heinrich
Hallo,
ich liebäugle mit der Anschaffung eines Nova Schlitz - Prozessors. Ich verarbeite Baryt- und PE-Papier. Hat jemand Erfahrung mit dem Nova Trimate - kann man damit auch Baryt verarbeiten oder ist man besser mit dem teureren Baryt-Prozessor beraten? Und kann man mit dem 30x40 Prozessor auch ohne größere Probleme kleine Formate (Min. 13x18) verarbeiten?
Schon mal Danke vor eure Tipps!
Heinrich
HGR
Hallo,
in den normalen Novaprozessoren werden die Bilder mit Haltern bewegt, die kleine Nadeln durch den Papierrand bohren.
PE-Papier ist dafür zäh genug, die Löcher sieht man kaum. Barytpapier wird aber schwerer durch die Flüssigkeit, die Nadeln könnten
ausreißen. Deswegen haben die Barytprozessoren, wenn ich mich recht erinnere, großflächige Kunststoffhalter, in die das Papier
eingelegt wird. So ein Ding habe ich aber noch nie in der Hand gehabt.
Viele Grüße
Hans-Gerd
StraDi
Ich habe mich vor einer Weile ebenfalls mit dem Nova Trimate Prozessor befasst. Vornehmlich für die RA-4 Entwicklung, da ich das Gerät aufgrund der schmalen Tanks und der geringen Bewegungsmöglichkeit des Papiers für s/w eher weniger geeignet finde … zumal ich gern nach Sicht entwickle.
?
Allerdings schied für mich der Trimate aus zwei besonderen Gründen aus:
?
1. Wie oben schon erwähnt ist die Halterung für Barytpapiere eher ungeeignet, wobei sich das noch leicht bewältigen ließe
2. Der schon wesentlichere Grund: der Preis. Ich halte ihn einfach für zu hoch, da man zum Einen gebrauchte Prozessoren billiger bekommt, die darüberhinaus komfortabler arbeiten und zum Anderen kann das Gerät durch ein paar Schalen und Thermostat-Kabelheizer für wenige Euro ersetzt werden.
?
Die Ergebnisse sind mit ein wenig Bastelgeschick und dem Einsatz von weniger als 1/5 des Kaufpreises für den Trimate genauso gut.
?
Insofern halte ich den Nova Trimate zwar für ein recht brauchbares Gerät, allerdings nicht für diesen Preis.
?
cu ...
Dirk
heinrich
Vielen Dank für euer Feedback! Steht ja jetzt 2:0 gegen den Trimate. Aber vielleicht findet sich ja noch ein Fürsprecher mit praktischer Erfahrung!
Grüße
Heinrich
HGR
Da bin ich missverstanden worden. Keine Stimme gegen den Trimate.
Für PE-Papier ist er sehr gut geeignet!
Gruss
Hans-Gerd
heinrich
.... Danke für die Klarstellung ... da habe ich mal wieder nur die Hälfte gelesen .....?
zensusa
Hallo Heinrich,
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">ich werde ein paar praktische, zwanzig Jahre Erfahrungen, Hinweise mit dem NOVA Prozessor mitteilen. Ich arbeite mit dem Prozessor (Serien Nummer 111203, also aus der Anfangszeit) und einem NOVA Archivwascher seit Mitte der 90er Jahre. Ob er damals auch schon Trimate hieß, weiß ich gar nicht mehr. Jedenfalls setze ich ihn professionell, beruflich ein, er ist also ohne Unterbrechung im Einsatz! Er besteht aus drei Kammern, aufrecht, beheizbar über eingebauten Regler.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Vorteile:
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">1. Er ist beheizbar – ich arbeite mit 23 Grad Temperatur (Prozessoreinstellung wird entsprechend höher ca. 25 Grad eingestellt). Da er eingeschaltet bleibt, bleibt die Temperatur konstant, auch über Nacht sowohl im Sommer als auch im Winter! Habe zusätzlich Styropor an den äußeren Längsseiten angebracht (lässt sich leicht einklemmen) und spart daher "Aufheizung", da besser isoliert.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">2. Die Chemikalien halten ohne Probleme einen Monat, da die einzelnen Tanks sehr schmal sind und mit dem jeweiligen runden Abdecktstab abgeschlossen werden. Durch Verbrauch (Verschleppung, bzw. Aufsaugen des Papiers) müssen die einzelnen Tanks nur nachgefüllt werden.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">3. Er benötigt wenig Stellfläche trotz seiner Größe (mein Trimate ist für Papier der Größe 40 x 50 cm ausgelegt)
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">4. Die Papiere werden mit dem Klipp von Bad zu Bad gezogen und dabei also an der Tankkante automatisch abgestreift (geringe Verschleppung von Chemie in den nächsten Tank)
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">5. Er ist, wenn er als ständig gebrauchtes Arbeitsgerät genutzt wird, seinen Preis wert, keinesfalls zu teuer, da er einen minimalen Chemieverbrauch gewährt und sehr viel unproduktive Zeit bei der Laborarbeit einspart, da die Chemie über Wochen im Prozessor bleibt!
