UlfSpuhl
Hallo,
die Forumssuche hat ergeben, das Thema wurde schon später besprochen, habe es auch gelesen und
trotzdem möchte ich noch einmal selbst nachfragen und in Kommunikation treten, was die Rondinax 60 angeht.
Da ich die eigene Entwicklung der Rollfilme aus der Mittelformatkamera in Planung habe, ist mir die Lösung mit einer Tageslichtentwicklerdose als einfachste Variante aufgefallen. Die Beiträge sind verschieden, viele kommen damit nicht zurecht und beklagen, dass der Papierstreifen nicht sauber getrennt wird. Nun lasse ich mich von negativer Kritik im Netz noch nicht abschrecken, im Gegenteil, es weckt die Neugierde und die Abenteuerlust, es trotzdem zu versuchen.
Allerdings, wenn auf meinen selbst eröffneten Thread geschrieben wird, habe es ausprobiert, geht immer schief und das mehrere Leute schreiben, überlege ich mir die Anschaffung und lasse das Entwickeln der Filme doch eher klassisch mit Dose und Wechselsack. (Damit habe ich allerdings auch noch keine Erfahrung, stelle mir das Einfädeln des Films nur nach Tastsinn auch nicht so einfach vor.)
Man hört es raus, nun bin ich schon so alt und habe noch keine Dunkelkammererfahrungen, es ist ein Manko, jedoch alle Versuche bisher, etwas ganz praktisch zu lernen, sind gescheitert. Bin extra mal zu einer Fotogruppe gegangen, die ein sehr schönes großes Labor betreibt mit allem Drum und Dran. Auf meine Anfrage bekam ich zu hören, was Labor, nee da machen wir uns nicht mehr den Buckel krumm, nur noch im warmen Zimmer auf dem Sessel am PC. Was will man machen? Die niedergelassenen Fotomeister haben entweder auf digital umgestellt und alles analoge Gerät rausgeschmissen oder keine Zeit, jemandem etwas beizubringen.
Würde gerne mit meinen Anfang 40 eine Fotoausbildung machen, aber wie und wo?
Ein Fernstudium habe ich mir angeschaut, ist völlig ungeeignet bei Fotografie nach meiner Ansicht.
Fotografie und Dunkelkammer lernt man nur durch Tun und praktische Übung, meiner Meinung nach, der theoretische Bereich ist alleine nicht so sinnerfüllend. Werde mich weiter umschauen...
Grußfluuu
Richard
Hm, Rodinax... ich habe damit keine Erfahrung. Selber arbeite ich mit einem Wechselsack und würde das auch immer empfehlen.
Was die Vorstellung betrifft, ... Da hilft einfach üben. Ein Fehler ist es auf jeden Fall mit einem Film mit Fotos zu beginnen! Also, einen Film nehmen (der Billigste reicht), in die Kamera damit und durchjagen (Filmrichtung spielt bei Rollfilm eine Rolle). Dann bei Licht einspulen üben (abschneiden muss noch nicht sein), wieder aufrollen und nochmal. Bis die Handgriffe sitzen. Wenn es klappt, ab damit in den Wechselsack und wieder üben. Nach 5 - 10 Durchläufen je, solltest Du es spätestens können :blink:
cfb_de
Moin,
in eine olle Jobo passt ein halber Liter Entwickler rein, in eine Rondinax nicht. Das schränkt deren Gebrauch bei Rodinal 1+50 "nominal" ziemlich, und bei Rodinal 1+100 völlig ein. Weiterhin wirst Du für alle klassischen Kipp-Entwickler Deine Zeiten selbst eintesten dürfen.
Die Rondinax halte ich heutzutage (also so seit 30 Jahren...) für technisch höchst interessant, Liebhaberei, sammelnswert. Mehr nicht.
Deine andere Frage wurde in einem anderen Forum schon mehr als erschöpfend beantwortet.
Beste Grüße,
Franz
UlfSpuhl
Hallo,
danke für die Reaktionen auch wenn sie rein praktisch gesehen kaum zu verwerten sind.
Wechselsack und Dose ist ein ganz anderer Vorgang als Rondinax, mir ging es um die Frage
wer von den Forumsusern damit Erfahrungen hat und sie mir mitteilt, solche oder solche.
