Stefan
Hallo!
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Ich benutzte früher häufig Meterware wegen des Preisvorteiles. Diesen kann ich bei Kodak und Ilford aber nicht mehr ausmachen. Schließlich benötige ich Patronen, die ich auch nicht beliebig oft benutzen kann.
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Woran liegt das? Schließlich haben die Hersteller bei der Konfektionierung von Meterware deutlich weniger Aufwand als beim Abfüllen von Filmpatronen.
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Viele Grüße!
Bonderer
Hallo
Meterware gibt es noch, auch beim Gastgeber. Allerdings hat Kodak sein Preise für Meterware deutlich angehoben, sodass sich das selber einspulen eigentlich nicht mehr lohnt.
Da haben wohl welche Meterware eingespult und günstiger verkauft, als fertig konfektionierte Filme kosteten. Das hat Kodak gar nicht gefallen und so wurde der Preis deutlich angehoben. Meterware lohnt sich, wenn man kurze, auf wenige Aufnahmen begrenzte Filme braucht. Viele Fotografen der notleidenden Tagespresse haben das mal so gemacht. Vom Preisvorteil mag ich nicht reden. Da die Filmpatronen ja fester sind wie die Fertigware, geht auch der Filmtransport schwerer. Auf diese Art habe ich mal, mit hoher Wahrscheinlichkeit, den Filmtransport einer M 6 geschrottet. Für die Reparatur hätte ich eine Menge Filme kaufen können. Seitdem null Meterware für mich.
TR
>> Meterware lohnt sich wenn man kurze, auf wenige Aufnahmen begrenzte Filme braucht.
Selbst hier kann man auch einfach den Film im Wechselsack in der Kamera durchschneiden und den belichteten Teil entnehmen. Das mache ich öfter mal.
AchimBauer
Hallo Stephan,
Ich benutze immer noch sehr gerne Meterware bei Kb, denn zum Einen kriege ich den Orwo N74 nur als Meterware, zum anderen bin ich mit der Filmlänge flexibel.
Was dagegen spricht wäre die fehlende Dx codierung (in meinem Fundus gibt es inzwischen auch Kameras wo man die Empfindlichkeit nicht mehr manuell einstellen kann) aber da gibt es Etiketten für oder man bastelt sich es selbst.
Was dafür spricht ist die Möglichkeit auch Langfilmmagazine zu füllen, oder wenn man noch eine Ilford Autowinder Entwicklungsdose hat aus den Filmen die auf dünnem Pet gegossen sind 72 Bilderfilme zu machen.
Ob es finanziell lohnt hängt davon ab wie mühselig man das selbst spulen empfindet. Aber selbst wenn man die Spulen nur 5X verwendet kann man pro Film je nach Material bis zu 1 Euro sparen.
Sogar bei Kodak bei entsprechender Herkunft. Lediglich bei unserem Hausherrn ist die Meterware teurer als der fertige und das bei Haltbarkeitsdatum 3/13 woran das liegt weiß ich nicht.
Dass der Preisvorteil bei Meterware so gering ist, kann auch darin liegen, dass die Hersteller zwar weniger Aufwand haben, aber zu wenig Stückzahl haben für Meterware, oder dass sie ihre aufwendigere Konfektionierung besser auslasten wollen.
Wenn du wirklich sparen willst dann probier doch mal den Polypan f oder den Lucky. Ersteren kenn ich nicht aber wenn es nur noch den Lucky geben würde wäre es noch lange kein Grund das Fotografieren aufzugeben.
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Gruß Achim
Morte
zum Einen kriege ich den Orwo N74 nur als Meterware,
Achim, wo bestellst du denn den Orwo?
Meine Anfrage bei Fotoimpex, ob sie den/die Orwos nicht mit ins Sortiment nehmen oder zumindest bestellen wollen (was aufgrund möglicher größerer Bestellmengen evtl. einen Preisvorteil gebracht hätte), blieb ohne Antwort. Bei Filmotec selbst machte man mir einen Kostenvoranschlag, der sich für mich nicht lohnte. Ich weiß aber, dass es durchaus noch andere, teils günstigere Stellen gibt, die Filme zu bestellen.
AchimBauer
Hallo Morte,
Rollenware kriegt man bei Wittner Kinetec oder bei Wephota Banse und Grohmann. der Neue CHS 100 hat mit dem Un 54 auch viel Ähnlichkeit wenn man nicht selbst wickeln will.
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Gruße Achim
Morte
Danke! Wer/wo/was ist Grohmann?
AchimBauer
Hallo Morte,
dass ist ein konfektionierter, irgend ne Nachfolge der Ost Tura oder einer anderen Firma.