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Bezogen auf meine Aussage bezüglich Verbleib der Chemie bis zu einem Monat, bezieht sich dies auf Calbes N113 (circa 3 Wochen Standfest) sowie LPD-Ethol von Brandess/Kalt/Aetna. Letzterer ist seit ewigen Zeiten mein bevorzugter Entwickler und meiner Meinung nach der wirklich beste Papierentwickler, da er von kaltem schwarz-blau bis tiefem braunschwarz (entsprechend Bromsilber bzw. Chlorbromsilber-Papiersorte) alles liefert was man sich wünscht. Enorm standfest bis 6 Wochen im Nova ohne sichtbares Abbauen. Leider ist er nicht immer lieferbar /(habe jedoch noch ein dutzend Dosen Vorrat).
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;"><b>Ich arbeite ausschließlich mit Barytpapieren!</b> PE-Papier verwende ich nur als Kontaktbogen für die Archivierung. Meine bevorzugten Barytpapiere waren (leider sind etliche nicht mehr lieferbar) bzw. sind folgende und wurden im Nova verarbeitet:
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Guilleminot G3, Kentere Fineprint VC/ Warmton und Art De Lux, Agfa MCC 111FB, Forte Polywarmton, bzw. Fotoimpex Classic Arts PW, Oriental New Seagull G2 und Oriental Porträt bzw. New Seagull VC-FBII Warm Tone.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Mit Forte und Oriental VC-FBII arbeite ich zur Zeit immer noch, da ich einige Packungen eingelagert habe.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Wichtig als Information ist, dass die meisten Papiere zu den „schweren“ Papieren gehören, also ein Gewicht zwischen 175 bis 300 gr haben. Trotzdem lassen sich diese Papiere, an der schmalen Seite einklicken, mit dem PE Nadel-Halter (Barytpapier - Halter gab es seinerzeit von Nova noch nicht) handhaben. Bei den großen 40x50 Papieren benutze ich zwei Klick-Halter gleichzeitig. Alles nur eine Übungssache, jedenfalls reißen die Papiere nicht aus, wenn man es richtig macht!
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Als Ergänzung noch. Das Stopbad wird mit „Vitamin C“ aus dem dm-Markt (gibt’s überall ziemlich preiswert) angesetzt und der Fixer besteht aus einem neutralen Ansatz (nehme RXA von LaborPartner/Maco). Neutralen Fixer gibt es aber auch hier bei Fotoimpex.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Wenn du nach längerer Pause (z.B. erst am nächsten Tag) weiterarbeitest, dann solltest du vor jedem Arbeitsbeginn die Chemie in den Tanks mit dem schmalen, mitgelieferten Stab umrühren, da flüssige Chemieansätze die Eigenschaft haben sich abzusetzen, bzw. zu entmischen!
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Ich kann den NOVA ohne Einschränkung nur empfehlen, er spart viel Arbeit und Chemie, garantiert Sommer und Winter gleiche Arbeitstemperatur, benötigt eine geringe Stellfläche im Vergleich zur Schalenverarbeitung und spart, trotz des entsprechend hohen Anschaffungspreises, im Endeffekt doch sehr viel Geld €, wenn man regelmäßig damit arbeitet!
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">
Grüße und eventuell viel Spaß und Erfolg mit dem Nova
zensusa
Hallo Heinrich ..... habe ich vergessen ....
?
natürlich kannst du auch kleinere Formate im großen Prozessor verarbeiten, denn das Papier hängt ja immer am Clip, wird also nicht losgelöst. Natürlich musst du, auch wenn du kleinere Formate verarbeitest, immer die entsprechende Chemiemenge einfüllen, die der Prozessor, entsprechend seiner Normgröße, benötigt. Wenn du also hauptsächlich kleine Formate verarbeitest, ist ein großer Prozessor eigentlich, wegen der benötigten Chemiemenge, überdimensioniert ......?