Auch der Kommentar von cfb_de klingt eher danach, dass alles Alte Ablehnung findet, verstaubt und
unbrauchbar ist weil es nicht dem neusten Schrei entspricht, leider sagt mir das über die
praktische Handhabung der Rondinax nichts. Dachte in einem Analogforum auf User zu
stoßen die Freude an traditionellen handwerklichen Fähigkeiten haben. Oder ist ein
Tageslichtentwickler verpasst bei den echten Handwerkern in der Dunkelkammer?
grußfluuu
cfb_de
Hallo fluuu,
wenn Du meinen Beitrag so aufgenommen hast, dann hast Du mich nicht richtig verstanden. Meine Jobos sind uralt, meine Teste sogar gleichalt wie eine Rondinax.
Das ist mein normales Labor-Equipment. Ich kenne auch die Rondinax (Moseltreffen sei Dank).
Meine Anmerkung bezog sich darauf, dass die Rondinax z.B. mit Rodinal 1+50 nur außerhalb der Entwicklerspezifikation zu betreiben ist. Hält man sich dran, bleibt nur Rodinal 1+25. Und damit entwickle ich für gewöhnlich nicht. Ebenso lässt sich mein Kipprhythmus auf das bei der Rondinax nötige Umspulen anpassen. Im Prinzip zwar schon, ich verspüre allerdings wenig Lust dazu, mich auf 1+25 umorientieren zu müssen, weil ein Laborgerät es von mir erwartet.
Ergo: Für mich stellt die Rondinax eine technisch interessante Filmentwicklungsbüchse dar, mehr aber auch nicht. IMHO sind die Dinger bei eBay völlig überbewertet.
Nebstbei: Was machst Du, wenn sich der Plastelappen darinnen zerlegt?
Beste Grüße,
Franz
MirkoBoeddecker
Hallo Fluuu,
also ich hab mal eine Reise mit einer Rondinax gemacht und meine Filme im Badezimmer vom Hotel entwickelt.
Zu der Zeit gab es noch keine Digitalkameras und ich wollte meine Ergebnisse überprüfen, da ich noch wenig erfahren war und stetig Rückschläge erlitten hatte. Das hat prima geklappt. Ein Film hat sich mal nicht starten lassen und wurde unter der Bettdecke gerettet. Den geringen Chemieverbrauch und vor allem das eingebaute Thermometer (hat Deiner ein eingebautes Thermometer?) habe ich eher als grünen Vorteil empfunden.
Auf jeden Fall hat das grüne Spaß gemacht mit dieser Dose. Die Ergebnisse waren OK aber in einer Jobo Dose hätte man schon mehr Möglichkeiten gehabt und wahrscheinlich auch ein gleichmäßigeres Ergebnis erzielt.
Mir war aufgefallen, dass die Agitation im Randbereich (die letzten Bilder, da wo die Spirale mehr Meter pro Umdrehung durch die Chemie gemacht hat) wohl stärker gewesen sein muss und so ein leichter Dichteverlauf von Anfang bis Ende des Films stattgefunden hat.
Auch hat die Filmführung leichte Spuren im Randbereich bei Bild 9-12 verursacht.
Die Negative waren aber alle kopierbar.
Franz ist eher pragmatisch unterwegs. Das muss er als Chemiker wohl auch sein. Er will sagen, dass es technisch bessere Möglichkeiten gibt als den Rondinax. Dafür sieht der Rondinax besser aus und macht mehr Spaß.
Wenn ich das heute nochmal machen müsste, würde ich auf jeden Fall auch einen Wechselsack und eine Jobo Dose mitnehmen.
Grüße,
Mirko
UlfSpuhl
...ah ja, so langsam steige ich dahinter worum es geht, bin was Individualität angeht nicht der Dümmste hoffe ich. Mir steht das selbst Entwickeln von Rollfilmen noch bevor, von Chemie habe ich fast keine Ahnung und somit übt die Lösung Rondinax 60 einen gewissen Reiz aus es mal auszuprobieren. Nun werden die Kisten neuerdings richtig hoch gehandelt und der materielle Einsatz geht über Spaß hinaus. Somit stellt sich neu die Frage, Rondinax 60 oder Dose mit Wechselsack. Kann auch teuer werden, mir wurde ein Sack für 150
cfb_de
Dose und Sack. Eine Jobo 1236 kostet keine fünf Euro, ein großer Wechselsack (den man auch für anderes nutzen kann) neu keine 30.
