Olivinyl
Hallo zusammen,
Ich habe mich ein wenig mit dem Eintesten von Filmen beschäftigt.
Als Vorlagetext habe ich den Aufsatz von Uwe Pilz genommen.
Nun habe ich ein einfaches analoges Densitometer bekommen.
Nun stelle ich mir die Frage, ob ich es überhaupt verstanden habe, wie es richtig funktioniert (Nicht das Gerät, sondern die Anwendung)
Ich habe einen 100 ASA Film in der Kamera (z.B. APX 100) und habe die Kamera auf 100 ASA eingestellt.
Ich mache nun 1 Bild mit Verschlussdeckel, um später den Grundschleier zu messen. (Ich könnte aber auch den Steg zwischen den Bildern nehmen)
Ich nehme eine Graukarte bei Tageslicht (indirekt ohne Schatten), TTL gemessen und unscharf gestellt und mache ein weiteres Bild.
Dann mache ich weitere Bilder mit der Einstellung 12, 25, 50, 200, 400, 800, 1600 ASA.
(Ich belasse hier die ASA Einstellung bei 100 und die Belichtungszeit und ändere nur die Blende)
Ich müsste nun 8 Bilder auf dem Film haben.
Ich entwickle nun den Film, hier ein APX 100 @ 100 ASA 13 Minuten in Adonal 1+50 bei 20°C im Agfa Kipp.
Nun würde ich das Durchlichtdensitometer nehmen und das Bild mit der Verschlusskappe (das hellste Negativ) ausmessen und das Densitometer auf das Bild auf 0,00 stellen.
Nun müsste das Bild mit der Zone V theoretisch 0,72 haben, wenn die Entwicklung und die Empfindlichkeit passt.
Theoretisch müssten folgende Zonen passen, wenn die Entwicklung / Empfindlichkeit optimal ist.
12 ASA - Zone VIII - 1,29
25 ASA - Zone VII - 1,10
50 ASA - Zone VI - 0,90
100 ASA - Zone V - 0,72
200 ASA - Zone IV - 0,54
400 ASA - Zone III - 0,38
800 ASA - Zone II - 0,24
1600 ASA - Zone I - 0,10
Ich würde jetzt alle Bilder bzw. die ermittelten Werte von dem Testnegativ in den Zonenschieber eintragen und die Belichtung anpassen, wie es Otto Beyer in seinem Bericht "SW-Filme eintesten" beschrieben hat.
Habe ich bis jetzt alles verstanden oder alles Blödsinn?
Welche Werte im Zonenschieber sollen mich veranlassen, die Entwicklung zu verlängern oder zu verkürzen? Zone I und Zone VIII?
Ich habe einen Durst M301 Vergrößerer. Ist es sinnvoll für Vergrößerungen mit dem Gerät, die Zone V auf 0,72 zu entwickeln oder besser auf einen anderen Wert?
Ich hoffe, dass ich nicht zu viel Mist geschrieben habe. Ich wäre für jede Richtigstellung und jeden Tipp dankbar.
LG Oliver
piu58
Nun würde ich das Durchlichtdensitometer nehmen und das Bild mit der Verschlusskappe (das hellste Negativ) ausmessen und das Densitometer auf das Bild auf 0,00 stellen.
Nun müsste das Bild mit der Zone V theoretisch 0,72 haben, wenn die Entwicklung und die Empfindlichkeit passt.
Nee. Zuerst musst du die reale Empfindlichkeit bestimmen, ehe du dich mit der Entwicklungszeit befassen kannst. Du musst also - ggf. durch Interpolation - die Belichtungseinstellung finden, wo eine Dichte 0,1 erreicht ist. Das ist der Empfindlichkeitspunkt. Wenn der Film tatsächlich 100 ASA hat, ist es das 1600er-Bild. Wenn es aber das 800er-Bild sein sollte (als Beispiel), dann hat der Film mit dem Entwickler eben nur 50 ASA, nicht zu ändern. Die richtige Dichte 0,72 ist dann logischerweise nicht beim 100er-Bild (das ist ja eine Stufe unterbelichtet, also Zone IV), sondern beim 50er-Bild.
Wahrscheinlich liegt diese Dichte zwischen 800 und 1600. Entweder du interpolierst dann auch im Bereich 50-100 ASA oder du machst noch einen Film mit den richtigen Einstellungen.
Olivinyl
Hübsch
Ich muss das Denstiometer aber auf dem Bild ohne Zeichnung nullen?
