jonny
Hi Micha, ich hab mit dem Kondensorsystem im Magnifax 4 leider wenig Erfahrung, da ich selbst den Color-Kopf benutze. Wenn der Kondensor passt, könnte es am Objektiv liegen. Vergrößerungsobjektive für 6x6 haben normalerweise 80mm Brennweite. Was ist das für ein Objektiv, das du da verwendest?
isonull
hallo zusammen
vor ein paar monaten habe ich mir den meopta magnifax 4 zugelegt. bisher habe ich nur kleinbild in kleineren formaten vergrößert, alles super.
vor einigen tagen wollte ich dann mal anfangen eine fotoserie die ich 6x6 fotografiert habe auf 85x 85 cm papierformat gegen die wand zu vergrößern. und da wären wir auch schon bei meinem problem: der print (bzw. das korn) wird nach außen heller und unscharf. ich verwende den großen kondensor nr 1 mit einem 75mm objektiv. soweit doch alles korrekt oder?
sieht man sich den lichteinfall mal ohne negativ an, erkennt man tatsächlich ein nach außen hin schwächer werdendes licht.
der abstand zum papier beträgt 1,15 m. hat das vielleicht damit etwas zu tun und ist der magnifax 4 überhaupt für vergrößerungen in dieser größenordnung überhaupt geeignet?
habe da gerade leider keinen lösungsansatz.
wäre echt super wenn jmd von euch rat weiß!
bis dahin
micha
isonull
entschuldigt die Überschrift
es soll natürlich "MEOPTA magnifax 4- vignettierung" heißen und nicht opermus ;)
Urnes
Ich hab meinen schon lange nicht mehr. Aber wenn du keinen Möglichkeit hast die Lampe im Lampengehäuse zu justieren, dann blende mal ab, so ein bis zwei Blenden. Dann sollte es besser werden. Ich kann mich dunkel dran erinnern, dass ich da mit meinem auch hatte.
Gruss Sven.
isonull
danke erst mal für eure antworten.
@ elizabeth:
ich muss mich an dieser stelle berichtigen. es war kein 70mm objektiv. ich habe es mit 2 verschiedenen probiert. beides 75mm dingers und bei beiden das gleiche problem. um was für ein fabrikat es sich handelt kann ich gerade nicht genau sagen. ich fahre gleich in die duka, dann werde ich mal nachschauen.
@urnes
ich werde mal nachschauen ob sich da etwas justieren lässt.
bzgl abblenden... es ist tatsächlich so das das lichtfeld beim abblenden von ein bis zwei blendenstufen für das blosse auge gleichmäßig erscheint aber was mich wirklich interessieren würde... verlängert man damit nicht einfach nur die belichtungszeit?
ich würde jetzt mal so ganz laienhaft davon ausgehen das die unregelmäßige lichtverteilung sich dadurch nicht verändert oder?
aufgrund des höheren abstands bevorzuge ich abgesehen davon schon eine ziemlich offene blende.
für die menschen unter euch die das gerät gut kennen:
im kondensorfach befindet sich der auswechselbare kondensor mit der NR.1
einen weiterer lag dem vergrößerer nicht bei.
eine gebrauchsanweisung ist auch nicht aufzutreiben...
es gibt noch eine kondensorlinse mit der NR 2. die ist aber kleiner. darum geh ich mal davon aus das diese für kleinbild ist.
bin ja mal gespannt obs ne lösung gibt.
vielen dank vorerst
AchimBauer
Hallo Micha
unter http://www.ephotozine.com/equipment/manuals/magnifax-4-instrction-manual-p6647.html
kann man ne Anleitung auf englisch kaufen
ein deutscher Download ist mir nicht bekannt.
Gruße Achim
jonny
danke erst mal für eure antworten.
@ elizabeth:
ich muss mich an dieser stelle berichtigen. es war kein 70mm objektiv. ich habe es mit 2 verschiedenen probiert. beides 75mm dingers und bei beiden das gleiche problem. um was für ein fabrikat es sich handelt kann ich gerade nicht genau sagen. ich fahre gleich in die duka, dann werde ich mal nachschauen.
@urnes
ich werde mal nachschauen ob sich da etwas justieren lässt.
bzgl abblenden... es ist tatsächlich so das das lichtfeld beim abblenden von ein bis zwei blendenstufen für das blosse auge gleichmäßig erscheint aber was mich wirklich interessieren würde... verlängert man damit nicht einfach nur die belichtungszeit?
ich würde jetzt mal so ganz laienhaft davon ausgehen das die unregelmäßige lichtverteilung sich dadurch nicht verändert oder?
aufgrund des höheren abstands bevorzuge ich abgesehen davon schon eine ziemlich offene blende.
für die menschen unter euch die das gerät gut kennen:
im kondensorfach befindet sich der auswechselbare kondensor mit der NR.1
einen weiterer lag dem vergrößerer nicht bei.
eine gebrauchsanweisung ist auch nicht aufzutreiben...
es gibt noch eine kondensorlinse mit der NR 2. die ist aber kleiner. darum geh ich mal davon aus das diese für kleinbild ist.
bin ja mal gespannt obs ne lösung gibt.