?
..tschüss
zensusa
Hallo Heinrich ....
und noch ein kleiner Nachtrag zu meinen o.a. Beiträgen ..... wurde gerade darauf angesprochen .....: Also? "Vitamin C" meint natürlich "Reine Zitronensäure" z.B. von der Firma "Heitmann". Gibt's auch von anderen Firmen? in jedem Drogeriemarkt.
Der neutrale, von mir für die Barytpapiere benutzte Fixer ist natürlich RXN (das ist der neutrale) und nicht RXA. Den RXA (saurer Fixer) benutze ich für meine Filme.
?
Tschüss
heinrich
Hallo Zensusa
Vielen Dank! Jetzt muss ich nur noch meinen Finanzvorstand überzeugen.....
Frage, wie leerst Du den Prozessor aus, mal eben zum Spülbecken tragen dürfte ja nicht ohne weiteres möglich sein?
Grüße
Heinrich
zensusa
Hallo Heinrich,
bei meinem Prozessor hat jede Chemiekammer einen Ablaufhahn, der an der Front, unten angebracht ist. Ich habe hier jeweils einen Schlauch angebracht (kleine, dünne wie er bei Aquarienpumpen benutzt wird). Alle drei Schläuche werden in einen Auffangkanister geführt, Dies ist die einfachste Methode um verbrauchte Chemie zu entleeren. Kannst natürlich auch einen Eimer o.ä. beim Entleeren darunter halten. Der aktuelle Prozessor sollte diese Höhen auch haben.
Den Wasserbadmanteltank, ich weiß nicht, ob der aktuelle Prozessor so etwas noch hat, habe ich in den zwanzig Jahren der Nutzung nie geleert, sondern nur darauf geachtet, dass der Wasserstand die richtige Menge aufweist. Übrigens, der Prozessor ist eigentlich dafür gedacht einen festen Dauerstandplatz zu bekommen, zum hin und her transportieren ist er zu schwer (wenn er gefüllt ist) und ihn stets nach jeder Arbeitssitzung zu entleeren, dafür ist er eigentlich auch nicht gedacht; - wäre viel zu aufwendig!
... und tschüss
StraDi
Hallo,
die Platzersparnis kann ich ja durchaus noch verstehen. Dennoch stehen dem Nova für s/w auch deutliche Nachteile gegenüber, die für mich das Gerät angesichts des Preises obsolet erscheinen lassen. Für RA-4 im kleinen Rahmen ist das was anderes.
Die Nachteile für s/w:
- hängende Entwicklung ohne nennenswerte Bewegungsmöglichkeit des Papiers (oder Verwirbelung der Chemie) führt zu ungleichmäßigen Entwicklungsergebnissen (proportional zur Größe des Abzuges, bei kleinen Abzügen und geringen Qualitätsansprüchen kann man das ggf. tolerieren).
- ich bezweifle, dass man Entwickler über Monate in bereits benutztem (geimpften) Zustand auch unter mehr oder weniger Luftabschluss noch benutzen sollte ... :) Zudem kann ich das mit jeweils einem passenden Stück PVC Platte bei Schalen ebenfalls realisieren. Das Argument an sich zieht also nicht, lediglich der damit gewonnene Platz, wenn man ohnehin wenig Laborplatz zur Verfügung hat (da gibt es aber auch preisgünstige Lösungen von ... ich glaube ... JOBO). Und wenn die Chemie ausgelutscht ist, dann ist sie ausgelutscht und das passiert recht zügig, wenn man mal 30 oder 40 Abzüge 18x24 durchzieht (bei größeren Formaten sogar schneller). Chemie ist ein Pfennigartikel und sollte zur Erzielung maximaler Qualität auch entsprechend regeneriert oder gar neu angesetzt werden.
