke der Beli hat sich von der weißen Wand irritieren lassen, die sieht richtig belichtet aus. Das Hemd ist ja auch richtig belichtet. Damit laufen dann die Schatten zu. Soweit O.K.
Ich kenne diesen Effekt, wenn man einen Regler in der Scannersoftware zu weit über einen bestimmten Punkt schiebt, dann "kippt" das Bild um. Ich kann es nicht genau beschreiben.
Also ich habe mal ein wenig mit vuescan experimentiert, so einen ähnlichen Effekt, so wie man ihn am Kopf des Mannes vor Mauer sieht, konnte ich ein wenig nachstellen.
Den Schieberegler für die Bildhelligkeit auf minimum, den für die Gradiation Hell auf maximum, den für die Gradiation Dunkel auf minimum und dann kippt das Bild.
Ist so mal eine Vermutung von mir. Es könnte ein Fehler beim scannen sein.
LG tobias
grommi
Wo habt ihr denn diese Zeiten her? Das Massive Def Chart nennt bei 20 °C und Nennempfindlichkeit für den Kentmere 100 in Rodinal 1:50 -> 15 min, für RPX 100 -> 18 min, auch nach offiziellem Datenblatt. Das sind Zeiten, die ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann und für sinnvoll halte. Ich hab mal einen APX100 "new emulsion" mit 10 min entwickelt, weiß der Geier wo ich die Zeit herhatte, das war definitiv viel zu wenig. Die 3 Filme sollten eigentlich das selbe Material verwenden.
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Abgesehen davon sieht das Foto ja grauenhaft aus, teilweise wie eine Solarisation, das Gesicht viel zu dunkel und einzelne Partien total verwaschen. Das ist nicht abgesoffen. Das ist nicht nur (aber wohl auch) unterentwickelt. Sowas ähnliches hab ich mal bei schlecht fixiertem Film gehabt. Da würde ich erst mal ansetzten und den Fixierer kontrollieren, gegebenenfalls nachfixieren. Also mit einem nicht entwickelten Schnipsel vom Filmanfang mal bei Licht einen Klärtest machen, also die Zeit feststellen, bis der Film völlig klar durchsichtig ist. Die reguläre Fixierzeit beträgt dann die 2-fache Zeit, nur Kodaks TMX benötigen die 3-fache.
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Da ist gewaltig was schiefgelaufen, das kriegen wir schon noch raus. Neue Testaufnahmen bei unkompliziertem(!) Tageslicht müssen her, Belichtung notieren und hier posten, ob das ungefähr hinkommt weiß man auch ohne Belichtungsmesser. Dazu musst du auch keinen ganzen Film opfern, bei Kleinbild kann man mit vielen Kameras ja ganz gut nach 3 oder 4 Bildern im dunkeln die Kamera aufmachen und den Anfang abschneiden, um ihn zu entwickeln. Den Rest kannst du dann weiterverwenden, den Anfang einfach schräg zuschneiden.
thms
also jetzt doch 18 Minuten? Ich blicke da echt überhaupt nicht mehr durch. Das mit dem Fixierer werde ich mal ausprobieren.
grommi
Hm, hier hatte ich schon mal was dazu geschrieben, und muss mich korrigieren. Asche auf mein Haupt..... Ich hatte den APX100 new mit 18 min (wie den RPX100) statt 10 min entwickelt und der Film war total überentwickelt. Offensichtlich handelt es sich doch um verschiedene Versionen bei den Filmen.
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http://forum.fotoimpex.de/index.php?showtopic=3352
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Jaja, leise rieselt der Kalk...... und ich hab langsam von den "noname" Filmen wie dem Agfaphoto APX nebst seinen Brüdern genug.
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Aber das mit dem Nachfixieren und/oder neuen Testbildern halte ich immer noch für sinnvoll.
DerReisefotograf
Also die 18 Minuten sind für Filme, die noch Original AGFA Leverkusen sind. Produktionszeitraum bis etwa 2006. Da ist auch noch die originale AGFA Raute drauf. Das sind jetzt in der Regel Filme die deutlich älter als 10 Jahre sind.