Wieso müsste der 0,10 er Wert bei einem 100 ASA Film bei 1600 liegen damit der Film 100 ASA hat?
Wenn 0,10 bei 800 ASA liegt ist klar das er nur 50 ASA hat, also eine Blende (Zone) weniger.
Also hätte ein echter 200 ASA Film 0,10 (Zone I) bei 3200 ASA und ein 400er 0,10 bei 6400 ASA
Hätte mein theoretischer Film 0,10 bei 1250 ASA bedeutet es das der Film eine Empfindlichkeit von 80 ASA hätte, also eine 1/3 Blende weniger.
Ich würde dann den nächsten Film mit 80 ASA belichten und genau so entwickeln wie der Testfilm davor.
Dann müsste 80 ASA bei 0,72 stehen. Richtig?
Bis hier hin richtig?
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Ich müsste aber z.B. die Entwicklungszeit wissen.
Wenn ich nun meinen geliebt-gehassten AGFA ASP 400S nehme mit 400 ASA belichte und in Caffenol mit einer festen Rezeptur entwickle werde ich die Zone V 0,72 wahrscheinlich nie erreichen.
Ich würde den Film wahrscheinlich total über- oder unterentwickeln. Wie finde ich denn da das Optimum?
LG Oli
piu58
Ich hatte mich verschrieben (sorry). Ich mach' das nicht so, sondern messe die Graukarte an und stelle dann in den manuellen Modus. Bei 25er oder 1000er Filmen könnte man sonst in Schwulitäten geraten wegen der Einstellmöglichkeiten der Kamera.
Dichte 0,1 heißt 4 Blenden unterbelichtet. Das heißt die nominelle Empfindlichkleit liegt 4 Blenden über dem Wert, der Dichte 0,1 bringt.
Zum Entwickeln: Auch nicht schwer. Wenn der Film zu dicht ist, die Entwicklungszeit verkürzen. Wenn er zu dünn ist, verlängern. Aber immer ausgehend von der wirklichen Empfindlichkeit. Falls du mit ASP 400S den Aviapan 200 = Rollei Retro 400s = Rollei Superpan 200 meinst: Der hat ca. 100 ASA. 200 gelten für die Luftbildanwendung mit harter Entwicklung.
Olivinyl
Hallo Uwe,
alle Klarheiten beseitigt ;-)
Ich habe nun verstanden. Ich werde dann die nächsten Tage ein bisschen forschen und experimentieren.
Ich habe den ASP400S auch nur erwähnt, da ich noch ein paar Rollen im Gefrierschrank habe und dieser Film nicht besonders teuer ist.
Ich habe halt ein festes Caffenol-Rezept mit abgewogenen Zutaten und wollte mal ein bisschen ausprobieren, was man über Kippen und Zeit machen kann, wenn die Empfindlichkeit des Filmes in Caffenol bekannt ist.
Wie würdest du es denn machen? Alle Belichtungsstufen manuell verändern oder der Automatik vertrauen und bei der TTL-Messung nur die ASA-Werte ändern?
Ich würde die Excel-Anwendung von Otto Beyer nutzen und er zerlegt Zone 1 und 2 in 1/3 Blendenstufen.
Bei meinen Objektiven kann ich auch recht genau zwischen den Blendenstufen einstellen.
LG Oli
piu58
> Alle Belichtungsstufen manuell verändern
Ja. Ich messe die Graukarte aus, stelle dann auf M und drehe Zeiten rauf und runter.
Halbe oder gar drittel Blendenstufen braucht man nur im unteren Bereich, um den 0,1-Punkt zu finden. In der Mitte der Kurve unnötig.
Olivinyl
Danke für die Antworten.
Ich habe dann wohl alles verstanden.
Ich habe 2 Filme probeweise belichtet und entwickelt und werde die mal ausmessen.
LG Oliver
Olivinyl
Hallo zusammen,
ich habe TMax 100 belichtet und ausgemessen den ich mal geschenkt bekommen habe. Es handelt sich hierbei um um den alten TMax um 1994 der aber als Meterware seit Kaufdatum tiefgefroren war.
Nun Film belichtet in Xtol 1+1 für 9:00 entwickelt und die Zonen 1 bis 2 (in 1/3 Stufen) alle das gleiche leichte Grau! Keine Abstufungen erkennbar.
Ich war kurz davor die Restlichen 20 Meter Tmax in die Tonne zu werfen. Ich habe ich einen Film ein eine Eos 500N eingelegt und nochmals belichtet und wie gehabt in Xtol entwickelt.
