TiMo
Hallo Uwe,
danke, dann macht das saure Fixierbad jetzt auch Sinn.
Mono, der von dir verlinkte Fixer ist neutral, nicht alkalisch. Macht das einen Unterschied in deinen Ausführungen?
Hast du Erfahrung mit der Wiederverwendbarkeit dieses Fixers? In der Beschreibung steht, man solle ihn besser nur einmal verwenden. Mein saures Fixierbad habe ich bisher bis zur Erschöpfung etliche Male verwenden können.
Gast
Du bekommst Text aus alten deutschen Forenbeiträgen, bei denen Umlaute und Sonderzeichen durch das Fragezeichen-Zeichen (?) ersetzt wurden. Beispiele: 'für' -> 'für' 'Träger' -> 'Träger' 'Stärke' -> 'Stärke' 'Schön' -> 'Schön' 'Maße' -> 'Maße' 'so ähnlich' -> 'so ähnlich' 'Käse' -> 'Käse' 'Grüße' -> 'Grüße' Zusätzlich können Windows-1252-Zeichen vorkommen, ersetze sie kontextsensitiv: 0x80 -> € (Euro) 0x91 0x92 -> ‘ ’ 0x93 0x94 -> “ ” 0x96 0x97 -> – — 0x85 -> … WICHTIG: - Erhalte MyBB/BBCode-Markup UNVERÄNDERT (z.B.
...,
...,
..
). - Verändere keine URLs, Dateipfade oder Codeabschnitte. - Ändere sonst nichts am Inhalt oder an der Interpunktion außer den fraglichen Zeichen. - Gib NUR den reparierten Text zurück, ohne zusätzliche Erklärungen.
TiMo
Du schriebst von alk. Fixer. Der im Link ist neutral.
War ein Schreibfehler in meinem vorigen Post. Ich schrieb "sauer". Es muss "alkalisch" heissen.
Gast
Nochmals ???
Ich habe nichts verlinkt!?
Habe nur auf weiterführende Literatur hingewiesen..
Meinst Du vielleicht den Link von Morte???
TiMo
Ups, da haste Recht. Habe eure sehr nützlichen Beiträge vermengt.
Ich finde als alk. Fixer nur den von Moersch und eben den neutralen von Rollei.
Ein Frage dazu habe ich noch:
Je alkalischer, desto leichter auszuwaschen oder Hauptsache nicht sauer?
Danke und Gruß
Tim
Gast
Etwas mehr Sorgfalt, Ihr junges Gemüse ;-)
Ich habe den alkal. Fixer von Moersch als 5 L Kanister.
SxDx
Ich nehme einfach C-41 Fixierer. Das ist nichts anderes als ein alkalischer Ammoniumthiosulfat-Fixierer, der bei s/w Materialien genauso gut funktioniert.
Wer größeren Bedarf hat, bekommt bei Nordfoto 10 Liter von Kodak für unter 20 Euro. Das reicht dann für 50 Liter Arbeitslösung 1+4.
piu58
> Wer größeren Bedarf hat, bekommt bei Nordfoto 10 Liter
>
> Aufpassen! Fixierkonzentrat neigt dazu, sich zu zersetzen. Keine Vorräte für viele Jahre einlagern.
TiMo
Hallo alle,
das Barytpapier ist gestern gekommen und heute habe ich den ersten Abzug gemacht.
Ich habe die Waesserungsmethode von Uwe angewendet.
Die trocknung auf Glas mit Klebeband wie im Link von T.R. beschrieben.
Als Fixer kommt die Empfehlung von Morte zum Einsatz.
Um den Dry Down-Faktor habe ich mich noch nicht gekuemmert. Wollte erstmal was spassiges machen.
Das Papier trocknet nun ueber Nacht; siehe Anhang.
Danke an alle fuer eure wertvollen Ratschlaege.
Timgruss
Morte
Hallo TiMo,
Glückwunsch! Ich selbst möchte gar nicht mehr zu meinem Photoshop, meinem Scanner und meinem Tintenstrahldrucker zurück, seitdem ich die gesamte Negativ-Positiv-Kette in der Dunkelkammer absolvieren kann. Erst recht mit Barytpapier. Wenn man einmal einen echten Darjeeling mit losen Blättern in der Kanne getrunken hat, will man nie wieder diese albernen Teebeutel aus dem Supermarkt verwenden ... ein wirkliches Glücksgefühl, finde ich.
Noch eine Bemerkung aus eigener, frischer Erfahrung zum Trocknen von Baryt auf Glasplatten:
Ich habe jüngst bereits trockene, aber gewellte Abzüge 24x30 zwecks besserer Planlage für 5 Minuten neu gewässert und dann nach obiger Methode mit Nassklebeband (das im Artikel erwähnte, weiße von eBay für 5 Euro) auf Glas gezogen. Dafür habe ich einfach die Scheiben der handelsüblichen billigen Randlosrahmen benutzt. Wenn man auf einer planen Arbeitsplatte arbeitet, halten diese doch recht dünnen Platten den Druck eines Rollenquetschers locker aus! (War mir da nicht so sicher vorher).
Nun zur eigentlichen Erkenntnis: Ich war durch die vorgefertigten Passepartouts, für die ich die Abzüge erstellte, auf eine bestimmte Mindestgröße des Bildes auf dem Papier festgelegt, damit keine weißen Ränder hervorgucken. Deshalb blieben auf dem Papier an drei Seiten nur noch Ränder von ca. 6-7 mm Breite, auf die ich das Klebeband aufbringen konnte. (Im Artikel wird für 24x30 immerhin mindestens 1,5 cm Kleberand empfohlen). Nun, was soll ich sagen: Mit 5 Minuten Einweichzeit und einem Kleberand von ca 7 mm klappte alles prächtig! Kein Ausreißen des Papiers, kein Abplatzen, keine Probleme. Nur ein wunderbar glattes, fein genarbtes Barytpapier. Klasse! (Sorgfältiges Arbeiten ist natürlich selbstverständlich.)