Und die 10 Minuten sind für Filme die von Lupus vertrieben werden. Da ist dann ein Emblem mit einer Raute und einem Wolf drauf. Und aktuell steht da auch noch New Emulsion drauf. Das sind alle aktuellen Filme die du bei den Drogerien kaufen kannst.
LG Tobias
Olivinyl
Hallo zusammen,
Der alte AGFA:
Also 18 Minuten für einen original Agfa APX 100 aus Leverkusen in Rodinal 1+50 sind vieeeeeel zu lange! Selbst die 160 ASA und 17 Minuten laut original Rodinal Waschzettel sind nichts.
Das Optimum ist den Film mit 80 ASA belichten und in Rodinal 1+50 bei 20°C 13:00 Minuten entwickeln. Die ersten 30 Sekunden 15x kippen und dann alle 30 Sekunden 1x kippen. Fertich!
Meines Wissens sind die allerletzten echten Leverkusener APX 100 KB-Filme mit dem Exp. Datum 12/2015 versehen.
Danach ist alles dem Kentmere 100 / RPX 100 ähnlich.
Der neue AGFA APX 100 "NEW":
Über die Agfafoto APX 100 NEW kann ich leider keine vernünftigen Zeiten beisteuern. Ich kann mir aber hier gut vorstellen, dass der Kentmere 100 und seine Clone (APX New/RPX) in Rodinal auch nur echte 64 bis 80 ASA haben.
Ich würde mich hier nach dem Lupus-Waschzettel orientieren und den Film mit 80 ASA belichten und 10:00 Minuten in Rodinal 1+50 entwickeln. Auch hier die ersten 30 Sekunden 15x kippen und dann alle 30 Sekunden 1x kippen.
Ich meine mal gelesen zu haben, dass Rollei ab einer bestimmten Chargennummer einen etwas abgeänderten RPX 100 mit geänderter Emulsion verkauft. Deshalb sind die Rollei RPX 100 Zeiten auch etwas länger. (Das ist aber jetzt seidenes Halbwissen) In den Lupus Agfa Partonen befindet sich derzeit aber das Kentmere oder Identisches 100er Material.
Das Beispielbild der Dropbox schaut auch wirklich schlecht fixiert aus.
LG Oliver
DerReisefotograf
Hallo zusammen,
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Der alte AGFA:
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Also 18 Minuten für einen original Agfa APX 100 aus Leverkusen in Rodinal 1+50 sind vieeeeeel zu lange! Selbst die 160 ASA und 17 Minuten laut original Rodinal Waschzettel sind nichts.
Das Optimum ist den Film mit 80 ASA belichten und in Rodinal 1+50 bei 20°C 13:00 Minuten entwickeln. Die ersten 30 Sekunden 15x kippen und dann alle 30 Sekunden 1x kippen. Fertich!
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Meines Wissens sind die allerletzten echten Leverkusener APX 100 KB-Filme mit dem Exp. Datum 12/2015 versehen.
LG Oliver
Wie kommst du denn darauf, dass die 17(18) Minuten vieeeeel zu lang sind? Steht doch oben im verlinkten Datenblatt. Ich habe meine alten 120er APX mit genau den 17 Minuten in Rodinal 1+50 entwickelt und habe sehr brauchbare Ergebnisse erhalten.
Was passiert deiner Meinung nach bei den 17 Minuten, dass das nicht brauchbar ist?
grommi
Fröhliches Rätselraten!
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"Da ist dann ein Emblem mit einer Raute und einem Wolf drauf. Und aktuell steht da auch noch New Emulsion drauf."
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Nee! Die rote Raute ist original Agfa Leverkusen (pleite seit 2005) und die Rechte an der Raute hat heute immer noch die richtige, echte Agfa-Gevaert in Belgien, die immer noch schönes Filmmaterial produziert. Aber das ist eine ganz andere Baustelle. Lupus/Agfaphoto, Vertreiber des "APX 100 new emulsion" hat deshalb einen roten Punkt drauf, keine Raute.