Beste Grüße,
Franz
UlfSpuhl
...wenn das stimmen sollte mit den Preisen, habe da auch ganz andere Summen gehört, liege ich
mit der für 36
cfb_de
Ich mag Dich jetzt ja nicht frusten wollen, aber... Für
UlfSpuhl
Hallo,
nun lass mal die Kirche im Dorf cfb_de wie der Volksmund sagt, beobachte die Rondinax 60 seit geraumer Zeit per Internet, habe real keine Möglichkeit an so ein Ding zu kommen und da bewegen sich die Preise zwischen 40-60
cfb_de
Hallo "fluuu",
ich lass doch die Kirche im Dorf. Du hast erheblich zu viel bezahlt und mir ist das egal.
Zu Deiner Frage nach der unvollständigen Rondinax: Nein. Es gibt nirgendwo mehr Teile dafür. Auch das Transportband lässt sich nurmehr nichttrivial ersetzen/flicken.
Wenn Einzelteile für die Büchsen angeboten werden, dann gehen sie so dermaßen teuer über die virtuelle Theke, dass man sich ebenso das eigene Geld davon vergolden lassen kann. Weil genug Trottel irre Summen darauf bieten.
Buch den Kauf ohne Rückfrage ganz einfach auf Deiner privaten Kostenstelle "Lehrgeld" und stell Dir das Teil ins Regal. Dann kauf Dir eine andere (intakte) für unter zehn Euro. Oder eine olle Jobo/Paterson/Plastimat für knapp einen Fünfer. Die ist rein faktisch besser geeignet, weil ein halber Liter Entwickler reingeht und definiert gekippt werden kann.
Beste Grüße,
Franz
Wolfgg
Alles, wo in der Beschreibung des Angebots Floskeln vorkommen wie "Kellerfund", "Dachbodenfund", "ich kenn mich da nicht aus", "Erbstück vom Opa", "weiß nicht, wie man es einschaltet" und verwandte Formulierungen ist mit größter Vorsicht zu betrachten. Denn es bedeutet im Klartext meist nichts anderes als: funktioniert nicht mehr (Teile fehlen, Teile defekt, bereits gefleddert usw.).
Gruss Wolfgang
UlfSpuhl
Hallo,
das sind ja Ratschläge hier, da bekommt man blaue Flecke von.
Der Versuch mit der Rondinax 60 war es mir wert, ist ein wunderschönes Teil,
nostalgische Fototechnik für s/w, ein wunderbarer Ausgleich für die DSLR.
Gut dann wohl doch Plan B um die Rollfilme aus der Mittelformat zu entwickeln,
eine Rollfilmentwicklerdose mit allem was dazugehört, wieder Einarbeiten in die Materie.
Persönliche Erfahrungen sammeln ist mit der größte Schatz den man erlangen
kann. Wenn man auf Grund eigener Entscheidungen scheitert ist es nicht so schlimm,
da lernt man etwas, wird klüger und sammelt Erfahrungen.
Wenn man aber auf Grund von Ratschlägen, Hinweisen und Rezepten anderer trotzdem
scheitert ist es bitter und tut weh. Wenn die Hilfestellung etwas bewirkt ist es natürlich
wunderbar und auch ein Gewinn.
Bin u.a. als Nebenjob in einer Institution eBay-Agent und verkaufe, habe einige Erfahrung,
jedoch das hindert mich nicht bei privaten Käufen volles Risiko einzugehen und manchmal
zu bieten ohne genau zu wissen wie das Ergebnis ausgehen wird... das ist Zocken.
Da sich inzwischen einige alte Fotoutensilien angesammelt haben sollte ich doch mal eine
Vitrine zusammenstellen und bei der nächsten Ausstellung mit präsentieren.
grußfluuu
Steff_N
Hallo,
das sind ja Ratschläge hier, da bekommt man blaue Flecke von.
Der Versuch mit der Rondinax 60 war es mir wert, ist ein wunderschönes Teil,
nostalgische Fototechnik für s/w, ein wunderbarer Ausgleich für die DSLR.