- Eine Temperierung für s/w halte ich für ziemlich überflüssig. Ich habe im Labor (Raum in der Wohnung, Dachgeschoß) weder hochsommerliche Raumtemperaturen über 24° C noch arktische Temperaturen unter 18° C, egal bei welcher Jahreszeit. Bei angesetzten 20° C Wassertemperatur bleibt diese auch weitestgehend über Stunden oder gar Tage konstant bei diesen Raumtemperaturen. Zumindest sollte man sein Labor eh nicht auf dem unisolierten Dachboden oder in einer Holzhütte im Garten betreiben. :)
- Verschleppung: also ich verschleppe auch bei Schalen keine zig Milliliter z.B. Entwickler ins Stoppbad, usw. Bei PE-Papier eh sehr wenig und bei Baryt lässt es sich schon dadurch auch mit dem Abstreifer beim Nova nicht vermeiden, weil die meiste Chemie im Papierfilz sitzt. Und genau da wird es schon schwierig aufgrund der eingeschränkten oder nicht vorhandenen Möglichkeit, das (Baryt)Papier im Nova richtig zu bewegen.
- Ich kann den Entwicklungsprozess nicht visuell kontrollieren.
- Ggf. besteht bei großen Formaten und senkrechtem Tank immer die Gefahr der ungleichmäßigen Entwicklung durch zu langsames Eintauchen der Bilder. In der Schale lege ich es flächig in den Entwickler, so dass das ganze Bild unmittelbar benetzt wird und kann es bzw. die Schale leicht bewegen für gleichmäßige Ergebnisse und reproduzierbare Kontraste.
- Für eine Zweibad-Entwicklung oder 2 Schalen Fixierung brauche ich doch wieder eine Schale. Und wenn man so viele schöne Barytpapier anführt als Untermalung der eigenen Verarbeitungserfahrungen, dann sollte man doch zumindest auch hinsichtlich der maximal erzielbaren Bildqualität kritischer im Vergleich sein und auch solche Feinheiten benennen können.
Jetzt kommt meine Kompetenzkeule: in seit nunmehr 25 Jahren Laborerfahrung (auch als Fachlaborant), wird dem oft unkundigen Interessierten für viel Geld etwas angeboten, was er überhaupt nicht braucht und seine Ergebnisse qualitativ überhaupt nicht verbessern kann ... eher im Gegenteil.
Für mich liegen die Vorteile vom Trimate in:
1. wenig Stellfläche
2. einfache Drei-Bad-Verarbeitung für PE-Papiere
3. Möglichkeit der RA-4 Colorverarbeitung für das Hobbylabor - und genau da liegt der wesentliche Vorteil des Trimate!
Für RA-4 Color ein interessantes Gerät (dank Thermostat), wenn man nicht basteln möchte ... für s/w Barytverarbeitung absoluter Flop! Für s/w PE sicher eine Möglichkeit, wenn man wenig Platz hat - unter Berücksichtigung der Einschränkungen durch das Gerät.
Das Geld würde ich in vernünftiges Papier, Chemie und ggf. ein ordentliches Vergrößerungsobjektiv und/oder Kornsucher investieren. Da hat man sicher mehr und von.
cu ...
Dirk
zensusa
Hallo Dirk,
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">ich werde nur noch einmal etwas zum Nova schreiben, denn solch eine Diskussion, wie sie sich hier anbahnt ist eigentlich überflüssig. Wenn du einen Nova nicht möchtest, wenn du ihn für zu teuer und überflüssig empfindest, gut, ist deine Sache. Deine Argumentationen sind jedoch eher allgemein, theoretisch und haben wenig mit meiner berichteten praktischen Erfahrung zu tun.€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">- Hängende Entwicklung führt nicht zwangsweise und generell zu unregelmäßiger Entwicklung, sondern u.U. nur dann, wenn ich nicht bewegen würde !? Der Bewegungsspielraum bei meinem Nova ( dies wird sicherlich auch für kleinere Modelle mit entsprechendem Papier zutreffen) reicht für exakt entwickelte 40x50 Abzüge und erst recht für kleinere Formate aus. €
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Das Durchrühren der Chemie vor einer Arbeitssitzung ist, wie ich bereits erwähnt habe, selbstverständlich und reicht vollkommen aus um eine gleichmäßige Verteilung zu erlangen.€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">- Alle von mir angefertigten Abzüge lassen sich exakt wiederholen, ohne Abweichung in Kontrast, Gleichmäßigkeit oder Tonwerten.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Eine Temperierung für s/w ist aus diesen v.g. Grund daher sogar sinnvoll. Wenn ich ein bestimmtes Papier mit einem bestimmten Entwickler, bei einer bestimmten, konstanten Temperatur <b>eingetestet</b> habe und wenn meine Negative korrekt belichtet, entwickelt und im Vergrößerer entsprechend belichtet wurden, dann steht die Zeit für die Entwicklung im Prozessor für diese Kombination generell fest, dann muss ich nicht auf Sicht arbeiten! Das ist eine praktisch erfahrbare Tatsache die neben mir schon unzählige Fotografen erfahren haben und bestätigen können. Übrigens gelingt es vielen Fotografen nicht im „Dunkelkammerlicht“ (zB Rotlicht) eine exakte visuelle, wiederholbare Beurteilung des Entwicklungsvorgang/Bildaufbaus/ Bildabschlusses festzustellen (habe selbst einige Fotografen getroffen).