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"In den Lupus Agfa Partonen befindet sich derzeit aber das Kentmere oder Identisches 100er Material."
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Nö, identisch nein, ähnlich ja, von Harman (Ilford) hergestellt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja, aber mit viel kürzeren Entwicklungszeiten. Warum auch immer.
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Was für ein Tobuwahua. Zur 400er Familie aus der englischen Filmschmiede sag ich mal lieber nix, da wird's dann endgültig skurril.
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PS. dass die Zeiten vom alten, originalen Leverkusener APX100 und dem RPX100 aus England sehr ähnlich sind, ist reiner Zufall.
DerReisefotograf
Die rote Raute mit dem Wolf gibt es schon, ist aber nur der Internetauftritt von Lupus. Auf den APX Schachteln ist der rote Punkt drauf. Ich habe gedacht, dass das auch irgendwo ganz klein drauf ist.
LG Tobias
wosis123
Ich glaube, wenn man es genau nimmt, gibt es den in 3 verschiedenen Verpackungen:
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1. Mit Agfa-Raute: APX original Agfa:
http://filmphotography.eu/wp-content/uploads/2012/12/agfa-apx-100-35mm.jpg
2. Mit rotem Punkt: APX original Agfa, nach der Insolvenz, aber noch Original Agfa Ware:
http://www.fotoimpex.de/shop_system/images/artikel/detail/AGFAPAN_APX_100.jpg
3. Mit rotem Punkt und Aufdruck "New Emulsion": kein Agfa, der Kentmere-Ableger:
http://www.pixelprinzen.de/blog/wp-content/uploads/2015/06/APX100NEW.jpg
Olivinyl
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<blockquote class="ipsBlockquote" data-author="Olivinyl" data-cid="18803" data-time="1440086017">
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Hallo zusammen,
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Der alte AGFA:
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Also 18 Minuten für einen original Agfa APX 100 aus Leverkusen in Rodinal 1+50 sind vieeeeeel zu lange! Selbst die 160 ASA und 17 Minuten laut original Rodinal Waschzettel sind nichts.
Das Optimum ist den Film mit 80 ASA belichten und in Rodinal 1+50 bei 20°C 13:00 Minuten entwickeln. Die ersten 30 Sekunden 15x kippen und dann alle 30 Sekunden 1x kippen. Fertich!
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Meines Wissens sind die allerletzten echten Leverkusener APX 100 KB-Filme mit dem Exp. Datum 12/2015 versehen.
LG Oliver
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€Wie kommst du denn darauf, dass die 17(18) Minuten vieeeeel zu lang sind? Steht doch oben im verlinkten Datenblatt. Ich habe meine alten 120er APX mit genau den 17 Minuten in Rodinal 1+50 entwickelt und habe sehr brauchbare Ergebnisse erhalten.
Was passiert deiner Meinung nach bei den 17 Minuten, dass das nicht brauchbar ist?
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</blockquote>
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Ich habe aus Spaß mal einen echten APX 100 mit einer Belichtungsreihe belichtet (Zone 1-10 Das Motiv: eine Graukarte) Die Belichtungsreihe habe ich so gemacht, dass die Zone 5 bei 100 ASA liegt. Am Schluss noch 3 gleiche Testmotive mit 80 ASA, 100 ASA und 160 ASA. Den Film dann 17 Minuten in Rodinal 1+50 bei 20°C entwickelt. Kipprhythmus die ersten 30 Sekunden 15x gekippt, dann alle 30 Sekunden 1x. Wasser als Stoppbad und fixiert mit doppelter Klärzeit. Den Film habe ich dann mit einem Densitometer ausgemessen und habe eine Empfindlichkeit von knapp über 80 ASA erreicht. Ab Zone 5 nehmen die Dichten zu und der Film entspricht dann einer Entwicklung nach N+1,5. Bei 120er Film kam ich ungefähr auf die gleichen Werte. Hier habe ich aber nur zwei Belichtungen von der Graukarte gemacht, auf Zone 1 und 5.