vielen dank vorerst
Abblenden sollte man schon wegen der Bildqualität (erst recht bei großen Vergrößerungsmaßstäben), und natürlich reduziert man dadurch auch den Helligkeitsabfall
des Objektivs zum Bildrand hin.
isonull
dank dir achim
im grunde muss ich ja nur wissen was es für kondensatoren es gibt und wofür sie einzusetzen sind. wobei ich ziemlich sicher bin das das ich den richtigen drinne habe.
es bleibt spannend! ;)
isonull
@ elizabeth
ok. das ist interessant.
kann es also sein das dieser helligkeitsabfall also nichts mit objektiv oder kondensor zu tun hat sondern mit der weit offenen blende
in kombination mit dem maßstab? scheint ja dann ganz normal zu sein...
das problem ist die belichtungszeit. die ist ohnehin schon unmenschlich lange.
aber mal ehrlich, wenns wirklich DARAN liegt würde ich auch das in kauf nehmen.
Urnes
Welches 75er benutzt du? Leuchtet es überhaupt 6x6 aus oder nur 645? Bist du bei der Vergrößerung noch auf dem Grundbrett oder schon bei Boden oder Wandprojektion? Wie lang sind bei dir die Zeiten?
Du könntest auf eine 200W Birne umsteigen oder ein 60er WA Weitwinkel benutzen, das reduziert den Auszug.
Gruss Sven.
piu58
Abblenden hilft meist. Eine Ungleichheit fällt bei großen Bildern freilich mehr auf, ganz ohne Abwedeln/Nachbelichten kommt man ohnehin nicht aus. Eine runde schwarze Pappe am Stiel ist dafür geeignet.
isonull
ich verwende ein 75 mm rodenstock objektiv und vergrößere 6x6.
ich habe urnes rat beherzigt und bin mal 2 blendenstufen (teilweise auch bis bl. 11) runter gegangen. tatsächlich ists nicht mehr ganz so arg mit dem lichtabfall nach aussen hin, eine leichte zerrung (bzw. unschärfe) in den ecken ist trotzdem noch erkennbar, übrigens auch wenn ich "kleiner" vergrößere, in diesem fall 30x 30 cm.
bei vergrößerungen gegen die wand belichte ich gerade auf 90x 90 cm bei einer blende 8.
durchschnittlich ergibt das eine belichtungszeit zwischen 8- 13 minuten. ist schon saftig. 200W birne kommt beim magnifax leider nicht in frage weil der maximal 120W packt.
ich habe das ding mal auseinandergenommen, ist aber soweit ich das beurteilen kann alles an seinem platz, im rechten winkel etc.
zumindest ists durch das abblenden nicht mehr allzu schlimm, aber wie gesagt... diese leichte aber sichtbare unschärfe in den ecken
macht mir kopfzerbrechen.
(pardon für die späte antwort)
isonull
@ piu58
während des belichtens, klar, gibts immer was zum abwedeln. bei 12 minuten kann man sich da auch schön zeit lassen ;)
habe die letzten male auch immer wieder durch nachträgliches nachbelichten der ecken (mittig abhalten) den lichtabfall ausgeglichen.
aber das kann ja so nicht richtig sein.
richtig unlustig wirds besonders dann wenn man ein stark belichtetes negativ hat. trotz einer blende 3,8 bleibt dann noch zeit zwischendurch einkaufen zu gehen. danach nochmal 30 minuten ecken nachbelichten um dann festzustellen dass man immer noch unter der zeit liegt... nervt!
piu58
> richtig unlustig wird's besonders dann wenn man ein stark belichtetes negativ hat. trotz einer blende 3,8
Hier stimmt etwas nicht.
Ich vergrößere nun nicht so hoch, bis 40x40. 80x80 wäre die vierfache Zeit, mit etwas Schwarzschildeffekt vielleicht noch etwas mehr.
Bei dem unempfindlichsten Chlorbrompapier, was ich habe, komme ich dann auf Zeiten um 2-3 Minuten, was an sich schon leicht unangenehm ist. Bei Blende 8!! Das heißt, bei f/4 und auch sehr unempfindlichen Papier käme man auf vergleichbare Zeiten. Wobei ich f/4 niemals nehmen würde, weil dann die Ecken gewiss unscharf sind. Bei großen Abzügen fällt dies besonders auf.
Pitt23
Hallo Isonull,
Manual gefunden? sonst:
http://rangefinder.r...a-pdf-5828.pdf.
Nach meiner Erfahrung leuchtet der Magnifax SEHR gleichmäßig aus, auch der Kondensorkopf.
Vignettierung: Eine richtige Opalbirne (150W) drin oder eine simple Glühbirne? (klare Glühbirnen sind die klare Wahl für übertrieben lomographisch anmutende Ergebnisse, auch eine normale matte Birne taugt nicht.) Birne ordentlich justiert? Lampe und Gehäuse usw. sauber? O.g. Erfolge durch Abblenden sprechen evtl. auch für Schwächen beim Objektiv.
Wie PIU58 sagte: 13 Minuten Belichtungszeit für normales Photopapier - da stimmt was nicht!
Gruß und gut Licht!
Pitt