Ob der Zug/die Spannung des Papiers nun stärker ist, wenn man direkt nach der Dunkelkammer-Entwicklung, also nach der Schlusswässerung auf Glas aufzieht, (immerhin ist das Papier dann wesentlich stärker durchweicht), kann ich natürlich nicht sagen. Mit meiner Methode komme ich aber gut klar, denn ich kann nach der ersten Trocknung zunächst die Abzüge auswählen, die auch wirklich meinen Ansprüchen genügen, und nur diese dann plan aufziehen.
TR
Na, das sieht doch spitze aus. Hat es denn gehalten?
@Morte: Dass bei dir das dünne Glas gehalten hat, macht mir Mut. Werde es demnächst auch mal mit so etwas probieren. Die sind ja recht platzsparend.
Thomas
gurkensaft
Sieht sehr gut aus!
Ich habe bei meinem oft genutzten Fomabrom in 24x30 und dem Furnierklebeband auch bei lediglich 2-3 Millimetern keine Probleme. (Direkt im Anschluss an die Verarbeitung)
Die Bäder halten Einiges. Ich ziehe sie über einen ausrangierten Briefmarkenbefeuchter der Bundespost :D
Grüße, Torsten
TiMo
Das Klebeband habe ich auch nicht 1cm, wie im Artikel empfohlen, sondern ca 5mm auf das Papier angebracht. Hält sehr gut. Ich verwende Aquarellklebeband. Meines ist sehr breit, weil es in weiß kein anderes gab.
Ursprünglich wollte ich 5mm Glasplatten kaufen, aber der sehr hohe Preis für eine 35x45cm Platte (umgerechnet 45€) ließ mich dann zu der 3mm Version greifen. Man muss halt beim Darüberrollen -ich verwende eine Glasflasche- etwas aufpassen. Ich legte einen dickeren Lappen zwischen Glasplatte und Arbeitsoberfläche,
Zuerst dachte ich, dass dieser Arbeitsschritt eher nervig sei, aber es macht Spaß; jedenfalls wenn man nicht dutzende aufziehen muss.
Ach ja. Alternativ scheint mir auch diese Methode einen Versuch wert: http://web.archive.org/web/20050209134513/http://www.phototec.de/pdf/barytp.pdf
macxi
es müssen nicht unbedingt Glasplatten sein. Ich verwende stinknormale Holzplatten (MDF) - ergebnis 100%-ig flach.
Der große Vorteil von Holz: Es splittert nicht beim runterfallen ;)
P.S.: Ich klebe auch nur auf 3-5mm - reicht vollkommen aus, wenn man's gewissenhaft macht.
TiMo
es müssen nicht unbedingt Glasplatten sein. Ich verwende stinknormale Holzplatten (MDF)
Wie ist das denn, wenn du das Holz wäschst, um es von den Resten des Klebebandes zu befreien? Verzieht sich das nicht, bzw. geht aus dem Leim?
macxi
Ich tauch das Holz natürlich nicht ins Wasser. Klebebandreste gehen mit ein bisschen Feuchtigkeit ganz gut weg. Und wenn was übrigbleibt ist auch nicht weiter schlimm. Einfach lassen und drüberkleben.
Das Holz verzieht sich natürlich ein wenig beim Trocknen (gerade auch durch die Kraft des Papiers) - das ist aber minimal. Auf meiner ältesten Holzplatte habe ich bestimmt schon 30-40 Prints getrocknet und es funktioniert bestens. Vielleicht sollte man sie in den nächsten Jahren mal austauschen.
Nimmt man gleich eine etwas stärkere Holzplatte hat sich das mit dem Verziehen auch erledigt. Meine aktuellen Platten sind nur 3mm stark - das nächste Mal werdens stärkere...
Dafür, dass ich nicht mit Glasplatten hantieren muss (die mir bestimmt irgendwann runterfallen), finde ich die Ausgabe von ein paar Euro alle paar Jahre für neue Platten ganz in Ordnung ;)
TiMo
Ich will nochmal auf den Nachschwaerzen beim Trocknen/Dry-Down-Faktor zurueckkommen.
So recht kann ich da nichts feststellen. Ich habe Abzuege einen Tick heller gemacht als sie sein sollten, aber ich meine, dass sie nicht dunkler geworden sind.
Das verwendete Papier ist MCC.
Morte
TiMo,
die gleiche Beobachtung habe ich bei MCC auch gemacht. Keinerlei zu berücksichtigendes Nachdunkeln. Bei anderen Barytpapieren kenne ich das aber sehr wohl. Wir können uns also darüber freuen, dass wir beim MCC nichts hinzu- oder abrechnen müssen, sondern Probestreifen direkt nass beurteilen können.
piu58
Macht mal an einem fertigen trockenen Abzug, meinetwegen einem Probestreifen, eine Ecke feucht. Die Lichter werden heller.
Kann sein, dass man dies "aus der Erinnerung" nicht merkt, aber den Effekt hate ich bisher immer.
TiMo
Hallo Uwe,
das hast du natürlich recht. Ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass das Nachdunkeln nur einmal passiert. Aber so wie du das beschreibst ist das klasse nachzuvollziehen. Hast du mal den Dry-Down-Faktor ermittelt?
Schöne Grüße
Tim