Nostalgische Fototechnik ist eben mit Risiken behaftet. Jetzt hast du ja schon mal eine Rondinax, evtl. eine zweite, natürlich mit Leitstück, und du kannst anfangen zu experimentieren. Ich rate zu A49, mit Rodinal wird es aus den von Franz genannten Gründen nix Genaues.
Bin u.a. als Nebenjob in einer Institution eBay-Agent und verkaufe, habe einige Erfahrung,
jedoch das hindert mich nicht bei privaten Käufen volles Risiko einzugehen und manchmal
zu bieten ohne genau zu wissen wie das Ergebnis ausgehen wird... das ist Zocken.
Eben, ich habe für meine in nahezu jungfräulichem (Sammler)Zustand befindliche Rondinax 60 inclusive OVP und Anleitung 21,49 € bezahlt. Ich habe mir entsprechend Zeit gelassen auf ein passendes Angebot zu warten, denn für die tägliche Entwicklerei habe ich diverse andere Dosen. Allen voran die Jobos.
Da sich inzwischen einige alte Fotoutensilien angesammelt haben sollte ich doch mal eine
Vitrine zusammenstellen und bei der nächsten Ausstellung mit präsentieren.
grußfluuu
Vitrinenware gibt es bei mir nicht. Entweder wird das Zeug kaputtrepariert oder ausgeschlachtet.
Gruß
Stefan
UlfSpuhl
Hallo Stefan,
schön für Dich was Du alles hast, nagelneu, fast geschenkt und eigentlich nicht nötig.
Natürlich ist es ein Risiko, das ist auch völlig in Ordnung nur wenn man Pech hat muss
man damit umgehen. Eine Möglichkeit ist das Posten und schauen was andere schreiben.
Was schreiben andere? Um wie viel schlauer, raffinierter und toller sie sind und ihnen ein
Pech nie ereilt.
Bei aller Toleranz aber das glaube ich nicht, das ist geblafft.
Hätte jetzt eher erwartet wie andere ihre kleinen erlebten Missgeschicke mitteilen, als wie
sehr sie darüber stehen.
Die Rondinax 60, ein uraltes Gerät, kann man nur mit Risikofreude und nostalgischem Hang
benutzen. Sozusagen Neuland betreten in die Vergangenheit, Experimentieren und Forschen.
Ein alles könnender Überflieger von Fotograf würde sich nie die Mühe machen,
er hätte entweder neuste Technik im Labor oder Angestellte die das erledigen.
Nun hast Du eine jungfräuliche Rodinax 60 mit OVP und Anleitung für 21,49 €
MichaelLaun
Hallo fluuu,
was bezweckst Du eigentlich mit Deinen Beiträgen? Du stellst Fragen, die hier - wie in anderen Foren auch (siehe Kiev88 Thread hier im Analogforum und bei Baier, hat ja auch Franz schon erwähnt) - von den Forenten nach bestem Wissen beantwortet werden, und dann pflaumst Du die Leute an.
Wenn jemand darüber eine Bemerkung macht, dass Du vielleicht für die Rondinax zuviel gezahlt hast, oder wegen der Kiev möglicherweise etwas gründlicher recherchieren hättest können (das Netz ist voll von Hinweisen, weiß ich, da ich selbst eine Kiev88 habe), ist das m.E. kein Grund, die Forenten mit solchen Bemerkungen wie: "Komme zu dem einzigen Schluss, Du bist unter allen der Größte und Tollste." zu überziehen.
Die Rondinax60 ist sicher ein tolles Gerät (gewesen zu ihrer Zeit). Ich hab meine einmal benutzt, nur um auszuprobieren, ob sie es tut. Und sie tat. Jedoch würde ich nicht auf die Idee kommen, sie heute noch zum Entwickeln einzusetzen, da gibt es wirklich besseres. Neben dem Problem mit der geringen Chemiemenge geht halt auch immer nur ein Film zu einer Zeit. Und zur Tageslichttauglichkeit: Ich lebe in einer Gegend, in der es nachts dunkel ist, da brauch ich auch kein Zelt o.ä. Außerdem habe ich das Privileg einer festen Duka. Solange es hell ist, fotografier ich eigentlich lieber...