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">In der Negativentwicklung wird auch nicht nach Sicht gearbeitet (könnte man aber auch), sondern nach einem festgelegten Ablauf für eine bestimmte Film, Entwickler, Zeit Kombination, die du irgendwann einmal festgestellt hast und die du dann unter diesen Bedingungen auch exakt wiederholen kannst, um dementsprechend qualitative? Negative zu erhalten!?
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">- Wenn eine Chemie ausgelutscht ist, wird und muss sie natürlich ersetzt werden. Aber diese Tatsache gilt generell und hat mehr mit dem Bilddurchsatz zu tun. Im Nova hält sich Chemie generell sehr lange, länger als in einer Schale.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Im Übrigen habe ich nicht von Monaten gesprochen, sondern von 3 bis 6 Wochen bezogen auf zwei von mir primär benutzte Entwickler, nämlich Calbes’ N113 (der generell eine gute Standfestigkeit hat) und LPD-Ethol, dessen Standfestigkeit sogar noch besser ist und ich habe konkret von ganz bestimmten, besonders schweren Barytpapieren gesprochen, die trotz ihres Gewichts ohne Beschädigung gehandhabt wurden. Tatsache ist jedoch, das trifft zu, der Trimate wurde ursprünglich für PE Papiere entwickelt.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Das man mit einem Nova jedoch qualitativ hochwertige Baryt - Abzüge herstellen kann, belegt auch die Tatsache, dass sich meine Fotos verkaufen, in Ausstellungen präsentiert waren und ich auch davon lebe. Im Übrigen, da ich seit über vierzig Jahren mit praktischer Fotografie beschäftigt bin (soll nichts beweisen , ist aber eine Tatsache die praktische Erfahrung produziert) würde ich sagen, ich weiß wovon ich spreche und so manche Theorie wird von praktischer Tätigkeit überflügelt.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Übrigens, ich war einer der ersten der Heilands Splitgrade einsetzte und auch jemand der sehr früh im Laufe seiner fotografischen Tätigkeit auf Jobo und die Rotationsentwicklung umgestiegen ist. Was glaubst du wohl Dirk, was man mir seinerzeit so alles prophezeit hat bezüglich Negativ-, Bild- und sonstiger Qualitäts- und Arbeitsverluste, falls ich diese Geräte einsetzen würde? Richtig, man hat mir sehr viel Unheil vorher gesagt.
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Ich habe meine Entscheidungen jedoch bis heute nicht bereut und die Geräte sind aus meiner Arbeit nicht mehr wegzudenken? € € und sie haben keinesfalls zu einer Verschlechterung der Bildqualität und Bildproduktion geführt!
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">Ich hoffe, Heinrich, kann aus diesem Geschreibe eine Grundlage für seine Entscheidung ziehen, denn etwas generell Falsches wurde ja von keinem von uns behauptet und ich bin sicherlich kein Verkaufsagent der Nova Gruppe? :)
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">€
<p style="font-size:12px;font-family:Helvetica;">€ und tschüss
heinrich
Hallo zusammen,
?
erst mal vielen Dank für eure Beiträge - die Vor- und Nachteile sind ja jetzt ausreichend diskutiert - abgesehen vom Geld überwiegen sicherlich die Vorteile, die Chemie hält sich länger, man kann bequem bei 25°C arbeiten (das geht dann alles etwas schneller), Baryt geht auch, man braucht weniger Stellfläche und man kann auch mal eben 2-3 Bilder abziehen ohne gleich wieder im Anschluss die Fotoschalen spülen zu müssen. Das Geld ist noch ein Thema, aber bald ist Weihnachten und irgendwann habe ich auch wieder Geburtstag? ... und mein Finanzvorstand hat auch schon Verhandlungsbereitschaft signalisiert ;-).
?
Grüße
Heinrich