Siehe da, alle Stufen fein gezeichnet.
Mir ist nicht wirklich aufgefallen das meine geliebte Yashica FX-103 nicht richtig funktioniert. Denn ab Zone 2 passen die Dichtewerte im Vergleich zur EOS 500.
Ich muss mal schauen wo das Problem ist ob die Blendennachführung im Objektiv nicht richtig funktioniert oder ob die Kamerasteuerung über die Wupper ist.
LG Oliver
PS:
Das ist die Kurve von Tmax in der EOS. Warum nimmt die Dichte ab Zone 6 ab?
Liegt das am Alter des Filmes oder besser 9:30 entwickeln?
[ATTACHMENT NOT FOUND]
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sputnik
Die Dichte in Z6 nimmt doch zu, nicht ab.
Ein bisl länger würde ich allerdings SCHON entwickeln. Ist ja arg flach, die Kurve.
9:30 zu 9:00 bringt wohl nicht wirklich was.
Da musst Du schon noch das eine oder andere Minütchen drauflegen. ;-)
Olivinyl
Hallo,
die Dichte nimmt zu, aber die bleibt unter der "Sollkurve"
also Zeit verlängern.
Es hat sich auch der Fehlerteufel eingeschlichen, denn die Empfindlichkeit ist nicht 20,x Din sondern 17,3 Din, da ich die Zone 5 auf 18 Din belichtet habe und nicht auf 21.
Der Ausrutscher in Zone 8 ist ein Messfehler und der Wert ist 1,06
LG Oliver
pittyman
Hallo Oliver,
da ich früher auch oft Filme und Entwickler eingetestet habe kann ich Dein Vorhaben gut verstehen. Allerdings habe ich diese ganze Testerei irgendwann verworfen und lieber richtig fotografiert. Wenn ich ganz ehrlich bin sehe ich auf dem Leuchtkasten bei meinem Tri-X in D76 bzw. TMax400 In Xtol gerade mal einen Unterschied bei 1 Blende Differenz. Eine halbe evtl. wenn ich weiß, welches Negativ mehr Licht bekommen hat. Was ich damit sagen will: Du hast einen relativ gutmütigen Film, geh damit raus, fotografiere mit etwas Sicherheit auf ISO 80 und entwickel ihn nach Vorschrift. Selbst vermeintlich überbelichtete Negative bekommt man ohne Handstand aufs Papier. Passe Deine Entwicklungsdauer nach der Entwicklung jeweils an bis Du damit zufrieden bist. 1/2 Minute sieht man kaum, 1 Minute Unterschied schon. Man muss bei Standardfilmen schon ganz schön daneben liegen, dass man nachher Probleme beim Kopieren bekommt, es sei denn Du möchtest festgraduiertes Papier benutzen. Diese ganzen Abhandlungen über Zonensystem und Co. sind ganz nett und haben bestimmt ihre Daseinsberechtigung ABER es gibt seltenst Negative welche Du ohne sonstige Eingriffe einfach so aufs Papier ziehen kannst und nachher alles perfekt ist - das lässt sich beim Zonensystem nur immer so. O_O So wie Deine Kurve aussieht kannst Du einfach mal einen Film belichten und ihn eine Minute länger entwicklen. Auch mit der jetzigen Kurve bräuchtest Du am Vergrößerer nur den Kontrast anheben und das wär's. Fazit: geh Fotos machen und mach Dir nicht so viele Gedanken um Sensiometrie! Die wahre Herausforderung kommt beim Vergrößern...wie interpretiere ich mein Negativ, welche Stimmung möchte ich erzeugen und wie bekomme ich das aufs Papier. Guck Dir mal Ansel Adams und Michael Kenna an, Vergrößern ist die wahre Kunst insofern Du ein halbwegs brauchbares Negativ dafür hast.
Liebe Grüße aus der DuKa
Dirk
Gucker
... Allerdings habe ich diese ganze Testerei irgendwann verworfen und lieber richtig fotografiert ...