Gruß+ schönes Fest,
Michael
UlfSpuhl
Hallo Michael Laun,
dass geht mir oft so in Foren, besonders bei Fotografie, wenn ich etwas Frage, was meist mehr rethorischer Natur ist weniger auf die Technik allein abzielt, dann möchte ich über das was mich gerade beschäftigt ins Gespräch kommen und nicht nur einen Fakt zur Lösung haben. Wenn Du so willst ist das mein Problem, will das fotografische Problem von allen Seiten beleuchten und nicht nur die schnellste techn. Lösung haben.
Fotografie ist für mich eben hauptsächlich eine Frage des Gefühls und der Empfindung, da gibt es keine techn. richtig oder falsche Sicht.
Wenn dann jemand als Antwort von oben herab die simpelsten Dinge erläutert in einer Form als wäre er der größte Gönner, dann weckt das meine negativen Gefühle. Will mit dem Posting in die Tiefe der Materie dringen und werde mit simplen Oberflächlichkeiten bedient, das ist doch traurig, oder?
Genauso bei der Rondinax 60, es geht um den techn. Vorgang Rollfilme zu Entwickeln bei Tageslicht aber darüber hinaus geht es um den nostalgischen Wert eines Reliktes vergangener Zeit. Für mich ist es genauso Neuland Betreten, Forschen und Risiko eingehen, wie bei einem Höhlenforscher der zum ersten Mal die Höhle betritt. In dem Fall eben in die Vergangenheit aber der Prozess des Erforschens ist nicht geringer.
Aktuelle Technik ist eben zum Benutzen da, hat aber keine weitere Geschichte, ist für mich nicht so spannend.
Grußfluuu
cfb_de
Hallo fluuu,
diese Betriebsanleitung zu Deinen Beiträgen hättest Du evtl. besser in Deinem allerersten Beitrag angebracht.
Das hätte Dir Deinen erhöhten Blutdruck und die Anpflaumerei anderer Leute erspart sowie Dir deren Hilfsbereitschaft erhalten.
Ich bin da genauso wie Du recht emotional. Bei mir äußert sich das darin, dass ich mir aussuche, mit wem ich mich in Foren unterhalte. Andere sehen das (auch in Bezug auf meine Person) ebenso.
Beste Grüße,
Franz
Wolf_XL
"Genauso bei der Rondinax 60, es geht um den techn. Vorgang Rollfilme zu Entwickeln bei Tageslicht aber darüber hinaus geht es um den nostalgischen Wert eines Reliktes vergangener Zeit. Für mich ist es genauso Neuland Betreten, Forschen und Risiko eingehen, wie bei einem Höhlenforscher der zum ersten Mal die Höhle betritt. In dem Fall eben in die Vergangenheit aber der Prozess des Erforschens ist nicht geringer.
Aktuelle Technik ist eben zum Benutzen da, hat aber keine weitere Geschichte, ist für mich nicht so spannend."
...sorry, wenn ich solchen Quark lese, rollen sich bei mir die Füße auf... Mal ehrlich, was soll an einer Tageslichtentwicklungsdose "spannend" sein? Die Dinger funktionieren halt - meist schlechter wie recht - denn sonst hätten sie sich in der Praxis durchgesetzt! Und was die Nostalgie anbelangt - das herkömmliche Verfahren mit "Einspulen im Dunklen - entwickeln im Hellen" ist eindeutig die ältere Technik...
Du kommst mir wie Einer vor, der das Fahrradfahren zuerst auf einem Hochrad lernen will - und sich wundert, dass er entweder nicht für ernst genommen wird, oder 'ne genervte Antwort zu hören bekommt.
Was willst Du eigentlich? Deinen Spieltrieb befriedigen oder zu guten Fotos kommen?!? Es ist zwar nicht auszuschließen, dass bei Deinen Experimenten das eine oder andere brauchbare Foto herauskommt - aber das wird alles eher zufällig als gewollt geschehen. Gute Fotos sind in der Regel das Ergebnis aus perfekter Planung plus der Anwendung von 1000-fach bewährter "Hard- und Software"... Unnötiges Herumexperimentieren kostet nur Zeit und Geld...
Also nochmals - wenn es Dir nur um den "Olympischen Gedanken" geht - bitteschön - vielleicht reicht es ja für den "
Eddie the Eagle" der Fotografie...