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Das Resultat ist, dass die Lichter ausfressen und Details verloren gehen.
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Bei den Leverkusener AGFA APX 100 habe ich auch festgestellt, dass diese äußerst "alterungsresistent" sind. Ein Exp 2005 APX zu einem Exp 2015 APX unterscheiden sich gerade um knappe 5-10 ASA... eine gute Kühlkette vorausgesetzt.
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LG Oliver
TR
Hallo Leute, es ist doch alles so einfach:
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Ob die Negative korrekt belichtet wurden, sieht man zunächst am Leuchttisch mit einer Lupe, ob die Schatten noch Durchzeichnung besitzen. Hier kann man dann jegliche spätere Fehlerquellen ausschließen.
Man muss schon korrekt belichten und hier sind "normale" Belichtungsmesser in alten Kameras mit Vorsicht zu genießen, wenn z. B. 1/3 heller Himmel (oder besagte weiße Wand) mit im Motiv sind: Die Kamera wird Schatten unterbelichten, nimmt man keine Korrektur vor. Modernere Kameras besitzen eine sogenannte "Matrixmessung". Diese Technik ist "intelligenter" und bemerkt solche Motive. Hat man einen "normalen" eingebauten Belichtungsmesser, sollte man zunächst eine neutrale Fläche (z. B. den Boden) anmessen und diesen Wert übernehmen. Ich sehe in den Foren ständig betreffende Motive, bei denen dies offenbar nicht berücksichtigt wurde.
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Mit der Entwicklungszeit steuert man primär nur die Dichte der Mitten und Lichter. Die Schatten kann man ab einem bestimmten Punkt nicht mehr mit der Negativentwicklung steuern, daher sind diesbezüglich jegliche Angaben zu den Entwicklungszeiten völlig irrelevant. Die Mühe kann man sich wirklich sparen: Die Länge der Entwicklung bestimmt lediglich den Kontrast des Bildes und den kann man genau so gut später in der Bildbearbeitung / beim Vergrößern im Labor fein anpassen. Bei Zweifel lieber etwas kürzer entwickeln als länger. Die Schatten betrifft dies nicht und zu dünne Lichter / Mittentöne bekommt man mit der Bildbearbeitung bzw. mit einer härteren Gradation prima wieder "angehoben".
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Dann muss das Negativ korrekt gescannt werden. Ich würde zunächst immer einen "Fullscale-Scan" ohne jegliche Kontrastanpassung bzw. Beschneidung vornehmen und erst als letzten Schritt den Kontrast anpassen:
http://www.fotografische.de/bildbearbeitung/negative-scannen/
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ralle
Hallo,
ich habe den APX 100 NEW anfangs auch genutzt. Mir gefällt er nicht, weil er mit dem alten AGFA APX 100 nichts gemein hat. Ich habe mehrere Entwickler getestet. Zufrieden war ich mit Ilfosol 3
Hier ein paar Beispiele mit verschiedenen Entwicklern:
http://haun-media.de/tiltdesign-faq/index.php?action=show&cat=5
Ich hatte übrigens den Eindruck, dass die Qualität des APX 100 NEW variiert.
Den alten AGFA APX 100 vermisse ich. Den gab es für ca. 3,40 € im DM. Er kam gut in Kodak D76:
http://haun-media.de/tiltdesign-faq/index.php?action=artikel&cat=4&id=68&artlang=de
Gruß Ralle
Wolfgg
Hallo,
den original Agfa APX100 habe ich mal genau auf das Zonensystem eingemessen. Das Ergebnis war für 9 Zonen (also Objektkontrast 8 Blenden) auf Papiergradation Spezial (Kopierumfang 5 Blenden) braucht man für Original-Rodinal 1+50 bei 20°C 17 min bei Kippen erste min ganz, dann alle 1min.
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Gruß Wolfgang