Ich bin diesem ganzen Thema auch äußerst zugeneigt: Experimente mit Entwickler-Film-Kombinationen finde ich einfach spannend. Auch wenn es mir - so wie Du richtig sagst, Dirk - noch nie passiert ist, dass ein Film unbrauchbar zum Vergrößern geworden wäre, juckt es mich in den Fingern, das Eintesten ernsthaft vorzunehmen. Bisher ist es bei ersten Versuchen mit Graukeil geblieben, die aber meiner Meinung nach zu ungenaue Ergebnisse lieferten. Die Kurve, die Oliver hier gezeigt hat, sieht schon sehr gut aus und ich bin dankbar für die Anregung und den Link zur Anleitung.
pittyman
Sicher ist es spannend und es hilft vor allem sein Material kennenzulernen. Man sollte dabei allerdings nie vergessen, dass wir beim Testen 'laborähnlich' arbeiten und uns dies in der realen Fotografie nur bedingt nützt. Solang man nicht im Studio arbeitet und sich sein 'perfektes' Licht setzen kann, muss man in der freien Wildbahn meistens mit Kompromissen leben. Natürlich kann man jedes Blatt Planfilm einzeln und nach dem Zonensystem belichten und entwickeln, das macht bestimmt Sinn, sobald man aber mit Rollfilm bzw. Kleinbild arbeitet, finde ich ganz persönlich den ganzen Aufwand der Testerei nicht wirklich zielführend. Man belichtet zumeist einen Film mit verschiedenen Motiven, anderem Licht, Kontrastumfang usw. Da gibt es keine ideale Entwicklungszeit! Seht zu, dass die Lichter bei kontraststarken Aufnahmen nicht zu sehr gedeckt sind und die wichtigen Schatten (Empfindlichkeitsausnutzung) ausreichend Licht abbekommen und gut ist. Ich habe hier genug Planfilme im Labor liegen, nach Zonensystem belichtet und entwickelt, sensiometrisch perfekt aber auf dem Papier eben nicht mehr. Ja alles ist da, schöne Zeichnung in den Schatten, die Lichter wunderbar, alles von schwarz bis weiß. Und? Trotzdem langweilig...Wenn das Zonensystem gute Fotografien erschaffen könnte, bräuchte man sich nur 1 Stunde Zeit dafür nehmen, denn so schwierig ist es nicht zu begreifen. Wie auch immer, das ist nur meine Sicht auf das Thema, mehr nicht!
Kleiner
Link zum Thema Eintesten und Fototechnik. Der Mann hat seine Kameras und Vergrößerer übrigens aus Müll zusammen gebaut weil er obdach- & mittellos war. Geht raus macht die Augen auf, und erschafft etwas statt Graukarten/keile abzufotografieren. Wenn ein Foto Mumpitz ist dann nützt der beste Film, eine super Entwicklung und das ausgefallenste Zonensystem nichts. Es gibt tausende herausragender Fotografien welche unscharf, verwackelt, 'falsch' belichtet, grobkörnig, mit Lichteinfall und einer 1 Euro Kamera aufgenommen worden sind.
Auch zu empfehlen ist
Rolfe Horn. Einfach mal auf die einzelnen Fotos klicken, dann kann man den Prozess vom rohen Negativ zum fertigen Print sehen. Da steckt allerdings kein Zonensystem sondern Kreativität dahinter.
Dirk
Olivinyl
Hallo Dirk
Du hast schon recht, Kamera nehmen und an die frische Luft!
Ich habe nur einfach Interesse daran Film/Entwickler Kombinationen zu testen.
Des weiteren möchte ich einfach mal wissen wo der optimale Arbeitspunkt eines Filmes ist.
Ich einfach neugierig was möglich ist.
Außerdem habe ich durch die Zonenbelichtungen festgestellt dass eine meiner Kameras ab <1/250 nicht mehr ordentlich arbeitet.
Mir ist es auch noch nicht passiert dass ein Film nicht mehr für Vergrößerungen geeignet war.
Aber was spricht gegen einen perfekt belichteten und entwickelten Film - auch wenn die Bilder auf diesem den Kunstpreis der Müllabfuhr verdienen ;-)
LG Oliver
sputnik
Außerdem habe ich durch die Zonenbelichtungen festgestellt, dass eine meiner Kameras ab <1/250 nicht mehr ordentlich arbeitet.
Und wenn ich Dir sage, dass eine Blende auf- oder abblenden nicht zwangsläufig genau eine Blende ausmacht und bei meinem AF Nikkor 1,4 / 50 zwischen 1,4 und 2 beispielsweise nur eine halbe Blende Unterschied ist? Und nicht nur bei MEINEM!
Wenn man das nicht weiß, und bei einer Testreihe die 1/250 auf die Blende 1,4 fällt, würde man sicher daraus schließen, dass die 1/250 nicht passt, oder?
Siehste, da gibt's SO viele Dinge, an die man denken muss. Und wie überprüft man sowas? Fragen über Fragen....