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www.wephota.de/fotogra.htm
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Grüße Achim
ThomasPauly
A propos N74: beim Bergger 400 (erhältlich in Kleinbild-Patronen) soll es sich um Filmotec N74 handeln. Rollenware erhält man offenbar in den USA einfacher als im Ursprungsland: www.orwona.com.
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Grüße
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tepe
AchimBauer
Hallo Tepe,
Dass Berggers 400er in Kb Patrone N74 sein soll, liegt nahe denn Bergger soll ja Frankreichvertretung von OrwoFilmotec sein.
Dass die Orwo Filmotects in USA leichter zu bekommen sind möchte ich bezweifeln, denn auch hier gibt es Händler die diese vertreiben. Dass man die in USA auf einer Seite direkt bestellen kann, liegt wohl auch daran dass dort wohl häufiger Kinofilme in Patronen gewickelt werden.
Für uns ist die Seite äußerst uninteressant, da Orwona nur nach USA, Kanada und Mexiko liefert.
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Gruß Achim
AntiLynd
Von Kodak gibt's den „Double-X“, 35mm-Kinefilm, auch unter dem Namen „Eastman 5222“. Die 1000-Fuß-Rolle für ca. $800. Eine europäische Bezugsquelle habe ich allerdings noch nicht ausfindig machen können (würde ich aus Pietätsgründen im Forum unserer Gastgebers nicht nennen wollen ;) ).
grommi
Von Kodak gibt's den „Double-X“, 35mm-Kinefilm, auch unter dem Namen „Eastman 5222“. Die 1000-Fuß-Rolle für ca. $800. Eine europäische Bezugsquelle habe ich allerdings noch nicht ausfindig machen können.
Ca. 4,50 $ pro 36er Film als Meterware ist ja jetzt kein dolles Angebot. Die Umrechnung $ in € dürfte auch vom Einfuhrzoll aufgefressen werden. Die Zeiten von wirklich günstigen Cine-Film für uns Knipser dürften auch endgültig vorbei sein. Die Filmotec-Filme z.B. sind ja auch schon lange kein Schnäppchen mehr und bei Banse und Grohmann hab ich den Eindruck, dass die kein Interesse am Direktkundenverkauf haben. Bleiben noch die halbwegs akzeptablen Preise für Meterware von Foma und Rollei. Mal sehen, wie lange noch....
AntiLynd
Ca. 4,50 $ pro 36er Film als Meterware ist ja jetzt kein dolles Angebot.
Als solches habe ich das auch nicht angepriesen. Ich bin wie manche der Vorredner ohnehin nicht überzeugt von der ganzen Selbstdreherei. Ich hatte immer den Eindruck, man spart da am falschen Ende, bzw. fand (für mich) dieses ökonomische Denken überhaupt immer etwas komisch bei einer Angelegenheit, die man als Steckenpferd, nicht zum Zwecke der Vermögensmehrung betreibt.
Wolfgg
Neben Zoll kommt für Privatleute noch Einfuhrumsatzsteuer (halt die 19%) drauf, zusammen mit dem hohen Porto (kommt alles durch die Luft) rechnet sich ein Selbstimport nur sehr selten.
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Grüße Wolfgang
AchimBauer
Morgen Miteinander,
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Finanziell lohnt sich ein Direktimport nicht unbedingt, auch Selberspulen nicht immer, aber Meterware braucht auch weniger Platz zum Lagern, deshalb habe ich auch noch CHS 100 1.
Aber es gibt auch noch andere Gründe für Direktimport, wenn man Filme abseits des üblichen Programms haben will, und das ist der Double X, dazu gibt es eine interessante Seite www.project-double-x.org, die auch für nicht nur Selbstspuler sondern auch für Selbstpanscher interessant ist, da es da Unmenge an Entwicklerrezepten gibt.
Und da ich beim Suchen war, entdeckte ich auch Bezugsquellen für 30,5m Rollen, wo man den Double X auch in Patronen kriegt, und andere Säckelchen aus dem Kodak Kinoprogramm und was mich erstaunte, SVEMA Filme, die es angeblich wieder gibt, sollen sogar eigenen Webshop haben, nicht unter dem Namen SVEMA und nur auf Kyrillisch, da ich das nicht lesen kann, bin ich da nicht weitergekommen.
Aber um beim Selberspulen zu bleiben, es gibt genügend Gründe selber zu spulen, außer zu sparen, es gibt aber auch Gründe dagegen wie Verkratzen etc.