Aber tröste Dich. Wie Du siehst, habe ich das auch schon alles durch. ;-)
Olivinyl
Hallo,
um die Blende 2,8 bis 1,4 bei dem ML 50 1,4 passt es (im Vergleich zu einer anderen Kamera mit 80mm 2,8, mit selben Film in der gleichen Dose entwickelt) Die Kamera schafft es scheinbar nicht mehr die Blende im Objektiv bei kürzeren Zeiten zu schließen.
Die Fehler sind bei 1/250 und um die Blende 5,6 aufgetreten. Anderes Objektiv drauf und 2. Versuchsreihe gestartet. Das gleiche Problem und sofort gelöst, denn ich habe die Kamera als Teileträger geopfert.
Die Bilder und deren Entstehung von Rolfe Horn ist sehr interessant. Gerade das Bild mit den Bergen im Hintergrund, was auf einmal alles zu sehen ist... Klasse!
@Sputnik: Nikon 50mm 1,4D oder G. Welches würdest du empfehlen? Meine Nikons (Analog & Digital DX & FX) können mit und ohne Objektiv AF-Motor.
Gast
Auch zu empfehlen ist
Rolfe Horn. Einfach mal auf die einzelnen Fotos klicken, dann kann man den Prozess vom rohen Negativ zum fertigen Print sehen. Da steckt allerdings kein Zonensystem sondern Kreativität dahinter.
Das hört sich bei Rolfe Horn aber anders an!
Zitat : [font="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"][size="-2"][color="#9c9790"]I am not going to delve into film exposure and development in this section because Ansel Adams covered the subject very well in his book,
The Negative. I will say that I use a modified version of the zone system that I call the tone system.[/color][/size][/font]
Otto
Hallo Olivinyl,
die gezeigte Kurve sieht für den TMax100 doch grundsätzlich recht gut aus. Der Film zeigt eine etwas andere Kurvenform als die "Ideal-Linie". Bei den Lichtern liegt die Kurve immer etwas darunter. Das ist eine Eigenschaft des Films, die viele Fotografen schätzen. Im Gegensatz dazu liegt der Tmax 400 sehr dicht an der Ideal-Kurve und die Kurve zeigt bis in die hohen Lichter einen recht geraden Verlauf.
Ich nehme an, das 5x Kippen alle 30 Sek. ist nach dem von Kodak vorgeschlagenen Verfahren erfolgt. Ich würde entweder mal eine Minute länger entwickeln oder alle 30 Sek. 3x kräftig kippen. Kräftiges Kippen wirkt sich bei vielen Filmen hauptsächlich bei den Lichtern aus. Flachkristaller reagieren deutlich empfindlicher auf Änderungen der Entwicklungsparameter als herkömmlich SW-Filme. Dann sollten die Ergebnisse passen und die Negativ sollten ordentlich werden.
Beste Grüße,
Otto!
Olivinyl
Hallo zusammen,
Ich habe alle 30 Sek. 5x kräftig innerhalb von 5 Sek. gekippt.
Ich werde den nächsten mal eine Minute länger entwickeln.
Ich habe den Film bei Zone 5 auf 50 ASA belichtet und komme auf 17,3 Din.
Ist das normal für den alten Tmax (Restposten aus der TK -18°C seit 1994)?
Ist es denn normal beim Eintesten alle Filme um 3 Din-Stufen geringer als angegeben auf Zone 5 zu belichten?
Würde ich ebenfalls auf 17,3 Din kommen wenn ich den Film auf 21 Din in Zone 5 belichte und ausmesse?
LG Oliver
sputnik
@Sputnik: Nikon 50mm 1,4D oder G. Welches würdest du empfehlen? Meine Nikons (Analog & Digital DX & FX) können mit und ohne Objektiv AF-Motor.
Das darfst Du mich nicht fragen. Ich nutze keinen AF und HASSE Objektive ohne Blendenring, weshalb ich die F100 auch auf "Blendenvorwahl am Objektivring" eingestellt habe.
Wenn man jedoch mit AF arbeitet und es einem egal ist, wie und wo man die Blende einstellt, ist das G sicher die bessere Wahl.
Ob ein Objektiv unter bestimmten Aufnahmesituationen dann einen Tacken schärfer oder unschärfer ist, habe ich noch nie getestet, denn es hat mich noch nie gejuckt.
Ob ein Foto gut oder schlecht ist, hängt DAVON am allerwenigsten ab. :-)