Die Entscheidung muss jeder für sich treffen
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Gruß Achim
MirkoBoeddecker
Dass der Preis für die Kodak Meterware bei uns schneller angehoben worden ist als woanders liegt wahrscheinlich daran, dass wir mehr Umsatz machen und daher oft die ersten sind die eine solche Preisanpassung weiter reichen müssen. Aufgrund der ruinösen Margenlage bei allen Filmen und besonders bei Kodak Material müssen wir auch jede Preiserhöhung sofort weiter reichen und lagern generell wenig ein.
Man teilte uns mit, es lohne sich von den Stückzahlen her nicht daher wäre der Film jetzt so teuer.
Das kann ich bedingt nachvollziehen. Wahrscheinlich müssen die ein komplettes Gebäude mit Pförtner beheizen damit einmal im Monat ein weissbekittelter, älterer Herr stundenlang eine Maschine einrichtet um dann von 16:16 bis 16:18 alle weltweit benötigte Meterware zu produzieren...
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Wir haben gerade in eine flexible, kleine Meterwaren-Konfektioniermaschine investiert. Eigentlich nicht für den Markt um den es hier geht aber dafür können wir sie auch verwenden. Wir werden daher ein paar Filmtypen als Meterware herausbringen (zuerst den Silvermax).
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Filmotec Filme könnte ich mir auch vorstellen aber nur, wenn ich im Preisvergleich mit Filmotec selber wenigstens meine Kosten decken kann.
Das ist -wie heute im Filmgeschäft eigentlich immer- höchst fraglich.
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Wir haben früher mal bei Filmotec nach den Kinofilmen gefragt aber dort teilte man uns mit, dass man generell nicht daran interessiert ist die "Zweckentfremdung" des Materials durch aktiven Verkauf zu fördern.
Wenn ein Film günstig ist, so dass hier mit den Hufen gescharrt wird, dann heißt das immer, dass der Verkäufer höchstens Pfennige verdient. Die leben doch davon an einen Kunden zehntausende Meter auf einmal zu verkaufen. 30,5 Meter Rollen werden normalerweise an Filmkunden als Testmaterial verschenkt.
Der Preis in der Liste für die Kurzrollen ist symbolisch. Wenn davon wirklich jemand viele Rollen kauft, müssten die den Preis anheben und wenn sie dann mal nachrechnen würden was der Vertrieb einer einzelnen Rolle sie wirklich an Personal kostet würden sie sich einen Telefonblocker zulegen um die Anrufe abzuwehren. Ich lese das jetzt immer wieder wie toll das doch ist da zu kaufen. Bedenkt bitte, dass ihr, die von dort mit einzelnen Rollen zu Listenpreisen beliefert werdet, keine "Kunden" seid sondern, dass man Euch einen persönlichen Gefallen tut. Nachhaltig ist das nicht und davon leben kann auch keiner. Also besser nicht überall herumposaunen sondern schweigend genießen so lange es noch geht :-)
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Der Double XX ist ein Kinofilm und hat eine RemJet Rückseitenbeschichtung!
So ohne weiteres kann man den nicht entwickeln und vor allem nirgends entwickeln lassen.
Er wurde von unserem Partner Cinestill im Sommer einmal testweise konfektioniert.
Aktuell klemmt das Projekt aber, da Kodak den Film nicht beschichtet und es weltweit kein frisches Rohmaterial in handelsüblichen Mengen gibt.
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Banse und Grohmann sind/gehen in Rente.
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Klemmende Patronen sollten eigentlich nicht auftreten wenn man nicht zu viel Film aufspult. Dafür gibt es ja die Ladegeräte alternativ nie mehr aufspulen als drei Unterarmlängen- das misst sich leicht im Dunklen.
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Hatte ich alles erwischt?
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Viele Grüße,
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Mirko
Wolf_XL
... an Filmotec solltet ihr dranbleiben - ich komm gerade aus dem Labor, wo ich einen N74 vergrößert habe. Für mich spielt der in der gleichen Liga wie ein Tri-X, HP-5 oder Neopan 400.
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Ebenso der UN54 - der könnte m.E. den APX 100 locker ersetzen... Das sind Filme, die man einfach ohne Einschränkung für die bildmäßige Fotografie nutzen kann.
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Die umgelabelten Agfa-Luftbildfilme hingegen sind zwar nicht schlecht - aber man muss sich halt mit deren Look anfreunden können.
MirkoBoeddecker
.. an Filmotec solltet ihr dranbleiben - ich komm gerade aus dem Labor, wo ich einen N74 vergrößert habe. Für mich spielt der in der gleichen Liga wie ein Tri-X, HP-5 oder Neopan 400.
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Ebenso der UN54 - der könnte m.E. den APX 100 locker ersetzen... Das sind Filme, die man einfach ohne Einschränkung für die bildmäßige Fotografie nutzen kann.
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Die umgelabelten Agfa-Luftbildfilme hingegen sind zwar nicht schlecht - aber man muss sich halt mit deren Look anfreunden können.
<ul class="">[*]<a class="" href="http://forum.fotoimpex.de/index.php?app=core&module=global§ion=reputation&do=add_rating&app_rate=forums&type=pid&type_id=17996&rating=1&secure_key=bb2f77f88babf0450dcef7f5806b2247&post_return=17996" title="Dieser Eintrag gefällt mir">Gefällt mir</a>
</ul>
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Stimmt :-)
AntiLynd
Mirko, danke für die Klärung. Hatte mich schon länger gefragt, warum man deren Filme nicht bei Euch findet, und kann es jetzt gut nachvollziehen – vermisse sie allerdings auch nicht besonders. Denn wenn, wie Wolf sagt, ein N74 in derselben Liga spielt wie ein HP5, sehe ich für mich nicht den geringsten Anreiz, mich von letzterem zu verabschieden.
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Eine kleine Korrektur nur:
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Der Double XX ist ein Kinofilm und hat eine RemJet Rückseitenbeschichtung!
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...als stinknormaler SW-Film hat der 5222 (“Double-X”) selbstverständlich
keine RemJet-Beschichtung. Ich nutze aktuell meine Restbestände seines etwas geringer empfindlichen Bruders, den 5231 (was nichts weiter ist als der Plus-X mit Kino-kompatibler Perforation und Randbeschriftung), parallel mit dem Foto-Plus-X, und kann beide exakt gleich verarbeiten. Wie oben angedeutet, denke ich jedoch nicht, dass es sich lohnt, sich mit dem Double-X und seiner nicht ganz einfachen Beschaffung zu befassen. Ist ja nicht so, dass es im Bereich mittelempfindlicher Filme mit traditionellem Korn nicht genug anderer Möglichkeiten am Markt gäbe.
Quinquaginta
... an Filmotec solltet ihr dranbleiben - ich komm gerade aus dem Labor, wo ich einen N74 vergrößert habe. Für mich spielt der in der gleichen Liga wie ein Tri-X, HP-5 oder Neopan 400.
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Ebenso der UN54 - der könnte m.E. den APX 100 locker ersetzen... Das sind Filme, die man einfach ohne Einschränkung für die bildmäßige Fotografie nutzen kann.
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Die umgelabelten Agfa-Luftbildfilme hingegen sind zwar nicht schlecht - aber man muss sich halt mit deren Look anfreunden können.
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Hallo Wolf,
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Filmotec N74:
Aufgrund meiner Testergebnisse mit diesem Film im Vergleich zu den anderen 400er SW-Filmen des Marktes mit klassischer Kristallstruktur kann ich Deiner Einschätzung weitgehend zustimmen. Der N74 liegt bei Auflösung und Schärfe auf einem Niveau mit dem Tri-X (was allerdings auch kein Kunststück ist ;-)) ).
Allerdings ist Tri-X feinkörniger. Der HP5+ hat eine minimal schlechtere Auflösung und etwas gröberes Korn.
Der Neopan 400 übertrifft die drei genannten leicht in Auflösung und Feinkörnigkeit.
XP2 Super, Delta 400 und insbesondere der TMY-2 und BW 400 CN spielen dann noch mal in ihrer eigenen Liga.
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Allerdings würde ich jetzt Mirko nicht wie Du den Rat geben wollen, am N74 dran zu bleiben. Das hat Bergger schon gemacht, und vertreibt den Film als BRF 400Plus.
Und da ich den Adox Pan 400 in seiner letzten Version testen konnte, würde ich diesen Film aufgrund seines feineren Korns dem N74 vorziehen.
Aber das ist in der aktuellen Situation natürlich auch eine akademische Betrachtung ;-).
Aber sollte sich die Situation langfristig bessern, würde ich mich an Mirkos Stelle dem eigenen Film anstatt des N74 zuwenden.
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UN54:
Hier gibt es für jeden Fotografen doch schon die bessere Alternative am Markt: Adox CHS 100 II. Spektrale Sensibilisierung ist praktisch identisch, aber Schärfe und Auflösung sind beim CHS 100 II besser (ich war bei meinen Tests angenehm überrascht). Das dürfte insbesondere auf die zusätzliche Rückseitenbeschichtung zurückzuführen sein, die auch als Lichthofschutz wirkt.
Außerdem schon fertig konfektioniert, so dass man nicht noch selbst mit dem Einspulen rumhampeln muss (das kostet Zeit = hohe Opportunitätskosten).
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BG,
Henning